Endlich! Keine Gefahr mehr auf Deutschlands Straßen!

Was wir nicht mehr zu hoffen wagten ist endlich eingetreten.

Wie das renommiert- investigative Blatt Stern uns in einem Artikel zum Thema >Neue Strategien der Nazis< in seiner Online Ausgabe mitteilt, hat sich der Nazi von heute gewandelt. Im Visier der Rechten sind vor allem Jugendliche. Die Zeiten, in denen Nazis mit glattrasierten Köpfen, Bomberjacken und Springerstiefeln auf der Straße marschierten, gehören immer mehr der Vergangenheit an. Der Nazi 2.0 hat „sein Outfit verändert und man nutzt beispielsweise Graffitis als eine Aktionsform“, sagt Stefan Glaser von „http://jugendschutz.net„. Das veränderte Verhalten spiegele sich auf den Webseiten wider. Diese seien „grafisch zum Teil sehr ansprechend“.
Hurra, da freut sich doch das Negerlein ,wenn es keinerlei Gefahr mehr läuft auf offener Straße von kahlgeschorenen Arschlöchern totgeschlagen zu werden; die Gefahr, das es durch Grafitti Schaden an Leib und Leben nimmt, vernachlässige ich mal plump. Wenn das die Weltsicht von http://jugendschutz.net , der Jugendschutzeinrichtung der Bundesländer, ist läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Das es den Nazis inzwischen gelungen ist ein paar Internet-Handwerker zu beschäftigen die Webseiten gestalten können – wobei ich vermute das der Barrierefreiheit dort nicht viel Raum gegeben wird – ist nun auch noch keine wirklich neue Gefahr. Nur Idioten streiten ab das es auch unter den Nazis durchaus intelligente Menschen gegeben hat – nur wenn ein Verbrecher intelligent ist , so bleibt er eben doch in erster Linie ein Verbrecher. Das Nazipack in Deutschland bestand nie nur aus den sinnfreien Rumgrölern und Haudraufs die uns immer so gerne von den entsetzten Medien vorgeführt wurden, nachdem sie sie zum Teil zu ihren Taten bestochen hatten, sondern schon immer auch durch eine Abteilung strategisch denkender Menschen – krank aber denkend.
Danach kommt der Hinweis das der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma beklagt das die ganzen Ausscheidungen die von der braunen Arschmasse abgesondert werden, immer wieder trotz Verbot im Internet auftauchen. Das der werte Herr Rose sich dann mal locker in den Kanon der Zensurfreudigen einreiht ist sein gutes Recht – mehr aber leider auch nicht. Denn wenn dort Geräuschstücke von Nazimusikanten auftauchen die den Strafbestand der Volksverhetzung erfüllen bleibt eigentlich nur zu sagen : „Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!“ oder sind die Staatsanwälte alle damit beschäftigt den ganzen menschenverachtenden Urheberrechtsverletzungen nach zuschnüffeln? Prioritäten setzen hilft hier manchmal schon, wenn solche denn gewollt sind – bzw. das augenblickliche Gebaren eben nicht schon ein Ausdruck davon ist.
Man braucht also auch hier keine zusätzlichen Zensurmaßnahmen – es reicht auch hier – man höre, staune und lausche nochmal Herrn Glaser von http://jugendschutz.net, was zu tun ist um den Dreck weg zu bekommen : „Wir agieren da ganz einfach auf Basis der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Dienste“, erklärt Glaser. Die meisten Provider beispielsweise in den USA hätten einen Passus, nach dem „hate speech“, also Hassreden, auf ihren Seiten verboten seien. Die Erfolgsquote beim Verbot aller unzulässigen Angebote im In- und Ausland liege bei 80 Prozent.
Na, das klingt doch gar nicht so schlecht – ich vermute die meisten Provider haben auch einen Passus gegen Porn oder spezieller Kinderpornografie in ihren AGB’s, oder was meinen sie werte Frau Zensursula?

Und der Stern belehrt uns noch Statt auf allzu dumpfe Propaganda setzt sie auf Subversives in gutem Webdesign.
Ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, Scheiße bleibt Scheiße auch wenn man sie in rosa Geschenkpapier einwickelt. Überlasst doch den Rezipienten die Möglichkeit die Hohlheit und das intellektuelle Elend selbst zu erkennen – denn auch wenn sie ganz dolle Websites haben – das zu vermittelnde bleibt immer gleich Dumm. Sie werden damit die gleichen Doofnasen fangen die auch sonst immer dabei sind und waren, wenn man die eigene kleine banale Existenz aufhübscht, indem man anderen den Stiefel in den Nacken stellt.

Nicht das Medium Internet ist hier das Problem, sondern das Zulassen innerhalb der Gesellschaft – das nicht einschreiten wenn das Pack durch die Straßen läuft und die Stadt mit sich vollmacht – das nicht anwenden von entsprechenden existenten Gesetzen um sie wegzusperren. Das Schaffen eines Klimas von Demokratieunwillen und Ablehnung durch unsere Zivilcourage fordernden Herrenmenschen aus der Politik die sich hinter ihren Bodyguards verstecken und durch ihre Arbeit Tag für Tag dafür sorgen das den braunen Arschlöchern neue Kleingeister ins Netz gehen. Diese Politiker sind das Problem – nicht das Medium Internet.

Zum Abschluss das Zitat des Tages von Gerhard Bronner:
Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus. Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Quelle: Stern Online

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