Der Zehnt – Aufzucht und Hege

Ja, ja an Weihnachten, um Weihnachten und um Weihnachten herum, vernebelt sich offensichtlich das Hirn von vielen Menschen auch ohne das Freude spendende Zutun winterlicher Alkoholika.
Einige werfen dann mit Miniaturen von sogenannten Gotteshäusern um sich, schaffen dadurch Sympathien mit dem Teufel, andere Wortbrechen mal wieder, während sie noch ganz tief im Rektum der Fraport des wichtigsten Arbeitsplatzgaranten der Region stecken, und zeigen was von ihrem Wort und Ihnen zu halten ist – Nichts!
Wieder andere kommen auf die Idee den Schriftzug „Arbeit-macht-frei“ zu stehlen, offensichtlich die Auftragsarbeit eines Sammlers – wie abgefuckt muss man sein, um so etwas sammeln zu wollen? Da möchte ich gar nicht wissen was das Arschloch für Lampen zu Hause stehen hat.*grusel*
Aber zurück zu etwas viel Näherliegendem.

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, mit Namen Ulrich Blum, hat etwas versucht, was Wirtschaftswissenschaftler nie versuchen sollten. Selbstständig zu denken nämlich.
Denn wenn man sich den ganzen Tag bei der Arbeit in die Tasche lügen muss, die Tatsachen verdrehen damit die böse theoriefeindliche Realität den kruden Gedankenspielen angepasst werden kann, dann muss dabei eigentlich auch etwas adäquates heraustropfen.
Und das tut es dann auch in Form eines Interview das eben jener Herr Blum mit dem Radio des Erzbistums Köln geführt hat.
Jener werte Herr fordert in diesem Interview bei domradio.de allen Ernstes eine ‚Ethiksteuer‘ einzuführen, für Menschen die aus der Kirche ausgetreten sind.
Er behauptet, das eben jene Menschen selbstverständlich schmarotzender Weise weiterhin Anspruch auf Dienstleistungen der Kirchen nehmen würden. Dazu führt er an, das kirchliche Kindergärten von eben solchen gottlosen Subjekten missbraucht würden. Denn die würden ja quasi nur von der Kirche finanziert. HAHAHA!
Dazu sei hier nur kurz auf die Webseite verwiesen, speziell auf den Link.
Ich würde ja vorschlagen, wenn, wie der weise Präsident vermutet, die Leute wegen der Kirchensteuer aus dem Verein austreten, das Angebot vielleicht nicht überzeugend genug ist. Konsequenterweise sollte man auch mal wieder überdenken, wieso der Staat eigentlich für einen solchen Kult Geldeintreiber spielen muss – sollen doch die vielen Schafe selber dem Hirten ihren Obolus in den Beutel schmeißen – oder eben per Lastschrift abbuchen lassen. Funktioniert bei einem Zeitschriften-Abo genauso gut wie beim Fitnessstudio – warum sollte es bei einem Totenkult-Verein nicht klappen?
Also mal schön die Kirche im Dorf lassen – es zwingt sie ja keiner Religiös zu sein und einer Kirche ihren Zehnt, der sich vermutlich auf 9% beläuft, zu entrichten.
Wenn sie es dennoch tun, weil sie meinen ihr Seelenheil hinge davon ab, oder weil sie das alles echt doll finden, dann stehen sie dazu wie ein Mann und bezahlen sie, ohne gleich wieder andere für den Unfug bluten lassen zu wollen.
Tun wir ja auch, wobei ich beim Zitat des Tages wäre.
Das Zitat des Tages stammt diesmal aus dem Lied Alkoholsteuer von der legendären Deutschen Trinker Jugend:
Alkoholsteuer, das Bier ist uns zu teuer
Aber wir sind nicht beknackt
Alkoholsteuer, das Bier ist uns zu teuer
von uns wird alles eingesackt

Ihnen Ihr Blödbabbler

2 Gedanken zu “Der Zehnt – Aufzucht und Hege

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