Respekulum, Alder!

So, so der Stellvertreter tritt demnächst zurück und alle jaulen was von Respekt in die Medienlandschaft.

Ähnlich, wie sie die Errungenschaften der Bildungspolitikerin Schavan betonen, obwohl man da bei genauem Hinsehen nicht viel entdecken wird, was eine positive Würdigung wert wäre.
Frau Schavan bekommt den Abraham-Geiger-Preis als Dank dafür, „dass die jüdische Theologie nach fast 200 Jahren endlich als Fach an einer deutschen Universität etabliert werden kann“.

Saubere Bildungsleistung einer verdienten Bildungspolitiker, wirklich. *igelspei*

Aberglaube als Fach an einer wissenschaftlichen Einrichtung einzuführen, ein wissenschaftlicher und bildungspolitischer Meilenstein dieser Politikerin, wieso, so fragt man sich unwillkürlich, nicht auch einen Lehrgang Homöopsychopathie oder Astralpendeln?

Wer sich ein Bild zu den Leistungen dieser Dame machen möchte, dem sei der Artikel „Schavan: „Die angesehenste Bildungspolitikerin des Landes“ – Ein Meisterstück politischer Propaganda“ bei den NachDenkSeiten empfohlen.

Aber zurück zum greisen Vatikanfürsten.

Der allseits geliebte Volker Beck reihte sich -dankbarerweise- nicht ein in den Kanon der dumpfhirnigen Papst-Dankesager und Respektausdrücker, zumindest nicht vollständig.

Wieso sich eine deutsche Bundeskanzlerin gezwungen sieht ihren Respekt für einen Menschenrechte nicht achtenden Vereinsvorsitzenden und Blut an den Händen kleben habenden Patriarchen zu erklären, bleibt mir ein Rätsel.
Seine hirnverkrusteten Ansichten zum Thema Verhütung und Kondome seien hier nur exemplarisch genannt und stehen -wie sein ganzer Verein- für eindeutige Verbrechen gegen die Menschheit.
Sage noch einer apologetisch „Die machen doch nichts, die wollen doch nur spielen“, dem hau ich auf die Flossen.

Volker Beck schrieb im Fratzenbuch zu Recht:
Auch seine Worte gegen Homosexuelle waren stehts ein Angriff auf den säkularen Verfassungsstaat, auf die Menschenrechte und eine humanistisch orientierte Werteordnung.
Wohlfiele Worte, die ich auch gerne von besagtem Volker Beck gehört hätte, als es um die sinnfreie Beschneidung von kleinen Kindern in der Bundesrepublik ging.
Da war er allerdings an einer Front mit denen, die den Rechtsstaat gegen die Wand laufen ließen, um für Religion ein Sonderrecht zu etablieren.
Ich schrieb dazu bereits in Juden und Moslems endlich einer Meinung:
In Sachen Menschenrechte und Schwulenrechte in der Welt herumkommen, aber das Kinderrecht auf Unversehrtheit, mit dem Ruf nach besserem Schutz der Religionen zu kontern – welche genau dieses nicht nur in Frage stellen, sondern brechen – ist genauso schäbig und abgrundtief verachtenswert, wie es sich anhört.

Das sich andere grüne Pfaffen Spitzenkandidaten Pfaffen wie Frau Göring so äußerten:
Respekt und alles Gute an Bruder Papst Benedikt und jetzt hoffentlich mehr Weltöffnung
, zeigt imho wo man sicher bei der nächsten Wahl nicht sein Kreuz(sic!) machen sollte.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Ein Gedanke zu “Respekulum, Alder!

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