Der Weg des Geschäftemachers

[…] Auf dem Sofa rumhocken und Billig-Action gucken, bis man stirbt, das ist eine Sehnsucht, die auch seinem Zielpublikum einleuchtet. Dazu passten unbeholfene Elogen auf Mutter, Freunde und keusche Mädchen[…] In der deutschen Celebrity-Kultur bekommt man dafür Echo-Preise, Bravo-Cover und eine verfilmte Autobiographie, die 2009 der stets historisch inspirierte Bernd Eichinger besorgte FR-Online 14.07.2013

Haha – sehr selten so was, aber zwei Redakteure verderben hier nicht wie gewöhnlich den Brei, sondern bringen es zielsicher auf den Punkt.
Wer solche Vorbilder hofiert, finanziert und mit Achtung beschenkt, der macht sich mitschuldig.
Dumpfe Hassrhetorik, gefüllt mit religionsüblicher Homophobie, dem ’natürlichen‘ Antisemitismus und der sinnfrei-kulturbedingten machodumpfhirngesäugten Frauenverachtung sollte genauso behandelt werden wie sie es verdient – strafrechtlich und mit gesellschaftlicher Ächtung.
Hier stimme ich den Autoren, in ihrer Ablehnung der Wowereitschen Anzeige, explizit nicht zu.
Keine Reaktion zu zeigen, ist nämlich genau die Art von Handlung ( oder Nichthandlung) die uns so weit gebracht hat, dass inzwischen Naziabschaum und stumpfe Religionsidioten im öffentlichen Raum immer mehr Gehör finden, weil sie gewaltsam ihre Idee von ‚Toleranz‘ umsetzen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Ein Gedanke zu “Der Weg des Geschäftemachers

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