Rassistin? Ernsthaft? Dummschwätzer!

So sehr ich auch Alice Schwarzer für ihre unangenehme und via BILD Zeitung verbreitete Verleumdung -und Vorverurteilungskampagne gegen Kachelmann ablehnte, so schrieb ich 2011:
Montag weinte der Himmel und Kachelmann ward freigesprochen, was mir ziemlich am Poppes vorbei ging.
Was mich eher interessierte war, das es der BILD Zeitung ein weiteres Mal – nach der versuchten Heiligsprechung des Lügenbarons- nicht gelungen ist, mit ihrer Dreck-und Schmutzkampagne in Bezug auf den Wettersabbler ihre Leserschichten einzunehmen.
Nicht einmal der Coup mit der -leider immer unerträglicher werdenden- Alice Schwätzer gelang, eventuell war aber das auch der Fehler bereits im Ansatz. ((da)

und 2014 schrieb ich:
Wir haben Vorzeigemenschenfreunde wie Alice Schwarzer, deren giftige Sabber in ihrer Hauspostille, nein nicht der Emma, sondern der Bild, den Kachelmann Prozess begleitete und deren Verdikt offenbar schon feststand, bevor sie den Gerichtssaal erstmalig betrat. Ich weiß nicht ob der schuldig war, aber was geht es die Öffentlichkeit an, wie viele Frauen er beglückt und ob er es ihnen deftig oder sanft besorgt. (da)… so sehr muss ich sie loben für ihre klare Kante gegen jene Mitmenschen die im Relativieren von Unterdrückung durch angebebliche kulturelle Eigenarten ganz vorne marschieren, im Glauben fest und mit sicherlich guter Absicht, aber eben auf Seiten der Unterdrücker.

Jene, die gerne das Wort Rassist wählen um Kritik an Religion zu denunzieren.
Der sanfte Hinweis, Kritik an Religion sei per definitionem nicht rassistisch, da man sich Religion erwähle, seine Hautfarbe oder ethnische Zugehörigkeit aber nicht, wirkt da dann leider auch meist nicht zielführend, stattdessen fordern die dümmeren dann via twitter – falls sie nicht gerade Blödsinn aus Auschwitz schreiben-: Müssen endlich ehrlich über antimuslimischen Rassismus sprechen u. handeln.(da)
Frau Schwarzer kritisiert schon lange solche Formen von Feministinnen, die meinen Kopftücher seien lediglich kulturelle Eigenarten, die man hinzunehmen habe, genauso eben wie sogenannte Ehrenmorde und Polygamie.
Also jene, die hinter jeder Form der Kritik sofort Faschismus wittern, anstatt sich mit dem Subjekt der Kritik auseinandersetzen.

Nun erhält eine Cartoonistin namens Franziska Becker, die wohl seit Beginn des Pleistozän auch für die EMMA zeichnet, den Hedwig-Dohm-Preis.
Spontan tauchen dann die üblichen Verdächtigen auf um deren Arbeit und sie selbst als rassistisch, bzw. Rassistin zu denunzieren, und es verwundert zumindest mich nicht sehr, Herrn Augstein im Chor der kulturrealtivistsichen Torfnasen wiederzufinden.
Jetzt warte ich noch auf den tweet von Sawsan Chebli um den Chor der kulturrelativistischen Dummschwätzer abzurunden.

Der kämpferische Artikel von Frau Schwarzer zum Thema sagt alles, was es zu diesem Thema zu sagen gibt, Danke dafür.

Ihnen Ihr Blödbabbler

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