Wachstum

Ich buddele ja mit Leidenschaft Pflanzenabschnitte ein, um dann später -sobald sie nachgewachsen sind- nochmal davon zu profitieren.
Davon habe ich ja hier schon mal berichtet.

Inzwischen habe ich auch mit Staudensellerie experimentiert.
Einen etwas traurig aussehenden Strunk mit zwei labberigen Stauden habe ich irgendwann im Frühjahr in einen Topf pflanzen lassen…also, die Ms. Blödbabbler hat ihn nochmal umgetopft damit er alleine in einem Topf wachsen und gedeihen kann.
Dies hat der Bursche prachtvoll getan -jetzt wird geerntet, bevor die ersten Nachtfröste zuschlagen.
Ein weiterer Strunk, der sich allerdings den kleinen Topf mit ganz vielen Lauchzwiebeln und einem Radieschen teilen muss, hat hingegen lediglich drei neue Stauden ausgetrieben.
Dafür habe ich ihn dann im Sommer blühen lassen – die kleinen mistigen Insekten sollen ja auch was davon haben, wenn da was auf dem Balkon steht, gelle.

Also meine Beobachtung bisher: Einen Staudenselleriestrunk mit genug Platz -und vermutlich eins bis zwei kleinen und noch vorhandenen Stauden- kann sich zu einem wahren Staudenselleriebusch entwickeln.
Fein! 🙂

5 Gedanken zu “Wachstum

  1. “ .. So kann man auch mit kleinen Sachen
    Kindern eine Freude machen ..“

    fiel mir da so spontan ein.

    Aber mal ernsthaft:
    Es ist schon ein bewundernswerter Erfolg das zu schaffen. Ich hab selbst im dritten Anlauf und unter Zuhilfenahme von gegoogelten Anleitungen schon wieder keinen Ingwer aufziehen können, obwohl schon eine 3cm grüne (Blatt-) Spitze und Wurzelansätze vorhanden waren …. sprechen Sie vielleicht mit dem Sellerie um ihn freundlich zu stimmen?

    Liken

    1. Ich bin ja diesmal Mr. Umwelt 2019. Borretsch für die Bienen -ist ja erwiesenermaßen auch nicht sehr gesund für den Menschen- blühender Lauch und wuchernder, blühender Pfefferminzbusch, dazu gesellen sich dann besagten Pflanzenabschnitte…und ein invasiver, aber dennoch schöner Sommerflieder(den fanden wir als unbeleckten Neubewuchs im Rosmarintopf vor).
      Selbst meine sprichwörtlich schwarzen Daumen -im Gegensatz zu den grünen der Ms.- haben es dieses Jahr nicht geschafft das alles zu vernichten, komische Zeiten haben wir.
      Ein wichtiges Element, so habe ich gelernt, ist es den Pflanzen Wasser zu geben, etwas woran ich in der Vergangenheit nur sporadisch gedacht habe – damit überleben die Racker deutlich länger.
      Leider scheint man sich (inzwischen?) mit der Erde aus den Bau -Garten – und Supermärkten vermehrt merkwürdiges Getier auf den Balkon zu holen.
      Bei der Bekannten waren es plötzlich im 5 Stock massig Schnecken auf dem Balkon, bei uns schwarze Fliege und Konsorten…die mistigen Ameisen in der Rosmarintopferde mit ihrem Nest stopfen dann noch Blattläuse hin, wo sie nur können.

      Aber kurz zum Ingwer.
      Mein letztjähriger war unterirdisch richtig schön groß, allerdings faulig und ungenießbar.
      Der aktuelle wuchert vor sich hin und hat bisher nur ein kleines grünes Köpfchen an die Oberfläche entlassen, mal gespannt wie der ‚untenrum‘ ausschaut, wenn ich den denn im Herbst ausbuddle.

      Mit Pflanzen sprechen hat ja-vermutlich über das dabei zusätzlich ausgeatmete CO2 als ‚Futter‘- tatsächlich einen Wert.
      Da ich aber weder mit Menschen noch mit Pflanzen gerne reden mag, entfällt diese Möglichkeit eines Wachstumsagenz für mich. 😉

      Liken

      1. Was Sie da mit dem Wasser sagen, das ist wirklich gut! Das hab ich dieses Jahr bei den Pfirsichbäumen so gehandhabt und es hat mir zu einer passablen Pfirsichernte verholfen, während letztes Jahr wegen anhaltender Dürre – wer gießt denn schon Bäume, hatte ich bis jetzt noch nie gemacht! – fast keine Pfirsichausbeute zu verzeichnen war.

        Liken

      2. Hallo Frau IGing, eventuell war es dieses Jahr auch weniger belastend für ihre Pfirsichbäumchen als letztes Jahr?
        Meine Mutter hat dieses Jahr allerdings ebenfalls ihre Quittenbäume gewässert, die Früchte sind dennoch sehr klein, wenn auch reichlicher vorhanden als letztes Jahr.
        Bäume wässern kann auch zum Politikum werden, hier im Rhein-Main Gebiet saugt Frankfurt um es überspitzt zu formulieren den Vogelsberg leer, da ist es bitter wenn vor Ort des Wassers für die Menschen ‚Wassertransporter‘ zum Einsatz kommen, während Frankfurt(er) Bäume an den Straßen wässert(n). Auch nett, wenn die Menschen vor Ort im Vogelsberg dann höhere Kosten fürs Wasser zu zahlen haben, als die Frankfurter…ein Schelm, wer sich wundert, wenn dort dann rebelliert wird – wie immer nicht in der sinnvollen Richtung, sondern eher reaktionär. 😉

        Als unfassbar umweltbewusster Mensch sammele ich Salatwaschwasser und das Wasser, welches lauwarm in der Leitung steht und nutze es zum Gießen der zierlichen Pflänzchen – dies minimiert den Wasserverbrauch und maximiert meine Ernte…eine klassische Win-win-Situation für mich …und die Pflänzchen…bis ich sie dann esse. 😀

        Liken

  2. Also, das Wässern sieht bei mir so aus, dass ein Pfirsichbaum an einem sehr heißen Tag eine Kanne Wasser abbekommt, und sollte das Salatwaschwasser nicht schon für die Klospülung draufgegangen sein, so wird auch das genommen; die übrigen Bäume gehen übrigens leer aus, nur einmal habe ich mich erbarmt und hab auch dem Sauerkirschbaum was abgegeben. Der riesige Nussbaum versorgt sich vermutlich selbst aus dem Grundwasser, der Apfelbaum muss sehen, wo er bleibt, und alles in allem ging es, wie Sie ganz richtig sagen, dieses Jahr für die Bäume nicht ganz so strapaziös zu wie 2018.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.