Oh Herr,…

…wo war eigentlich die Empörung der ganzen Schlaumeier -gerne mit MA Germanistik oder Kulturwissenschaften-, die nun zu Pandemiezeiten in den Gazetten was vom Abbau der Grundrechte faseln, als man hier im Land mit Terrorangst und Cyberkrieg tatsächlich bleibende und starke Einschnitte in unsere Bürgerrechte durchgedrückt hat?
Also ich mach‘ mal schnell in whataboutism… wie viele Todesopfer gibt es in Deutschland zu beklagen wegen linkem, rechtem und religiösem Terrorismus…und wie viele wegen der trotz Lockdown-Maßnahmen stattfindenden Corona-Pandemie?
Da muss ein Berg- und Taliban schon fleißig Bomben stricken um den bodycount so hinzubekommen – nur mal so angemerkt, wegen des Themas Verhältnismäßigkeit die ja gerne angeführt wird, wenn es doch eigentlich ums business geht.
Und wer Kinder und deren Leid vorsätzlich benutzt um seine Öffnungsfantasien zu flankieren, sollte mit wenigstens einmal Thomas Fischer am Tag bestraft belohnt werden.


Nachdem im Umfeld eines sogenannten Gottesdienstes in Frankfurt über 100 Gläubische mit Covid-19 gesegnet wurden, obwohl man alle Vorsichtsmaßnahmen einhielt, wie man beteuerte…dachte ich „Klar, ich ziehe mir auch meine Hose mit der Kneifzange an“, muss nach kurzem Nachlesen aber konstatieren: Sie haben sogar recht mit der Aussage.
Denn, der hessische Blobfisch und seine Konsorten hatten ja folgende Auflagen gemacht:

  • Keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. (Also…äh…komische ‚Auflage‘)
    Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden. (o.k. wie überall…)
  • Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben. (dito)
  • Kollekten-Körbchen und andere Gegenstände dürfen nicht herumgereicht werden. (Hmm…weil da das Virus drin lebt? Schmierinfektionen sind ja nun gerade nicht der (Haupt) Übertragungsweg…strange)
  • Desinfektionsmittel müssen zur Verfügung stehen, in Spendern zum Beispiel. (Und schon kann man doch ein Spendenkörbchen benutzen…also eigentlich auch so…aber mit Desinfektionsgerubbel sicherlich)
  • Die Regeln müssen am Versammlungsort gut sichtbar über Aushänge bekanntgemacht werden.(Hurra, ein Aushang wird uns retten, zumindest die typisch deutschen unter den Teilnehmern, die einen Aushang brauchen um sich an grundlegende Verhaltensmaßnahmen zu halten)
  • Weitergehende Auflagen wie das Tragen einer Maske oder den Verzicht auf Gesang macht das Land nicht. Die Religionsgemeinschaften hatten aber zuvor auf Bundesebene angekündigt, solche Schritte von sich aus zu gehen. (Also, das was am wahrscheinlichsten eine Infektion in geschlossenen Räumen verhindert bzw. stark einschränkt, wurde nicht angeordnet…sehr clever…zumal man ja schon von den USA im April lernen konnte wie sich ein Chorgesang auf die Menschen auswirken kann.)

Eigentlich wollte ich -gehässiger Arsch der ich bin- ja schreiben: Immer wieder schön, wenn Religioten doch -wenn auch zu spät- erkennen, dass sie dumm waren, nachdem ich in der FAZ las:

Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten„, hieß es in der Stellungnahme.

Aber der Fehler geht klar aufs Konto der Blobfisch-Gang…schön, dass wir dadurch wieder mehr Infektionen unter die Hessen gebracht haben…aber wie der Blobfisch sagte: „Gerade in dieser Zeit kann ein starker Glaube Halt geben.“
Mein Glaube an den Verstand meiner gewählten Repräsentanten hat durch diese unnötigen, löchrigen Vorkehrungen leider deutlich gelitten, aber um diesen Glauben gings den Herren Politikern vermutlich auch nicht, zumindest nicht Blobfisch & Friends.

Großmeister Drosten, „der Charité-Wissenschaftler verwies am Montag im Deutschlandfunk auf wissenschaftliche Erkenntnisse und sagte, es verstärke sich der Eindruck, dass es zusätzlich zur Tröpfcheninfektion eine deutliche Komponente von Aerosol-Infektionen gebe. „Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir einfach vielleicht auch eine große Überarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neuaufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus.“ Dazu müsse man jetzt anerkennen, dass die Aerosolübertragung eine wichtige Rolle spiele.
Mit Blick auf geschlossene Räume sagte Drosten, „im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren“(FAZ, link oben)

So siehts aus, die Wissenschaft in ihrem Lauf hält weder Bouffier noch ein anderer Esel auf – zumindest hoffentlich nicht lange.

Ihnen Ihr Blödbabbler


Und, damit kein Missverständnis aufkommt, ich berufe mich gewöhnlich auf Prof. Drosten -oder zitiere ihn-, nicht deswegen, weil der so sexy Haare oder weil er eine sehr angenehme, unaufgeregte Stimme hat die es mir erleichtert ihm im podcast zuzuhören, sondern, weil er einer der führenden Virologen weltweit (mit Spezialisierung auf Coronaviren) ist.
Wir sind zum Glück in der glücklichen Lage 🙂 ihn in unserem Land als Stimme der Vernunft zu haben, die sich regelmäßig zum Virus meldet.
Schöne Haare und eine angenehme Stimme hat auch der Metzger an der Ecke, deswegen traue ich ihm beim Thema Viren trotzdem nicht über den Weg…just said!

13 Gedanken zu “Oh Herr,…

  1. Ich finde es ja nur schade, dass nicht alle, die an diesem Gottesdienst teilgenommen haben, infiziert wurden, auch tatsächlich die Krankheitssymptome bekommen haben und nicht 90% von denen gestorben sind. Das wäre einmal eine effiziente Bekämpfung von Dummheit gewesen.
    (KEINE IRONIE)

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    1. Hallo Herr steppenhund, ich wünsche prinzipiell niemanden was Böses, und wenn man fair ist, so haben die Menschen nach den Richtlinien des Landes Hessen nichts falsch gemacht – die gesetzlichen Vorgaben wurden wohl eingehalten(die aber eben wie von mir kenntlich gemacht nicht dem aktuellen Wissensstand entsprechen…siehe dazu den verlinkten Beitrag beim DLF mit Drosten in meinem Text).
      Dass es nun nicht besonders schlau ist sich zu Pandemie-Zeiten in einem geschlossenen Raum -singend und dabei spuckend und aerosolisierend – mit vielen Leuten zu treffen, würde ich dennoch als validen Kritikpunkt am Handeln derer einstufen.

      Und um sich klar zu machen, die haben sich nicht alle beim Gottesdienst angesteckt, sondern sind dem Wortlaut der Bibel folgend…fruchtbar…blabla..mehret euch wie die Karnickel…mit einem Arsch voll Kinder daheim bestückt und haben das in die Familien getragen.
      So schreibt die FR dazu:Da es in der Gemeinde viele Familien mit fünf oder mehr Kindern gebe, nehme die Anzahl der Ansteckungen zu Hause weiter zu. Die Gemeinde stehe im Ausstausch(sic!) mit den Gesundheitsbehörden.[…] Laut René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, hatten sich die meisten nicht bei, sondern nach dem Gottesdienst zu Hause angesteckt.
      Prinzipiell sind ja Kirchgänger in Mehrheit ältere Semester – eventuell trifft also ihr ‚Fluch‘ zukünftig noch zu. 😉

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      1. Verehrter Herr Blödbabbler,

        ich wünsche auch niemanden etwas Schlechtes, nicht einmal aus gewissen Rachegelüsten. Ich bin in meinem Leben immer relativ gut mit anderen ausgekommen. Es gab einige wenige Menschen, die mir mit Absicht und bewusst geschadet haben. Doch in solchen Fällen halte ich es mit dem – glaube ich – afrikanischen Spruch: es ist gut am Ufer des Flusses zu sitzen und die Leichen seiner Feinde vorbei treiben zu sehen.
        Zur Erläuterung ich habe meine redaktionelle Anmerkung in Kapitalien geschrieben und damit versucht, eine doppelte Verneinung zu verstecken. Also KEINE und Großbuchstaben sollten sich aufheben.
        Ansonsten kann ich Ihrer Antwort durchaus beipflichten. Zu den „Richtlinien“ eines Landes haben wir ja in Österreich mit dem Fall Ischgl ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Verantwortlichen haben als Entschuldigung alle eine Phrase gebraucht: wir haben nach Weisungen gehandelt.
        Früher hieß das ja noch „auf Befehl“. Gerade gestern gab es in unserem Fernsehen einen historischen Bericht über die 60er-Jahre und der extrem „effizient“ durchgeführten Entnazifizierung, bei der wirklich Verantwortliche im Bereich KZ-Administration die meisten mit Berufung auf „Befehlsnotstand“ freigesprochen wurden.
        Auf der anderen Seite kann ich auch ein gutes Wort für Politiker einlegen: handeln sie mit starken Restriktionen und können das Schlimmste verhindern, heißt es: na so arg war es nicht, die Politiker haben überreagiert. Machen sie zu wenig, dann wirft man ihnen vor, nachlässig gehandelt zu haben. Politiker können also in solchen Situationen nur verlieren.

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        1. Hallo Herr steppenhund, der Spruch wird gewöhnlich Konfuzius zugeschrieben, ist aber wohl eine Missinterpretation, trotzdem mag ich den mit den Feinden -wie sie ihn gebraucht haben- lieber. 🙂
          Mir ist das Dilemma des Politikers durchaus bewusst, aber ich sag mal so: Diese haben genau einen Job (wenn man ihren weiterhin gut bezahlten normalen Jobs mal ausklammert), und das ist eben ein Kernteil der Jobbeschreibung.
          Wenn ich aber das Gefühl bekomme, sie handeln wider besseres bzw. aktuelles Wissen (und inzwischen gibt es zum Virus ja immer mehr Erkenntnisse, die es in der Anfangszeit eben noch nicht geben konnte) dann werde ich sauer. Bspw. die Idee in der Gastronomie Platzbeschränkungen aufzuheben, obwohl die Problematik von Aerosolen immer deutlicher wird, was das Infektionsgeschehen angeht, dann ist das eben nur mit einer Priorisierung zu erklären, die das Geschäft vor die Gesundheit stellt und die ist abzulehnen. Ebenso absurd war die Idee andere Großveranstaltungen in Innenräumen bis 100 Personen wieder freizugeben…bei dem Gottesdienst waren wohl sogar 180 Menschen…obwohl man weiß, dass es genau solche Veranstaltungen waren / sind die zu Hotspots der Infektion führen. Man hat sich mit Religionsfreiheit einlullen lassen…Religion war ja nicht verboten…zu keinen Zeitpunkt der Pandemie…Kirchen waren fürs stille Gebet geöffnet(die meisten) und Gottesdienste konnte man live streamen…im Gegensatz zu den immer wieder kritisierten Baumarktöffnungen(es ist verdammt nutzlos sich ein Video von einer Wasserleitung anzugucken, während Wasser in die Wohnung läuft, weil ein Defekt aufgetreten ist. Gottes Worte kann der Gläubische überall hören, dafür bräuchte es keinen Gottesdienst mit physischer Präsenz der Schafe. Egal. Man gibt an vielen Stellen nach, obwohl es gute wissenschaftliche Gründe geben kann und gibt, warum man dieser oder jener Lobbygruppe besser nicht zu Gefallen sein sollte, aber vermutlich spielen da auch pekuniäre oder ideologische Gründe eine Rolle. Der Teil der Funktion des Berufspolitikers, den sie lieber als Elementar interpretieren.
          Nebenbei, ihr Wunsch könnte ja noch in Erfüllung gehen, von 180 Teilnehmern sind inzwischen bestätigt 133 erkrankt.

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    2. Da gibt es doch diesen „Darwin Award“ – vielleicht sollte man diese Kirchgänger dafür vorschlagen, mindestens die, die dann noch leben, könnten den Preis in Empfang nehmen …

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      1. Hallo Herr wvs, sie kennen ja meine Einstellung zu Religionen und deren Fanboys and -girls.
        Aber nochmal, die haben dort nichts gemacht, was die hessische Regierung nicht erlaubt bzw. verboten hatte (zumindest soweit man das weiß), der Fehler liegt also klarerweise auf Seiten der Politik und nicht bei den Religioten.
        Ob man nun trotzdem aus voller Kehle seinem Gott huldigen muss, wenn klar ist, dass das Virus diesmal nicht im Oarsch*, sondern in der Kehle daham ist, nun ja…andere müssen unbedingt wieder shoppen gehen, weil sie ihre leeren Hüllen sonst nicht befriedigt bekommen…jedes Tierchen…und so. Wobei „Darwin Award“ für besonders christliches Märtyrertum ja schon einer gewissen Grundkomik nicht entbehrt. 😀


        *) Zu Zeiten der letzten großen Virenverunsicherung sang ja die E.A.V. im schönen Lied „Liebe, Tod und Teufel die Zeilen:
        „Wer schwul ist, ist des Todes“,
        spricht der Herr Kaplan,
        „Das Virus ist der Teufel
        und ist im Oarsch daham!“

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        1. Oh, ein Video meiner österreichischen Lieblingsband …. danke!
          Die Verlautbarungen der Politik / der Regierung / der Obrigkeit sollten doch gerade jeden Bürger dazu bringen nicht das Denken aufzugeben, sondern dann erst Recht das Gehirn einzuschalten, wenn von ‚dorten‘ etwas kommt ….

          Anders gesagt:
          Handlungsanweisungen entbinden niemals davon selbst zu denken.
          Oder sind Sie neuerdings der Meinung das sollte anders sein?

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          1. 😀
            Selbstverständlich entbindet es nicht davon selbst zu denken, aber wir sprechen hier über das Umfeld von Religion, ein Denkkonstrukt, dem Hierarchie und Gehorsam inhärent sind. 😛

            Dennoch stelle ich mir tatsächlich die Frage, wenn bestimmte Punkte von der Landesregierung explizit ausgeklammert wurden, dann könnte man ja schlicht davon ausgehen, es gäbe eben in diesem speziellem Fall auch keine Gefahr(selbst das RKI schreibt weiterhin noch heute am 27.5.2020 Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Aerogene und Kontakt-Übertragungen spielen vermutlich eine geringere Rolle.…was umso mehr irritiert, als die Einschätzungen inzwischen von einem Anteil am Infektionsgeschehen von bis zu 40% ausgehen(bspw. Drosten im podcast #43)).
            Nebenbei, für den Besuch in Pflegeeinrichtungen wurde von der hessischen Regierung im gleichen Erlass ein Mund-Nase Schutz vorgeschrieben, nur halt nicht für Kirchen und deren Gottesdienste.
            Klar, jeder normale Mensch könnte jetzt daraus den Schluss ziehen, o.k. ich schütze meine Mitmenschen trotz der fehlenden Vorgabe trotzdem, auch wenn es eben nicht ‚befohlen‘ wurde…was im Supermarkt funktioniert, könnte überraschenderweise ja auch in der Kirche Sinn machen…diese intellektuelle Transferleistung könnte man wohl erhoffen – aber eben leider nicht erwarten (Analog: Freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft …und…solche Vorgaben wurden ja in den klassischen Kirchen von den Landeskirchen auch getätigt…auch bei den Muslimen scheint es so zu sein.
            Nur bei der -von überwiegend Russlanddeutschen frequentierten- Baptistenkirche in Frankfurt gabs diese Vorgaben nicht, man hielt sich dort nur an die Vorgaben der Regierung und legte damit einen epic fail hin.
            Ehrlich, ich finde es schwierig das zu verurteilen – obgleich ich es für eine gemeingefährliche Eselei sondergleichen halte.
            Denn, die Gläubischen haben das Virus ja auch in die Heimatkreise zurückgetragen und dort für Infektionen bei Menschen außerhalb ihrer Glaubensblase geführt – ob sich das dann jedoch von anderen unfreiwilligen Ansteckungen deutlich unterscheidet, die man sich bspw. beim Einkaufen oder dem Arztbesuch oder was weiß ich woher geholt hat, wage ich dennoch zu bezweifeln.

            Ach so, mit der ’neuen‘ Erkenntnis, dass Aerosole eine deutliche Rolle beim Infektionsgeschehen spielen, haben unsere Irrlichter in der Regierung folgendes beschlossen, ich zitiere mal nach der FR: Bisher müssen Gaststätten in Hessen fünf Quadratmeter Fläche pro Gast bereitstellen. Damit soll nach Informationen des HR bald schon wieder Schluss sein. Demnach soll die Flächen-Regelung in hessischen Gaststätten aufgehoben werden, wie eine Sprecherin des hessischen Wirtschaftsministeriums dem HR bestätigte.

            SOWAS nenne ich mal bewusstes und grob fahrlässiges Handeln.
            In der Krise rächt es sich noch mehr, an wichtigen Stellen der Landespolitik die Spinner von den Grünen sitzen zu haben; Dummmenschen, die versuchen schwärzere Politik zu machen, als die Schwarze Pest selbst.

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          2. So würde ich es sehen. Die Politik steckt den Rahmen ab, der nach bestmöglichem Wissensstand Richtlinie und Anleitung fürs individuelle Handeln ist.
            Dies entbindet dennoch nicht, Stichwort: Mündiger Bürger, sich selbst ein Bild nebst Gefahrenabschätzung anhand der verfügbaren seriösen Quellen zu machen und sich entsprechend zu verhalten.

            Gutes Video, Danke.

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    1. Hallo Herr nömix.
      An den Priesterversteher aus der Frankfurter Rundschau musste ich im ersten Reflex auch denken, aber wie ich ja schon zweimal schrieb, die Schuld liegt hier auf Seiten der hessischen Landesregierung und nicht bei denen, die ihrem Bedürfnis nachkamen in der Kirche zusammenzukommen, das war ja so erlaubt, wie es stattgefunden hat. Ein Problem scheint mir das aktuelle Nicht-zur-Kenntnis-nehmen von neuen Fakten durch die Exekutive zu sein, bspw. solche, die bestimmte Handlungen als riskant, weil infektiös nachweisen.
      Stattdessen wird weiterhin auf Hände-waschen als primärer Schutzmaßnahme abgehoben…klingt ein wenig nach Monty Python: Zum Gottesdienst?… Ja! …Da rein… jeder nur ein Desinfektionstuch. 😀

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  2. Die Demonstrationen, die zur Zeit in Berlin, Stuttgart und anderen Städten stattfinden, sind auch keine so tolle Idee. Demos für Meinungsfreiheit? Demos für das Recht auf Ansteckung? All lives matter.

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