Kategorie: Erkenntnisse eines blödbabblers

Verstopfung aus Dummmheit…

… statt Vorsprung durch Technik. 😀

Dir ist spätestens dann klar, dass mindestens ein Vollhonk (oder eine Honkin) unter deinen Nachbarn im Haus lebt, nachdem der gerufene Kanaldienst -nach Stunden der Arbeit (die das Aufhacken unserer Kellerwand mit sich brachte)- das akute Abflussproblem behob – und als Grund nannte: Unmengen an Feuchttüchern hätten den Zufluss zum Kanal verstopft.

Wie ich hier bereits schrieb:

Erst horten die Hirnies Klopapier und die anderen kaufen deswegen als Substitut feuchtes Arschpapier -werfens in den Lokus und verstopften die Kläranlagen damit.

Nun ist sogar mir klar: Manchmal kommt das elende Mistzeug noch nicht mal bis zur Kläranlage.

Im Gespräch teilte mir der Handwerker mit, ungefähr 70% seiner Aufträge gingen auf Tampons, Binden und Feuchttücher zurück, gefolgt von Friteusenfettklumpen.

Klingt für mich so, als wenn das schlaue Geschlecht immer noch zu doof ist seine Hygieneartikel in den Eimer zu schmeißen. Kann denn sowas sein? Ich denke nicht!
Wir sollten stattdessen lieber nach einem alten weißen Mann als dem Schuldigen Ausschau halten, damit wir vorherrschende Ideologie nicht umschreiben müssen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Bon+Bon= Bonbon?

Es gab ja zu Beginn des Jahres einen kleinen Sturm der Entrüstung im Land der Heuchler, Bonpflicht war der Auslöser – Mama Erde muss sterben, so war zu hören, wegen der ausufernden Papierbonflut – Bäume natürlich auch-, Wale stranden ziellos und der leidende Einzelhandel wird auch noch Umsatzrückgänge haben, so orakelte es bei den üblichen Verdächtigen von Wirtschaftsverbänden, FDP bis Grün…man sieht, die ideologische Spanne ist nicht sehr groß.
Kurzum es stand mal wieder ein Weltuntergang an, zum Glück kam dann das Coronavirus -medial nicht in realiter- nach Deutschland und man hatte eine neue Sau gefunden(die scheint nun momentan auch nicht mehr ganz der Bringer zu sein, die Meldungen verschwinden langsam von den vorderen Seiten, man hält sich stattdessen standhaft am bodycount fest um die langsam schale Suppe noch ein wenig am Köcheln zu halten. Wer sich noch zum Thema informieren mag, der könnte den Virologen Christian Drosten von der Charite Berlin im DLF- Interview zuhören, sofern er für Information denn 11.47 min freimachen kann.) die man rittlings durch die Nation der Deppen reiten konnte.

Was ich bisher gelernt habe ist, Kosten die ein Wirtschaftsunternehmen hat, werden gewöhnlich eins zu eins oder gar eins zu zwei an den Endverbraucher weitergereicht; wo das nicht durch eine offene Preiserhöhung möglich ist, werden Verpackungsinhalte kleiner, bei gleichbleibendem Preis. Man drückt auch gerne Personalkosten oder lastet das Personal höher aus, was sich dann Erhöhung der Effizienz nennt, aber letztlich nur eine Erhöhung der Mehrwertproduktion durch Erpressung ist.
So oder so, Kosten die anfallen werden gewöhnlich auf Produkte oder über Bande auf die Mitarbeiter umgelegt, in ganz seltenen Fällen(falls der sogenannte Preiskampf besonders hart ist und man Umsatzeinbußen befürchtet, durch eine Erhöhung, trägt das Unternehmen kurzfristig eine Erhöhung, was gewöhnlich von den shareholdern bei der nächsten Hauptversammlung abgestraft wird, sofern es die Dividende schmälert.

Die anderen jammern über Bisphenol A in den thermoausgedruckten Bons und fürchten wir werden alle störben, wenn es so bleibt – deswegen ist dieser Stoff nun für Kassenbons, Fahrkarten oder Kontoauszüge verboten. Ein Sieg für die Grünen, die, die Flughäfen ausbauen, wenn sie regieren und Nachflugverbote nur dann interessant finden, wenn sie in der Opposition sitzen…solche Grüne.

Ich bin ja ein Fan von Bisphenol A, sagt man diesem hormonell wirksamen Stoff doch nach, die Fertilität männlicher Spermien deutlich zu verringern, imho ein gutes Argument in Zeiten von Überbevölkerung vor Ort seinen Beitrag zur Genesung von Mama Erde zu leisten, statt dies nur von den einheimischen Bewohnern Afrikas oder Asiens einzufordern.
Wenig überraschend sind die, die sich an der politischen Spitze der ökologischen Weltretterfront sehen, die, die dafür sind sich besagte Chemikalie zu sparen.

Aber die Ökos waren ja auch die, die in den 80ern vor dem nahenden Weltuntergang warnten, alles sei schlimm, die Uhr stünde auf kurz vor 12 blabla… Atomkraft, Atomwaffen, Saurons Regen und weißes Patriarchat hätten dafür gesorgt…wir werden alle sterben…aber vorher sollten wir nochmal richtig viele Kinder in die schlechte und schlimme Welt setzen und ein Apfelbäumchen pflanzen.
Da war man muffig ganz dicht frömmelnd am alten Antisemiten Luther, der aber wohl den ihm zugeschriebenen Spruch: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“, gar nicht verbrochen hat.
Egal, trotzdem schöne protestantische Ethik an der Arbeit – Teile dieses quasi religiösen Muffs liegen heute noch wie Mehltau auf ökologischen Bewegungen.

Also: Mehr Bisphenol A, statt weniger, wäre ein Forderung gewesen die auch Sinn ergeben hätte.

Zu Jahresbeginn hatte ich einen dieser Gattung von Clowns vor mir an der Kasse.
Einen jener Sorte, der nicht nur mitsamt weiblicher Begleitung und seinem Balg ewig brauchte um in die Pötte- was den Bezahlvorgang anging- zu kommen, sondern der auch noch unbedingt die türkische Kassiererin fragen musste, weil, wie er sagte es ihm sehr wichtig sei, nämlich: „Ob der örtliche Rewe Markt denn schon umgestellt habe auf bisphenolfreie Kassenbons, dies sei ja nun Pflicht blabla…, weil sonst würde er den Kassenzettel nicht mitnehmen“…oh Herr…ich überlegte mir bereits den Weichkeks mit seinem Kassenbon zu füttern, aber er hatte sich ja offensichtlich bereits fortgepflanzt, was mein Unterfangen zumindest diesen Depp an einer erfolgreichen Weitergabe seiner degenerierten Gene zu hindern, nicht zu 100% von Erfolg krönen würde. Die Kassiererin wusste es -Oh Wunder!- nicht, sie sah auch nicht so aus, als wenn es sie interessieren würde, womit ihr Kapitalist die Maschinen bestückt. Trotz seiner schweren Bedenken und seiner unfassbaren Achtsamkeit nahm der Blödmann dann seinen Bon mit und zog schleichend mit seiner Bagage von dannen.

Jetzt habe ich so viel geschrieben und mich glatt wieder über die Doofheit meiner Mitmenschen aufgeregt, aber eigentlich wollte ich doch nur ein Foto meines Kassenbons vom letzten Einkauf posten, bereinigt um Ziffern die den Ort und Markt benennen und meiner wenigen Positionen. Wichtig ist aber es waren 2 Kästen Wasser und zweimal Brotauflage…mit dem zweimal Pfand machte das 6 Zeilen Produkte im weiteren Sinn.
Der Zettel hingegen war so lang, dass mein Scanner beim Versuch in komplett durchlaufen zu lassen mit Papierstau steckenblieb. Nur mit Duplex und anschließendem -quick and dirty- zusammenfügen in Powerpoint gelang es mir den abzubilden.
Der geneigte Leser mache sich selbst einen Eindruck davon:

Und nun lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte: Solange Firmen (und beim Bäcker sieht der Bon nicht deutlich kürzer aus) es sich leisten können das Papier mit ihrem fetten Logos und Unmengen an unerwünschten Rabattwerbemüllspams vollzudrucken, und dadurch die Länge der Bons Rapunzels Haar anzupassen, solange sollen die die Fresse halten von Kosten und Umweltschutz, die das Gesetz gegen Steuerhinterziehung-worum es bei der Bonpflicht geht- generieren würde. Da es um Steuerhinterziehung geht, ist auch klar, wieso die FDP an vorderster Front dabei ist.
Unabhängig auch davon, dass ich vermute es wäre sinnvoller gewesen entsprechende Gesetze zu erlassen und strikt zu verfolgen, bei denen es wirklich um hohe Summen geht, die aber wohl eher im Banken- und Versicherungssektor anzutreffen sind, ist es immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.
Die ganz dummen, also jüngeren meiner Mitbürger geben vermutlich sowieso ihre E-Mail Adresse bei Hinz und Kunz an um die Bons stattdessen per E-Mail oder WartsNurAb zu bekommen; die habens ja in Legion nicht so mit Datenschutz und finden Transparenz -oder wie sich es nenne: Sich nackig und gläsern für die Verwertungs- und Überwachungsindustrie machen- voll dufte.

Ihnen Ihr Blödbabbler, bisphenolhaltiger Papiertiger erster Kajüte

50. Jahrestag des mörderischen Terrors

Morgen jährt sich zum 50 mal jener Tag, an dem in Deutschland wieder Juden verbrannt wurden, und einige Medien schreiben ein paar Zeilen dazu, exemplarisch bspw. DER SPIEGEL oder die Frankfurter Rundschau.

Auf den damaligen Anschlag gegen das jüdische Gemeindezentrum in München und weitere Terrorakte gegen Juden in Deutschland hatte ich bereits 2018 in einem anderen Beitrag hin -und auf eine gute Dokumentation verwiesen.
Diese Dokumentation, „München 1970“, ist weiterhin über die Mediathek der ARD einsehbar, aktuell mit Verfallsdatum 08.09.2020 ∙ 09:00 Uhr(Danke an die Arschlöcher von der Contentmafia für den erzwungenen Alzheimer namens Depublikation!).

Nur um sich mal wieder klar zu machen: Antisemitismus konnten wir in Westdeutschland auch schon ganz gut ohne die Brüder aus dem Osten oder die muslimischen Zuwanderer; nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand dieser Illusion hingeben sollte.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Gärtner? Chauncey Gärtner!

Ich musste die Tage daran denken, wie sich der von Peter Sellers gespielte Mr. Chance vulgo Chauncey Gärtner und der aktuelle Präsident der U.S.A in ihrer Inspirationsquelle gleichen – alles was sie wissen stammt aus dem TV.
Leider bin ich mr nicht mehr sicher, ob die sellersche Empfehlung:“Nehmen sie Präparat H“, als Antwort auf eine nationale Krisenlage, die folgerichtig den Einsatz der Atombombe -statt des Hämorrhoidenmittels mit dem Namen aus der TV Werbung- verursachte im Film oder in der damaligen ‚Verarsche im MAD Heft „Benommen und in Trance“ stand. Egal..hoffen wir mal der orangen-und dummdünnhäutige Führer der freien Welt kriegt den Tipp nicht demnächst bei Foxy Lady & Friends serviert. 😉


Eigentlich gehts mir heute aber um mein neustes Projekt bei der Wiederverwendung von Gemüseabschnitten – Romasalat vulgo Römischer Salat reloaded.
Nachdem ich den Salatabschnitt jetzt ein paar Tage in kleinen Schaf-Eierbechern im Wasser habe stehen lassen, begannen nach oben hin Blätter nachzuwachsen und nach unten sich ein kleines Wurzelgeflecht auszubilden(bei einem davon, bisher).
Nun könnte ich die vermutlich in Erde stopfen und erhielte dann einen Salatkopf mit dem gleichen Erbgut den ich vor einiger Zeit bereits verstoffwechselt habe. 🙂 Interessant, wie ich finde.
Heute kam dann der dritte im Bunde dazu, mal gucken obs auch vorwärts geht, falls die etwas tiefer abgeschnitten werden.
Die äußeren, alten Blätter welken und können dann gefahrlos entfernt werden oder fallen ab.

Hier ein erstes Bild um die Sache -nun ja- zu verbildlichen. 😀
Einen gesegneten Dönertag wünscht Ihnen Ihr Blödbabbler.

Standortsuche?

In Frankfurt am Main soll am Sonntag ein Blindgänger in der Nähe der EZB entschärft werden.
Ich empfehle, wenn man schon mal da ist, auch gleich innerhalb der EZB nach weiteren davon zu suchen.

Ihnen ihr Blödbabbler in Bombenstimmung

Lecker, lecker!?

Vor kurzem las ich in der FR einen Beitrag, der sich mit dem neuen „Frankfurt geht aus“ Fressführer beschäftigte.
Neben den in Ratingangelegenheiten üblichen Tops gabs wie immer auch Flops zu verzeichnen – wo ein oben, da eben auch ein unten. Logisch.

Nun teilte einer der Betreiber -und wohl auch Koch- eines der schlechter im Rating weggekommenen Restaurants mit:
Ansonsten reißen wir uns jeden Tag den Hintern auf, damit unsere Gäste zufrieden sind.“
😯
Vielleicht liege ich ja damit falsch, aber ich erwarte von Köchen eher Handwerkskunst, gute und leckere Zutaten, mithin eben leckeres Essen.
Was ich hingegen nicht möchte, ist, dass sich Köche den Popo in der Küche öffnen und glauben mich dadurch zufriedenzustellen.
So etwas kann ich-wenn mir danach sein sollte- wohl eher an einem lebenden Glory-Hole oder schlicht und allgemeiner einem Darkroom erwarten.

In die Küche gehört das wohl so eher nicht. Pfui! 😀

Ihnen Ihr Blödbabbler, Kacker von Korinth.

Ist das so?

Kommt es nur mir so vor, dass der Vorwurf: „Selbst schuld, hast ja ein unsicheres Passwort gewählt!“, ein wenig klingt wie: „Selbst schuld, hättest ja keinen kurzen und aufreizenden Rock anziehen müssen!“?

Grübelnden Gruß vom blödbabbler

Ihr könnt nach Hause fahrn…

Dann lass ich eine alte Tradition von mir nochmal kurz aufleben: mein Kommentar zu einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft hier im Blog.

Beim letzten Mal als es gegen die Mexikaner in Russland ging fand ich es angebracht die gute Catarina Valente singen zu lassen, heute wäre wohl eher Bruno Ganz in seiner Rolle in „Der Untergang“ passend. Ich fand die Parallelen augenscheinlich. Alle konnten sehen: mit diesem Personal ist nix mehr zu reißen und schwafeln trotzdem vom Endsieg, bzw. klammern sich an den Funken Hoffnung, den Bloch einst zum Prinzip erhob.
Meine Vermutung: Eventuell ist eine rauschende Party mit Escort Damen doch einem Trainingswochenende mit dem schwäbelnden Langweiler als Motivationsschub vorzuziehen?
Bei mir wäre es so.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Alkoholpatriot – wenn schon Fahne, dann vom Saufen!