Kategorie: Gedanken, eigene und fremde

Vor allem Gesundheit…

Zum Ausklang aus dem Alten bzw. Neueinstieg ins sogenannte Neue Jahr das beste Lied, was ich zum Thema kenne:“PROST NEUJAUR JR.“, von den Boxhamsters.

Falls es schwierig ist den Text zu verstehen, hab‘ ich den mal hier hineingesteckt – klick mich du Luder!


(Hier geht’s zur HP der Boxhamsters, da stehen die Texte und auch die launige Entstehungsgeschichte der Band).


Nachdem bisher im deutschen Winter leider nur die Schneeflocken von rechts und links ihr Gejammer angestimmt haben – Omas, Hühnerställe und ähnlich Relevantes waren da treibendes Agens-, wünsche ich lieber allen jenen einen verzauberten Jahresbeginn, die nicht sofort das Hyperventilieren beginnen, sobald sich etwas nicht gleich zu 100% mit ihrer Wohlfühlblase deckt, jenen, die die noch zuhören können und wollen.

Ein gutes und gesundes ‚Reinkommen‘ in 2020 wünscht den verbliebenen Lesern und -innen Ihnen Ihr Blödbabbler

Was ist wichtig?

So, so der Spiegel berichtet über einen Streik in Indien, bei dem Tausende auf die Straße gingen unter dem Aufreißer „Massendemos in Indien„. Ich will jetzt gar nicht über Sinn oder Unsinn dieser Demonstrationen oder des Anlaßes dazu spekulieren, frage mich aber, was der Spiegel zu den ‚größten Protesten der Menschheitsgeschichte‚ im Januar 2019 gebracht hatte…ich fand da nix.

Der Unterschied: damals ging es wohl primär gegen „das Kapital“, diesmal gehts um eine nationalistische Gesetzgebung, die wohl überwiegend Muslime benachteiligt. Will ich gar nicht gegeneinander ausspielen, einzig die Frage bleibt, warum berichtet man über das Eine und verschweigt das Andere?
Ist es eine gewollte Priorisierung? Oder Zufall?
Denn mit der Quantität der Teilnehmer hats wohl nichts zu tun; im Januar waren es wohl um die 200 Millionen Streikende, diesmal zum Schluss hin -wie das Blatt am Anfang des Artikels schreibt- noch ein paar Hundert, da muss man wohl abwägen was Relevanz hat für den deutschen Michel, so als ehemaliges linkes Blatt.
In Relation zu der Gesamtzahl der jeweiligen Inhabitanten der Länder haben da die Arschgeigen bei Montagsdemonstrationen in der ehemaligen Zone wohl mehr Leute hinter sich, als die aktuelle Protestbewegung in Indien.
Auch wegen solcher Gewichtungen und der bewussten Setzung von Relevanz sollte man mindestens eine internationale Zeitung lesen; deutsche Zeitungen waren schon immer provinziell und gehören eben auch wenigen -nicht armen- Menschen, die den Kampf gegen „das Kapital“ nicht unbedingt auf ihre Agenda geschrieben haben.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Alles Banane!

Zitat des Tages -diesmal ein ganzer Absatz- stammt vom formidablen, sehr geschätzten Thomas Fischer und steht bei SpOn in dessen neuster Kolumne „Wo nicht die Banane, sondern die Republik matschig ist„.
Wie immer empfehle ich, es sich mit einer dampfenden Tasse Kaffee, einer Hand voll Popcorn oder Spekulatius vor dem Monitor und diesem Beitrag gemütlich zu machen und selbigen zu genießen.
Der Absatz selbst hat mit der Thematik des Beitrages eigentlich nur am Rande zu tun, trifft aber wohltuend meine Einschätzung zur AfD im Allgemeinen und Herrn Höcke im Besonderen.
Fischer schreibt:
Deshalb ist es auch ziemlich egal, ob man Herrn Höcke „Faschist“ nennen darf, was jetzt manche Antifaschisten gerne tun, vor allem im Fernsehen, in der kindlichen Hoffnung, dann würden „die Menschen“ sagen: Ja wenn das so ist!, und wieder SPD wählen oder wenigstens AKK. Dabei übersehen sie, dass Herr Höcke nicht gewählt wird, obwohl er Faschist ist, sondern weil er es ist. Und dass Herr Höcke sich nicht wie Rumpelstilzchen in der Luft zerreißt, wenn man seinen geheimen Namen herausgefunden hat. Die heutige Jugend jeden Alters glaubt leider an Zauberwörter und denkt, „Faschismus“ sei, wenn man Juden hasst, albern spricht und Antifaschisten zusammenschlägt. Das täuscht.
Touché.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Weltmännertag

Letztes Jahr dank eines Comics von Frau Dr. Nadja Hermann aka erzählmirnix erstmalig darauf gestoßen, dass es sowas gibt.

Und wie so oft bei den Comics von erzählmirnix ist man danach schlauer und muss selbst keinen Text mehr zum Thema verfassen.


Wo wir aber auch beim Thema „Lebenserwartung“ sind, sei auf eine positive Entwicklung verwiesen, die im Reich des Bösen beim Teufel Putin stattgefunden hat.
So hat sich die Lebenserwartung zwischen 1994 bis 2016 bei den männlichen Russen von 57 Jahren auf nunmehr knapp 68 Jahren verlängert, russische Frauen sterben im Durchschnitt mit 78 Jahren, wobei insgesamt deutliche Unterschiede im russischen Reich zu betrachten sind.
Gesunkener Alkoholkonsum wird da gerne als signifikante Verbesserung angeführt, die den Männern inzwischen zu einem geringen Teil erlaubt in Rente zu gehen und noch die erste Zahlung zu erhalten.
Nebenbei sei kurz auf den durchschnittlichen Alkoholkonsum hingewiesen, der bei ‚den‘ Russen inzwischen bei 11,7 in Deutschland hingegen bspw. bei 13,4 Liter reinem Alkohol pro Kopf liegt.
Und, wenn ich schon beim Thema Alkohol bin: Gestern habe ich mir zum Anlass des feinen Sieges der Frankfurter Eintracht gegen die Bayern aus München ein gutes Gläschen alten Whisky gegönnt, den ich vermutlich morgen mit einer Notiz hier im Blog vorstellen werde.
Es war der ‚1977er A Speyside Destillery aus der Abfüllung 12/2015‘, von der Whisky-Doris, mein definitiv teuerster Whisky im Schrank.

Und an dieser Stelle ein kurzer Hinweis an meine Mitgeschlechtsgenossen: Schiebt eure fetten Ärschen mal vom Sofa hoch, geht zum Doktor und lasst mal die große Hafenrundfahrt präventiv machen – ihr wollte doch sicher alle später noch mit Enkeln, Kindern oder Frauen spielen.
Krankheiten sind kacke, aber manche kann man tatsächlich gut bekämpfen, wenn man nicht wartet bis einem das Blut aus dem Arsch oder sonstigen Ritzen läuft.

Noch einen gepflegten Weltmännertag,
Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. Mein originaler Text war sensationell, leider habe ich statt Strg+C wieder mal danebengehauen und es hat mir im Browser den gesamten Text bis auf den ersten Buchstaben gelöscht…sehen sie mir also bitte nach, dass der Nachklapp deutlich seichter und ärmlicher daherkommt, als geplant. 😉

Hmm…lecker?

Eben auf der Suche nach einer Anregung für eine fleischlose Mahlzeit in Rezeptform auf folgenden Link

gestoßen, dessen Überschrift mich rätseln lässt.
Wenn alle 50 Rezepte zum Reinsetzen sind, so frage ich mich, ist dann das Essen doppelt fürn Arsch?

Grübelnden Gruß von Ihnen Ihrn Blödbabbler

Kurze Hinweise…

…auf ein paar Beiträge außerhalb des Blödbabblers Blog.


Ein nettes und kurzes Video zum Thema eloquente „Religionskritik“ hat der Herr wvs in seinem Beitrag ‚Eine 2000 Jahre alte Mythologie, die von einer primitiven Hirtenkultur entwickelt worden ist …‘, verlinkt.
Inhaltlich stimme ich -wenig überraschend- voll zu. 😀
Und der Hinweis auf die Diskussion beim hpd zum Thema „Phillip Möller“, den ein Kommentator verlinkt, kann man so sehen wie er und Wakonigg, man kann ihn aber auch anders sehen, wie bspw. in der Replik.
Beim Thema Klimawandel, Untergangspropheten und Fanatikern stimme ich in weiten Teilen mit Frau Ditfurth überein, die sich prägnant im FR Interview so zu Extinction Rebellion äußert:Die Sprecher*innen von XR bleiben die Antwort nach den wissenschaftlichen Quellen für diese Aussagen schuldig, denn es gibt sie nicht. Das sind Endzeitszenarien von Weltuntergangssekten. Die Klimakatastrophe wird sehr viel komplizierter und widersprüchlicher verlaufen. (FR)


Der werte Herr AausB macht mich die Tage auf ein gutes Video mit dem Titel „Boris‘ Secret Brexit Deal, w Stephen Fry“ aufmerksam, dem ich in weiten Teilen zustimme, bis auf den Hinweis auf die Einschätzung zu den Spinnern von XR am Ende.
😉


Einschätzung
XR scheint mir Kindertheater für die grünlich herangewachsenen Millennials zu sein, denen Empfindlichkeit und vorgebliche Individualität den Blick verstellen für die realen Grundlagen und sozialen Strukturen von Herrschaft.
In Form gegossenes „SJW“-Tum eben, das jede Meinung zulässt, solange sie der eigenen entspricht.
Das ist aus meiner bescheidenen Sichtweise heraus ein Teil des Problems und sicherlich nicht die Lösung; der immanente Hang zum Totalitären schimmert zwischen den Prinizipien und Werten durch und stößt zumindest mich ab.

Ich werfe in einem solchen Zusammenhang mal die Stichwörter „Evergreen State College“, Bret Weinstein(nicht Harvey! 😀 ) und SJW ein – da will ich -wenn ich Zeit und Lust finde- mal was zu schreiben.
Solche Form von gelebter Intoleranz wird ja scheinbar auch in Deutschland aktueller, wenn man sich die Reaktionen auf Lucke, Lindner und de Maiziere an Unis oder Lesungen anguckt.
Brüllen, zertrümmern und weg, statt argumentativer Vernichtung gegnerischer Ideologien, scheint mir an sich schon kein probates Mittel zu sein um Diskurse zu führen; an Universitäten als Hort des Austauschs, der Suche nach Erkenntnis und der Wissenschaft sind sie jedoch ein dramatisches Armutszeugnis derselben als Schneeflockenhabitate und Blasen einer selbstgerechten Schar von Erleuchteten. Schade!


#Update#
Ganz vergessen vorhin einzufügen…passt eigentlich auch in den obigen Tenor mit rein, der aktuelle Kommentar von Thomas Fischer bei SpOn. Ich mag seine Formulierungen. 🙂


Unsere verfickte Gesellschaft hat sich -wie mir scheint- still und leise digitalisiert – es gibt nur noch binäres Handeln, schwarz und weiß, dumm oder erleuchtet…dazwischen ist nix.
Ob das mal richtig sein kann, zweifelt
Ihnen Ihr Blödbabbler

Gegen den Strom?

Nachdem wir im Juli einen neuen Kühl-Gefrierschrank gekauft haben, der zwei alte(>=15Jahre) Geräte ersetzt hat(Kühlschrank und Gefrierschrank), habe ich mal eine erste Hochrechnung angestellt, um zu sehen, ob sich das negativ im Verbrauch, also positiv in den zu erwartenden Kosten, niedergeschlagen hat.

Ich habe einen Ausgangswert vom 17.7. und einen Endwert vom 16.9.2019 genommen…das Delta dabei betrug 224,2 KW/h.
Diesen Wert habe ich platt hochgerechnet (2 Monate *6) aufs Jahr; bedeutet eine Senkung unseres Stromverbrauchs auf ca. 1.350 KW/h p.a. – was eine Differenz zum letztjährigen Verbrauch von ca. 605 KW/h ausmacht.
Und dies, obwohl wir keine amish people sind, sondern Smartphones(die Ms.),Tablets(meinereiner), Mediencenter, PCs, TV, Herd und Backofen sowie Spül- und Waschmaschine und ähnliches befeuern.
Ich fand unsere knapp 2.000 Kw/h p.a. schon akzeptabel, aber 1.350 sind natürlich deutlich akzeptabler, wenn denn nicht noch was Gravierendes hinzukommt und die bisherige Hochrechnung killt.

Den Einkaufspreis für den Kühli -aus dem Bauch- mal mit 650€ angenommen hat sich der neue Kühlschrank spätestens über die Ersparnis beim Stromverbrauch nach 4,25 Jahren amortisiert.

Falls der Kühlschrank allerdings eine ähnliche hohe, angeblich zu erwartende Lebenserwartung wie Energiesparlampen oder LEDs hat, also im Lichte der Marketingpropaganda(10 Jahre1!!11!!!!!!!!) betrachtet, und dann in realiter nach zwei- maximal drei Jahren die Arbeit einstellt, wars leider kein guter Deal, sonst vermutlich schon.
Den letzten Kühlschrank haben wir ziemlich genau 15 Jahre benutzt, beim Kauf der Küche hatte der damals schon Energieklasse C(oh oh!)…die Gefriereinheit war sogar noch ein paar Jahre älter.
Man sollte aber, wie immer bei einem Neukauf (egal ob Auto, Smartphone oder Vibrator), die aufzuwendenden Ressourcen und die Energie/Emissionen die bei der Produktion eines ’neuen‘ Produkts anfallen im Auge behalten. Immerhin musste ein Kleinkind dafür in einer Kobaltmine(Smartphone) im Kongo lange schuften – das sollte man schon zu würdigen wissen, wenn man sich alle halbe Jahre ein neues Telefon holt um seine schwach ausgeprägte ‘Individualität‘ und jammervolle Befindlichkeit zu stärken.
Der Kühlschrank macht sich -in Bezug auf seinen Kaufpreis- natürlich schneller bezahlt, wenn der Strompreis wie von Geisterhand zukünftig weiter steigt… by the way gibts überhaupt noch irgendein produzierendes Unternehmen in diesem Land ohne großzügige Freistellung von der EEG Umlage?

Ihnen Ihr Blödbabbler, Milchmädchen von Nikola Teslas Gnaden