Kategorie: Gewusst wie

Les-O-Mat

Heute ein Link zu einem netten Gimmick.

Das Magazin KATAPULT hat 50 Zeitungen und Magazine zusammengestellt und in Bezug auf Inhalte dann den Les-O-Mat programmiert.

Nach 29 Fragen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern sagt der Les-O-Mat euch, welche Zeitung zu euch passt.

Nachdem ich es mit Frauen als Muss in Chefredaktionen – und auch dem Gendern – nicht so habe, bleiben wohl überwiegend nur konservative Zeitungen übrig, sei’s drum. 😀
Interessant für mich, dass das, was ich innerlich schon gemerkt habe, auch nach Lesart des Les-O-Mat zu stimmen scheint: der Playboy liegt bei mirnoch vor der Frankfurter Rundschau, mal ehrlich, der hat auch die interessanteren Interviews und Schnapsempfehlungen. 😀

Hier nun mein Ergebnis:

Und ums nicht zu vergessen: Zum drögen und großdeutschen Tach am 3.10. noch ein Liedchen, dargeboten von Pete Seeger.

Ihnen ihr Blödbabbler, Konservator

Wachstum

Ich buddele ja mit Leidenschaft Pflanzenabschnitte ein, um dann später -sobald sie nachgewachsen sind- nochmal davon zu profitieren.
Davon habe ich ja hier schon mal berichtet.

Inzwischen habe ich auch mit Staudensellerie experimentiert.
Einen etwas traurig aussehenden Strunk mit zwei labberigen Stauden habe ich irgendwann im Frühjahr in einen Topf pflanzen lassen…also, die Ms. Blödbabbler hat ihn nochmal umgetopft damit er alleine in einem Topf wachsen und gedeihen kann.
Dies hat der Bursche prachtvoll getan -jetzt wird geerntet, bevor die ersten Nachtfröste zuschlagen.
Ein weiterer Strunk, der sich allerdings den kleinen Topf mit ganz vielen Lauchzwiebeln und einem Radieschen teilen muss, hat hingegen lediglich drei neue Stauden ausgetrieben.
Dafür habe ich ihn dann im Sommer blühen lassen – die kleinen mistigen Insekten sollen ja auch was davon haben, wenn da was auf dem Balkon steht, gelle.

Also meine Beobachtung bisher: Einen Staudenselleriestrunk mit genug Platz -und vermutlich eins bis zwei kleinen und noch vorhandenen Stauden- kann sich zu einem wahren Staudenselleriebusch entwickeln.
Fein! 🙂

And the winner is…

… im diesjährigen Ig-Nobelpreis für Frieden Milo Puhan, Alex Suarez, Christian Lo Cascio, Alfred Zahn, Markus Heitz und Otto Brändli für ihren Nachweis, dass regelmäßiges Spielen eines Didgeridoo eine effektive Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe und Schnarchen darstellt. Glückwunsch!
Huhu, Herr AausL, wäre das nicht eine bessere Lösung als diese doofe Darth Vader Gedächtnismaske? Mein‘ ja nur. 😀

Und auch beim Thema Geburtshilfe lesen wir Erstaunliches, nämlich, dass ein heranwachsender menschlicher Fötus stärker auf Musik reagiert, die elektromechanisch in der Vagina der Mutter gespielt wird, als beim Abspielen über Lautsprecher auf dem Bauch der Mutter. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Dildobranche oder auch die Hersteller von Lautsprechern. Da wächst dann endlich zusammen, was zusammengehört. 😀
Ich vermute mal als stupider Laie, auch eine allzu träge Verdauung könnte man durch einen im Arsch platzierten Lautsprecher deutlich beschleunigen, allerdings fehlen da leider noch Studien dazu.

Wer sich über das Thema Ig-Nobelpreis ein weiteres Bild machen möchte findet die Preisträger samt Errungenschaften seit 1991 bei Tante Wiki. Schmökern und freuen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Pflanzenabschnitte wiederbeleben

Damit ich nicht nur noch über Schnaps schreibe und noch die letzten Leser vergraule, nebenbei mal wieder erstmalig was über Pflanzen.

Ich bin ja bekanntlich leider mit dem „Schwarzen Daumen“ gesegnet, was bedeutet, selbst ein Kaktus geht bei mir in kürzester Zeit ein.
Pflanzen denen man gemeinhin Robustheit und ähnliches nachsagt, werden bei mir nicht alt, weswegen ich es lieber der Ms. überlasse, sich um die Fütterung dieser grünen Geschöpfe zu kümmern.
Dies -und natürlich meine sprichwörtliche Faulheit- sind der Grund, warum ich zwar pflanze, aber sonst nur doof zugucke, wies wächst. 😉

Nachdem ich vor einiger Zeit mitbekam, dass man die Abschnitte diverser Gemüse, die in der Küche beim Kochen anfallen, einfach wieder in die Erde stecken kann und *simsalabim* sprießen daraus dann wieder neue, meist etwas kleinere Pflänzchen, mache ich das auch voller Wonne und mit Passion.

Besonders Lauch und Lauchzwiebeln sind da (fast) immer eine sichere Bank.
Knoblauch und Ingwer haben auch schon geklappt, Petersilie und Schnittlauch regenerieren sich ebenfalls schön für eine zweite Ernte.
Auch das bereits sterbende Basilikum hat sich nochmal berappelt und schön geblüht, zur Freude der Insekten und mir.
Radieschen waren bisher leider immer ein Fiasko, da habe ich nichts mehr rausholen können, vermutlich geht das nicht.
Mit Staudensellerie werde ich es -wenn die richtige Suppensaison wieder beginnt- auch nochmal probieren.

Momentan verzweifle ich jedoch am roten Lauchzwiebeleinsatz, der wurzelt zwar, aber er wächst scheinbar nicht nach – zumindest scheint die Schnittstelle nur zu verhärten, das grünt nüscht aus!
Hat jemand diese Erfahrung auch schon gemacht?

Lauch
Zwischen den sprießenden normalen Lauchzwiebeln und dem Basilikum, Schnittlauch, Petersilie sieht man die zwei roten, bei denen sich nix tut.


Lauch_Rosmarin
Vor dem Rosmarin sieht man den abgeblühten Lauch, der von den Hummeln gerne heimgesucht wurde. Da habe ich dann aufs mampfen verzichtet, Insekten haben es eh schon schwer genug heutzutage, muss ich nicht noch den Lauch wegfressen. 😀


Ingwer
Grünender Ingwer, unter der Erde ist schon eine schöne Knolle rangewachsen. Hjam. Daneben der unvermeidliche, frisch eingepfanze Lauch von heute Mittag(Gemüsesuppenfond).

Ihnen Ihr Blödbabbler, Kartoffelkäfer des Herrn

Kürzungen erlaubt?!

An diesem Wochenende bieten uns die ausgefuchsten Mathematiker einer Supermarktkette, jener, die fast den gleichen Namen hat wie ein Stromkonzern mit drei Buchstaben, in ihrem bunten, papierenen Bilderallerlei folgendes zum Kauf an:
Riesengarnelen ohne Kopf,8/12 mit Schale, getaut.
Tjo, 8/12 klingt halt für den gemeinen Einkaufslemming gleich nach deutlich mehr, als die schnöden und altmodischen 2/3 gelle. 😀 m(
Oder hab ich da was übersehen?

Aufgetaute Grüße von Ihnen ihrm Blödbabbler

Wintertag

Kaum erlebt Deutschland im Winter völlig überraschend einen Wintertag, Schnee und Eisregen veredeln in trauter Einigkeit Asphalt und Bürgersteige, schon beginnen meine Nachbarn mit ihrem munteren Treiben des Eisexorzismus.

Selbstlos zertrümmern und pulverisieren sie Loths Frau des Nachts im Hobbykeller und verstreuen tags darauf deren traurige Überreste an jegliche Stellen des öffentlichen Raums, welcher sie habhaft werden.

Ich, als umweltbewusster Schlauberger hingegen, nehme dazu natürlich nur brutal abstumpfende Mittel, wie eine zerrissene Bildzeitung, schartige Innereien meines Fernsehers sowie die Asche eines verbrannten Korans.

Denn, wie wusste schon der dicke Dichterfürst aus Frankfurt so wohlfeil zu sagen:
Ein jeder kehre vor seiner Tür,
und rein ist jedes Stadtquartier.
Ein jeder übe sein‘ Lektion,
so wird es gut im Rate stohn.

Schönen Schneetag wünscht

Ihnen Ihr Blödbabbler, der nachher fröhlich dem Eispanzer am Auto mit einem Büchsenöffner zu Leibe rückt

Gewusst wie (1)

Sie wussten bestimmt schon lange, dass der Arbeitnehmer eigentlich der Arbeitgeber ist und eine Privatisierung meist ein anderes Wort für eine dreiste Enteignung des Volkes ist.

Aber, wussten sie auch schon, dass sogenannte Kindersuchmaschinen im Internet gar kein Service für Pädophile sind?
Und wie man bei heise nachlesen kann, sind die häufigsten Suchbegriffe dort, also bei kindersuchmaschinen nicht bei heise: 😉
Als meistgesuchte Wörter haben die Forscher „Spiel“, „Hund“ und „Sex“ ermittelt. (heise.de ausgenommen vom Lesitungsschutzrechtverlinkungsboykott, weil mir so dananch ist)

Ich hoffe mal, die kleinen Biester haben das nicht in dieser Kombination gesucht.

Wäre irgendwie fast, wie der kleine Moment des Schreckens, den man am 28.12.2012 bei der titanic nachlesen konnte.
Wenn man Mutter ein süßes Youtubevideo mit einem Hündchen zeigen will und im Browser öffnet sich ein süßes Youpornvideo. Mit einem Hündchen(titanic magazin http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[tt_news]=5412&cHash=a4901321739bc98ffc5d1e5bf228db64)
Man lernt wirklich nie aus.

Staunende Grüße von
Ihnen Ihrm Blödbabbler