Kategorie: Leben, merkwürdiges

Heureka, Noscript

Klasse, eben beim Surfen nebenbei das Problem mit dem Bevölkerungswachstum -oder generell dem Parasiten Mensch- auf dem Planeten Erde gelöst.

Was es dazu braucht, ist lediglich ein Addon namens NoScript, oder ein anderes, ähnliches, welches schlicht die Ausführung von Javascript verhindert.
So werden dadurch aus aktuell 7.716.XXX.XXX Menschen auf dem Planeten

laut der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung und deren Wachstumsuhr nämlich einfach 0.

Problem solved, mission accomplished!

Ihnen Ihr Blödbabbler, Problemlöser

Sabbat-Modus

Sehr schön, der neue Kühl-Gefrierschrank ist angekommen, und mit stolzen 2,01 Metern Höhe durchaus ein Monster im Vergleich zum alten Kühli ohne eigene Gefriereinheit.
Beim Stöbern in der Bedienungsanleitung stieß ich dann auf den für mich kuriosen, sogenannten Sabbat-Modus.

Dabei passt sich der Kühlschrank der Selbstkasteiung orthodoxer Juden an und vermeidet es Feuer anzuzünden(sic!), also bleibt das Licht im Innern beim Öffnen der Tür aus, Warntöne und Mäusekino außen bleiben still und dunkel.
So warnt die Anleitung davor, bei Stromausfall bestünde die Gefahr von verderbenden Lebensmitteln, was sich mir durchaus erschließt -dank Sabbat-Modus bekommt man aber einen möglichen Stromausfall auch nicht mehr gemeldet, sodass dadurch potentiell Lebensmittelvergiftungen auftreten könnten.
Aber immerhin hat man seinem imaginierten Irrsinn genüge getan und muss auch den rachsüchtigen, psychotischen und strafenden Gott nicht fürchten, dem man dank verdorbener Lebensmittel gerne schnell mal einen Schritt näher kommen kann.

Ich hatte ja blauäugig vermutet, der Kühlschrank verweigert einfach das Lagern von Schalentieren und Schweinefleisch also Dingen, die ihm nicht koscher erscheinen, aber so weit sind wir wohl noch nicht.

Als Ungläubiger, den solche Formen religiöser Kasteiung gar nicht scheren, muss ich nun dennoch aufpassen um nicht ausversehen den Religioten-Modus zu aktivieren.

Ehrlichweise ist es mir aber auch egal, solange der Kühlschrank nicht noch einen veganen Modus hat der mich zu Tofurotz und Grünkernbrätlingen bekehren will; Hauptsache ich kann in Kürze wieder Eiswürfel in Cocktails werfen, wenn mir danach ist.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Schuldig oder nicht?

Schlimm. Überall Schuld, überall Schuldige. Überall sieht man Fehler, andere Menschen sind so fehlbar. Einzig, die eigene Darstellung, egal ob individuell,im eigenen Kollektiv oder durch irgendeine andere Merkwürdigkeit zusammenhängend geprägt, bleibt rein, unschuldig und wahr. m(

Kirchen machen Propaganda auf Kosten der Allgemeinheit, deuten mit dem Finger und laden nicht ein, wen sie als unchristlich empfinden.
Kann man so machen.
Wer allerdings selbst passives oder gar aktives Mitglied einer terroristischen oder kriminellen Vereinigung ist, sollte mit dem Terrorvorwurf vorsichtig sein, sonst wird man nach der Revolution noch beim Wort genommen. 😉
Dem kirchlich etablierten Massensport des Kinderschändens frönen (wer nicht aktiv dagegen aufsteht ist mitschuldig!), aber sich über die unchristlichen Nazis verwirrten Einzeltäter von der AfD aufregen ist nicht besonders konsequent. Strafrecht sollte für alle gelten, auch für geistig verwirrte Frauenkleiderträger und Pimpfeverführer.

Frauenfußball.
Weltmeisterschaft.
Forderungen nach Schließung einer gender-pay-gap bei Sieg und Heil Prämien für BallschupserInnen.
Denn, so die krude Logik, alle laufen schließlich ähnlich oder gleich viel auf dem Grün herum, warum sollten Frauen da dann nur ein Fünftel an Kohle bekommen wie die Herren der Fußbalklzunft mit dem Adler auf der Brust…selbst und auch, wenn der beklagte Bonus mal eben die Höhe eines Jahresgehalts eines Durchschnittsdeutschen deutlich übersteigt, es ist und bleibt zu wenig!
Auch und selbst dann, wenn Frauenfußball weder von der Qualität noch der erbrachten Leistung tatsächlich vergleichbar ist; von den finanziellen Kräften des sogenannten Marktes und den damit verbundenen finanziellen Einnahmen ganz zu schweigen, es muss Geschlechterungerechtigkeit sein, eben genau das, was der gemeine, alte und weiße Mann…blabla.

Dann gestern beim Spiel zwischen den blassen englischen Frauen(ist das jetzt nur frauenfeindlich oder schon rassistisch?) und den Frauen aus Kamerun der Eklat, der natürlich wenigstens rassistisch motiviert sein muss; Männern dafür die Schuld zu geben fiel schwer, waren doch lediglich Frauen an der Farce beteiligt – gabs aber dennoch sicher irgendwo im Feuilleton einer progressiven Zeitung zu lesen.

Man hatte wohl vergessen den Frauen aus Kamerun vorab die Regeln des Spiels zu erklären, weil vermutlich irgendein alter, männlicher und weißer Rassist schlicht angenommen hatte, bei einer Weltmeisterschaft könne man von Regelkenntnis schlicht mal ausgehen. Schwerer und dummer Fehler! Außerdem anmaßend wenn Männer vorwegnehmen was Frauen zu denken haben…also sexistisch irgendwie schon im Ansatz.

Den Rückpass ihrer Verteidigerin -den die Torfrau mit den Händen aufnahm- strafte die fiese, gelbe Chinesin mit einem fälligen Freistoß der -da knapp vor dem 5 Meter Raum gelegen- ohne Probleme zum 1:0 für England verwandelt werden konnte.
Das zweite Tor der Engländer entstand aus einer Situation, in der es ein sogenanntes passives Abseits und ein dennoch sauberes Tor gab.
Passives Abseits bedeutet, es stand zwar eine Spielerin der Engländer im Abseits, die hatte aber mit dem aktuellen Spielgeschehen(dem Ball oder der Torfrau) nix zu schaffen.
In einem solchen Fall gilt der Treffer, der dann eben regulär erzielt wurde.
Die Linienrichterin hatte -wie Usus bei dieser WM- die Fahne sehr spät gehoben und damit angedeutet es gäbe eine Abseitsposition, woraufhin die chinesische Unparteiische das Tor nicht geben wollte.
Der inzwischen etablierte Videoassistent(also Menschen, vermutlich weiß und männlich in einem Studio mit vielen Fernsehern) schaltete sich ein, zeigte der Schiedsfrau die Szene nochmal und sie erkannte dann auf Treffer.
Die Richtigkeit dieser Entscheidung war -sogar für die wabbelbäuchigen Fettsäcke vor dem TV daheim- ohne Probleme zu erkennen.
Einzig die Damen aus Kamerun begannen daraufhin eine Art Streik und weigerten sich weiterzuspielen. Die Schiedsrichterin erklärte der Kapitänin den Sachverhalt und diese versuchte ihre Spielkolleginnen zum Weiterspielen zu animieren, was auch ihr nur mit mäßigem Erfolg gelingen wollte.
Ein Eklat lag in der Luft. Der Pausenpfiff sah dann die Kamerunerinnen im Halbkreis auf dem Platz statt in der Kabine, vermutlich eins von diesen Ritualen mit denen man Schuldige ausdeutet.

Als nun in der zweiten Hälfte des Spiels eine Spielerin von Kamerun ein irreguläres Tor schoss und dieses zu recht nicht anerkannt wurde, tobte der Bär, Streikdrohungen, schupsen der Schiedsrichterin und so fort. Im Laufe der Zeit wurde dann noch eine englische Spielerin angespuckt(zwar nicht ganz ein Rudi-Völler-Gedächtnis-Treffer-ins-Haar, sondern nur an den Arm- aber dennoch eklig).
Ein paar garstige Tritte gabs auch noch im Spielverlauf und am Ende einen verdienten Sieger aus England.
Nach dem Spiel kursierten dann die Opferphrasen…“die Schiedsrichterin will, dass England heute siegt“, „das Gefühl, dass der Videobeweis sich nur gegen die afrikanischen Teams richtet“, „hätten die Offiziellen etwas anderes gewollt als einen Sieg Kameruns“.
Kann man so sehen, oder einfach zugeben, dass man oder frau nicht gut gespielt, Regeln nicht eingehalten haben und letztlich so was von verdient rausgeflogen sind. Stattdessen Opferrolle vorwärts nebst Rassismusvorwurf. Schäbig.

Wo ich gerade beim Thema bin, der geschätzte Herr Fischer, der ja inzwischen als Kommunist…äh Kolumnist bei SpOn gelandet scheint, hat wieder einen Beitrag verfasst,Feminismus:Skandale am Rande des Nervenzusammenbruchs, bei dem ich sexistisches Schwein einen inneren Reichsparteitag…äh…sacht man ja nicht mehr, sorry…bei dem ich mich ganz dolle gefreut und zustimmend mit meinem Penis gewunken habe.
Das mit Fakten ist immer wieder ein guter Ansatz wie ich finde, und seine Hinweise darauf, nicht alles mit einer blasenbehafteten rosa Brille zu betrachten erhellend und zielführend.
Außerdem formuliert er meistens schön.
Er ist fast ein Kachelmann, der mich auch mit seinem unermüdlichen Kampf gegen das „sich im Sommer verbarrikadieren“ um dem „lebensgefährlichen Durchzug“ zu entkommen auch stetig erheitert und beglückt.
Oder um es mit dem Meister der Wetterschwankungen zu sagen: Durchzug ist das, was auf Mallorca „angenehmer Wind“ heisst. Er hat nur in Jammerland das Pech, Durchzug zu heissen.(da)

Aber es gab auch etwas erfreuliches, der werte Herr virtualmono hat sich nach 5 Jahren twoday Abstinenz heute zurück gemeldet und einen feinen (eigenen?)Sommerhit im Beitrag verlinkt.
Ich empfehle: Mal vorbeischauen und reinhören.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Spritz mich, ich bin der Frühling!

Gut, dass wir in aufgeklärten Zeiten leben, sonst kämen vermutlich Menschen auf absurde Ideen.
O.k., wenn ich schon so anfange, ist vermutlich jedem Honk schon klar, da kommt was, das sich wohl mit den aufgeklärten Zeiten beißen könnte. 😀

Probleme mit dem Rücken, gar Rückenschmerzen?

Was könnte da helfen? Bewegung, Krankengymnastik und Wärme/Kältebehandlungen vielleicht?
Manchmal -oder wohl sehr oft- Kortison, welches man an den Ort einer Entzündung mittels Spritze verbringt, all dies kennt man oder hat man schon gehört.

Nun dachte sich ein findiger Ire, wir erinnern uns, Iren sind die mit dem Leprechaun und der fischigen Molly Malone auf den Lippen, dass sicherlich eine selbsterfundene Form von Stammzellentherapie ebenfalls funktioniert.
Statt sich nun aber Gedanken über eventuelle anatomische Zusammenhänge zu machen, ejakulierte ein Ire(was sagt da eigentlich die katholische Kirche zu?!) stattdessen lieber fleißig vor sich hin, sammelte die dargebotenen Ergüsse auf und brachte selbige gottlob nicht zu Papier, sondern in einer Spritze unter, welche er sich danach -zum Behuf der Rückenschmerzen in den Unterarm steckte und seine Stammhalterzellen stante pede in den Unterarm entließ(FR).
Und, wenn man Iren etwas nicht vorwerfen kann, dann sich bei blöden Dingen zu wenig Zeit zu lassen.

So spritzte der gute Mann pro Monat zweimal; einmal(?) zum Hervorbringen seiner magischen Heillösung und dann ein weiteres Mal um via Spritze seine flockige Spermasammlung im Arm unterzubringen, dies dafür konsequent für die stattliche Dauer von 1.5 Jahren.

Nun zeitige jedoch seine selbstgewählte Therapie keinen Erfolg weder in Bezug auf Besserung noch gar der Beseitigung seiner Rückenschmerzen(komisch!); dafür bekam er einen bakteriellen Abszess im Unterarm, der nun auch einer Behandlung bedurfte.
Ich hätte ja nun vermutet er begänne vielleicht mit Rückengymnastik gegen den Abszess, aber er scheint doch bei Ärzten vorstellig geworden zu sein.

Da sich die Ärzte fragten, woher dieser ansehnliche Knubbel am/im Unterarm stammte, offenbarte er ihnen die nutzlose Therapie.
Ich finde ja, man hätte eigentlich von selbst drauf kommen können: macht Sperma richtig angewandt doch eben auch dicke Knubbel, ob nun Bauch oder Arm, erscheint mir da zweitrangig. 😉

Die Ärzte hingegen erfreuten sich über seinen ungewöhnlichen Fall und konnten sogar einen Beitrag im Irish Medical Journal unterbringen.

Und, weil ich gedanklich schon beim Thema „Spritze“ war, fiel mir auch der französische Schlaumeier wieder ein, der sich ‚Bibel‘ (und Koran) DNA injizierte um ein Zeichen zu setzen für Frieden zwischen Religion und Wissenschaft.
Auch dort zeitige -zumindest die ‚Bibel-DNA‘- Injektion eine (kleine) Entzündung, onaniert wurde hier im speziellen Fall aber wohl nur geistig.

Ich hingegen habe heute gegen Rückenschmerzen den konservativen -und faulen Weg- der Massage gewählt, ich mag keine Spritzen und mein Sperma tu ich dort hin, wo es Gott gewollt hat und auch die Zeiten der Alchemie und der Esoterik sollten langsam vorbei sein.
Wobei, das mit der Spermagewinnung beim Iren war ja quasi ein Verschütteln, Homöopathie ick hör dir trapsen. 😀

Ihnen Ihr Blödbabbler, spritziges Schandmaul

Aus aktuellem Anlass… :-)



Glückwunsch!

Sonneborn und Semsrott…drin, der alte Fascho Voigt wohl draußen.
Die Linke kann sich endlich auf ihr Lieblingsthema einlassen, nämlich warum Religion voll dufte und Kritik daran Rassismus ist – und irgendwo, ganz einsam und traurig bellte August Bebel, derweil es streng nach Führerbunker und Untergang roch bei den Sozialdemokraten.

Gus Backus…

…verstorben. „Brauner Bär und weiße Taube„,“Der Mann im Mond“ oder auch die „Sauerkraut-Polka“ und der Klassiker „Bohnen in die Ohren“ habe ich früher gerne gehört, manches davon ist auch heute noch auf meiner Playlist für die Küche.
Und die Weisheit aus dem schönen Lied „Ich steh’ an der Bar und habe kein Geld“ die sich schon im Titel ausdrückt, ist schlicht erhaben.
Die legendäre Band „The Quixx“ haben einst auch fleißig -neben Hans Albers- den guten Gus Backus gecovert, beides immer wert gehört zu werden.
Ich steh’ an der Bar und habe kein Geld


oder zum Abgesang auf den toten Schlagerhelden vielleicht die etwas fetzigere Fassung vom Onkel Tom. Gute Reise ins Universum.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Aus, aus…

..das Spiel ist aus…und Deutschland raus.

Man hätte etwas ahnen, man hätte etwa vermuten können, dass der Fußballgigant aus Südkorea, jene Mannschaft die bisher kein Gruppenspiel in unserer Gruppe gewinnen konnte-und zwar durchaus zurecht, weil sie schlecht spielt(e)- für die aktuelle Truppe des Langweilers aus Schwaben eine Nummer zu groß geraten würde.
Aber glauben, glauben wollte man es nicht.

Im Gegensatz aber, zu mancherlei Humbug und Scharlatanerie die sich einem im echten Leben hin und wieder humorfrei darbietet, gabs hier eine klassische hic Rhodos, hic salta! Situation.
Unsere Superhelden im Dress der Weltmeister gewandet, mit der erklärten Absicht, gar dem eisernen Willen zum Sieg und der Medienkritik auf der Zunge hatten die Chance zum Weiterkommen auf den eigenen Käsemauken und, dies sei erwähnt: eine bessere als die alten Schweden. Einzig, sie hätten springen müssen, statt nur davon zu reden wie toll sie mal gesprungen sind, damals auf Rhodos – hier wären Taten statt Worte gefragt gewesen.

Doch nachdem diese überraschend den Mexikanern mal im Vorbeigehen gezeigt haben, wo deren Grenzen sind – etwas das Trump ja auch versucht- war plötzlich Polen weit offen (um diese alte Redewendung mal zu benutzen, natürlich auch, weil die Polen schon vor uns als WM2018 Looser durch die Gazetten getrieben wurden).
So resümiere ich: Mexiko war keine gute Mannschaft, Schweden war akzeptabel und Südkorea schlechter als Mexiko. So steht meine Einschätzung des gesehenen.
Deutschland schaffte nichts im Turnier, außer einem Glückstreffer, aus einer Standardsituation heraus, gegen Schweden.
Und sofort gabs im Land wieder diese morbide Untergangsgeraune nebst Prinzip Hoffnung.
Die Art von seniler Hoffnung, wie beim ollen Adi im Bonker, dass noch die große Wende eintreten könnte sobald die Geisterarmeen eingreifen oder hier eben der Geist von Uwe Seeler ins Team fährt. Beides fand nicht statt. Untergang hüben wie drüben. Und wieder reicht es nicht bis nach Moskau.

Aber, weil ich ja so ein positiver Mensch bin sage ich mal:“Jetzt können wir genauer gucken, was unsere Regierung in den nächsten Wochen für Gesetze versucht durchzudrücken, die im allgemeinen Trubel einer deutschen Siegeswelle vermutlich untergegangen wären.“
Und der finanziell ja auch so klamme DFB spart immerhin eine Menge Geld.
Denn unsere Superstars wollten ja erst ab dem Viertelfinale (VIERTELFINALE!, my ass *rofl*) Geld sehen, dafür dann halt auch 50.000€ mehr als noch vor vier Jahren, summa summarum 350.000€ pro Spieler. Für diese Form von underperforming gibts aber nur was vom Schwabencoach auf die Maultaschen, hofft zumindest

Ihnen Ihr Blödbabbler