Kategorie: *plonk*

Mayer Mäuseherz

Gut, dass es CSU Politiker gibt!
Denn dank seiner -wenn man dem ehemaligen Nachrichtenmagazin in diesem Fall Glauben schenken darf- Aussage in einem
Interview, hat mich der werte Herr Stephan Mayer M.d.B. an zwei ganz wichtige Dinge erinnert.

  • Erstens: Es herrscht immer noch aktuelle Terrorgefahr im Land und das trotz nahezu vollständiger Absenz der Weihnachtsmärkte.
  • Zweitens: Der von ihm geforderte, zu Zeiten der Cholera der terroristischen Gefahr, nicht zu zeigende Film „Four Lions“ liegt, dem Herren A. aus B. sei Dank, nun schon seit einiger Zeit bei mir und harrt seiner gepflegten Betrachtung.

Eventuell, wenn es der Frau Blödbabbler nicht zu unangenehm ist, schaue ich mal ob ich dazu noch ein paar Jungfrauen beglücke einlade.
Als passendes Getränk könnte vielleicht ein lecker Smokehead, dessen Wahrnehmung im Mund man am besten mit deren Eigenwerbung „Like a cannonball – an explosive rollercoaster of peat, smoke and spice with some delicate“ umrissen ist, gereicht werden.
Der sprengt einem quasi den Gaumen frei und passt somit vortrefflich zu den islamistischen Spinnern im Film.

Fall der Herr Mayer tatsächlich folgendes gesagt haben sollte„Ich glaube, dass es sehr gefährlich sein könnte, diesen Film jetzt in deutschen Kinos zu zeigen. Es könnte Öl ins Feuer gegossen werden.“ , was vermutlich die Dementis in den nächsten Tagen zeigen werden, ist das genau der falsche Ansatz um mit den Verrückten fertig zu werden.

Es ist -wieder einmal- das Kneifen vor den Fanatiker der Friedensreligion.
Eine vorauseilende Selbstzensur und ein sich beugen vor den verbohrten, engstirnigen und reaktionärsten Teilen des Islam.

Anstatt sich für Offenheit und die pluralistischen Grundlagen unserer Gemeinschaft stark zu machen, fordern solche Menschen wie der Bundestagsabgeordnete Mayer lieber eine Selbstbeschränkung unserer Rechte um die Fanatiker nicht zu reizen.

Das Gegenteil ist der richtige Ansatz, wir sollten dauerhaft nur „Four Lions“ auf allen Leinwänden dieser Republik zeigen, auch und besonders auf denen, die zwischen den Weltmeisterschaften im Land verwaisen.
Solch Handeln wäre das einzig richtige Signal an diese religiösen Arschlöcher, um ihnen zu zeigen, dass wir keinen Fußbreit von unserer freien Gesellschaft aufgeben.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Feinde der Meinungsfreiheit

Wunderbar, unter Druck sieht man am besten wer wieviel und was taugt.
Nun, die Firma paypillepalle und friends stand eh schon auf meiner Dinge-die-kein-Mensch-braucht Liste jetzt ist also auch amazing Amazonien draufgerutscht.
Bücher habe ich sowieso bisher schon lieber bei der freundlichen Buchhändlerin vor Ort gekauft, und DVDs und CDs verkaufen auch noch andere Firmen, sowohl in den Tiefen des www als auch beim kuscheligen Händler um die Ecke.
In diesem Sinne stecke ich meine Kröten lieber denen zu, die nicht im Arsch der Repression wohnen und Meinungsfreiheit auf Zuruf der Amis kappen.

Alternativ spende ich sie lieber direkt an wikileaks ohne das Schmarotzertum eines pillepalle Dienstes dazwischen – fuck you!

Ihnen Ihr Blödbabbler

[update]
Liste mit wikileaks mirrors via Qbi’s Weblog und via Schockwellenreiter.
[update2]
So, die ersten Weihnachts-DVDs gekauft – dieses Jahr nicht bei amazon – ist zwar nicht viel Geld, aber meins fehlt dann wenigstens beim Kassensturz 2010! ┌║┐(•_•)┌║┐

Grüne Kapitulation – Voll mer se reinlasse?

Nachdem bei Roland Koch nun doch ein Rückgrat gefunden wurde, wie fefe berichtet scheint ein, an anderer Stelle gezeigtes, zwei grünen Damen gegen den Strich zu gehen.

Unser aller Merkelinchen deutete etwas an, das mal ein Rückgrat werden könnte, indem sie sich für die Freiheit aussprach.
Ich hatte zur schäbigen späten Ehrung für Kurt Westergaard ja bereits unter Hass und Dummheit sind grenzenlos etwas geschrieben.
Und wenn man sich fragt, weshalb die Grünen in meinen Augen keinen Schuss besser sind, als die Verräterpartei oder die schwarze Pest, dann braucht man sich nur anzuhören, was die theologisch erprobte Antje Vollmer äußert.
Sie halte die Würdigung von Kurt Westergaard für politisch unklug.
Nun, das ist ein ernstes Problem.
Das nicht-Stellung-beziehen für elementare Werte der Demokratie und gegen die menschenverachtenden Angriffe der Fanatiker, aus Furcht Anstoß zu erregen, ist die Kapitulation vor den Spinnern.
Eine solche Haltung führt geradewegs über Selbstzensur hin zum Abbau der Freiheitsrechte.
Nachdem Frau Vollmer dann, in klassischer Gleichsetzerei, mal eben den Sarazzin mit dem Westergaard – wollen ja alle nur provozieren und für den Krieg der Kulturen hetzen und vorbereiten helfen-verwurstet, krönt sie die Ignoranz ihrer Wahrnehmung mit folgendem Satz:„Aber würde dieser Krieg mal ausbrechen, wir würden ihn niemals gewinnen können. Dann muss man doch einmal nüchtern sein, und sagen: Schluss mit dieser Art von Theater!“zitiert nach perlentaucher.de

Was bedeutet das dann?
Ist es also besser, gleich diesen modischen Schnickschnack wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung der Geschlechter, das Recht auf einen fairen Prozess oder die Möglichkeit seine Sexualität ausleben zu können aufzugeben, weil sich die späteren -sowieso-Sieger bauartbedingt damit eh nicht lange aufhalten würden?

Oder, ist der richtige Weg nicht eher, diesen archaischen Tendenzen entschieden entgegenzutreten und die Errungenschaften unserer Gesellschaft zu verteidigen, wo immer es möglich ist.
Selbst, wenn es nur in einem solch peinlichen Rahmen, wie der cojones-losen Gesellschaft der Verleger stattfand, die sich nicht trauten ihn auszupacken, als es Nötig gewesen wäre.
Zu diesem Thema passt ein weitere Fall, über den ich heute morgen in der Frankfurter Rundschau gestolpert bin.
Molly Norris, eine Karikaturistin musste untertauchen, denn Im Juli hatte der amerikanisch-jemenitische Hassprediger Anwar Al Awlaqi sie zum „wichtigsten Ziel für einen Mordanschlag“ deklariert, weil sie „den Propheten des Islam hasst und der Lächerlichkeit preisgibt“.
Woran macht sich das fest?
Molly Norris ist von denselben Geistern eingeholt worden, die zu bekämpfen sie ausgezogen war. Im April hatte sie mit einem Poster zum „Everybody Draw Mohammed Day“ aufgerufen: einem Tag, an dem jeder ein Bild von Mohammed zeichnen sollte. Die Aktion war als leichtherzige Reaktion darauf gedacht, dass die Macher der TV-Cartoonserie „South Park“ nach Fatwa-Drohungen eine Darstellung des Propheten als Bär aus ihrer Sendung entfernt hatten. Wenn Tausende Mohammed darstellten, so Norris, dann würden die Morddrohungen der Extremisten undurchführbar und somit ad absurdum geführt.
Was würden uns die Grünen Vorzeigedamen Künast und Vollmer hier sagen?
„Selber schuld! So etwas macht man ja auch nicht?“
„Wer die Spinner kritisiert, muss eben damit rechnen, das er deshalb ermordet wird?“

Das Ganze stelle ich mir dann noch im pastoralen Tonfall vorgetragen vor und schon kann ich mein Essen vor lauter Verachtung kaum noch drin behalten.

Shame on you Anke Vollmer und shame on you Renate Künast.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Der Kunde – Dieb und Störfaktor

Wann genau hat in diesem Land eigentlich der Umschlag vom Kunden als König zum potenziellen Dieb in der Wahrnehmung der Ladenbetreiber angefangen?
Irgendwie habe ich den genauen Zeitpunkt verpasst.
Es scheint mir aber mit der allgemeinen gesellschaftlichen Paranoia des Präventivgehampels und der Einschränkungen der Freiheitsrechte zusammen zu fallen.
Heute muss man -bis auf die Kleidung- ja so ziemlich alles herzeigen, wenn man die Waren aus dem Wagen aufs Fließband gepackt hat. Das fängt bei dem Blick in die (Hand-)tasche an und endet beim „Bitte heben sie mal den Einkaufskorb hoch“.
Was bitteschön klauen Menschen denn unter dem Einkaufskorb?
Flundern gibt es keine bei Feinkost Albrecht und auch das nicht vorhandene Zeitschriftensortiment ist wunderbar überschaubar.
Ein Wunder, dass man nicht noch die Hosentaschen nach außen wenden muss, um den präventiven Verdacht zu entkräften, man sei ein heimtückischer Dieb, statt eines Käufers.
Aber, nachdem ja auch die Bundesinnenminister -spätestens seit dem unsäglichen Otto Schily- im Land jeden Bürger erstmal unter Terrorverdacht gestellt haben, ist das ja nur die folgerichtige Konsequenz.
Wenn das Schäbige, die Unterstellung und der Überwachungswahn von Seiten der Politik vorgelebt wird, ist es nur ein kleiner Weg, bis auch Krämer und sonstige Händler Bespitzelung und den Argwohn priorisieren und übernehmen.
Eventuell sollten die ihre Kassen mit Nacktscannern bestücken oder irgendwelche traumatisierten Afghanistan-Verteranen die Kundschaft begrabbeln lassen, alles zum Wohle des Kunden- Versteht sich!

Besonders prickelnd finde ich auch die Unsitte beim Umtausch mit Kassenbon genötigt zu werden meine Daten mit Unterschrift angeben zu „müssen“.
Oder mit dem unverfänglichen „Wie lautet denn ihre Postleitzahl?“ von der Kassiererin -mit dem Charme eines hauptberuflichen Zeitschriftendrückers- belästigt zu werden und dabei zum Behuf irgenwelcher internen Statistiken als Datenmaterial missbraucht zu werden.
Ich will so etwas nicht.
Ich möchte nur ganz plump eure Ware gegen mein Geld tauschen!
Ich möchte als Nachfrager ernst genommen und behandelt werden!
Ich möchte ganz sicher nicht wie ein Dieb beargwöhnt und taxiert werden!
Begreift einfach mal, das eine Minderheit nicht immer zur Maßgabe des Handelns erhoben werden darf, weder beim Einkauf noch bei der Betrachtung von HarzIV oder integrierten Ausländern, ihr blöden Arschlöcher!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Reich-Ranicki hätte geschossen

Oh, weh!
Die Zeiten scheinen durchaus schlimmer zu sein, als ich es bisher befürchtet habe.
Ein Buch, das uns die Beziehungen in den 80 ern des letzten Jahrhunderts versaut hat, weil Frau meinte, man müsse es gelesen, und noch wichtiger: Verstanden haben, und zwar Zack Zack!, wird erneut auf die Menschheit losgelassen.
Ein Buch, dessen Aussage in a nutshell, die Welt klar umriss, in Gut und Böse oder wie es damals dogmatisch hiess: Edle Frau und potentieller Vergewaltiger.
Die Handlung: Frau will Kerl und Sex haben, Frau möchte aber auch permanent darüber reden, wie wichtig doch sie und ihre kleine Welt und ihre Macken sind. Frau möchte Sex, wenn ihr danach ist, auch gegen seine Wünsche.
Wenn ihm danach ist und ihr nicht, gibt es auch keinen Sex,dafür aber Vorwürfe über männliche Triebhaftigkeit und die Schlechtigkeit des männlichen Charakters im Besonderen.
Ein furchtbar selbstgerechtes Buch, gedüngt mit den dümmsten Klischees eines amoklaufenden Feminismus, ungefähr so witzig und spritzig, wie der Einkauf in einem protestantischen Naturkostladen.
Dieses vermaledeite Buch, das uns damals auf Blut und Sperma quälte, wird neu aufgelegt.
Jenes Machwerk brachte uns vorzüglich bei, wie das begehrte Wesen anzulügen sei, wie wir uns selbst zu zensieren und in vorauseilendem intellektuellem Gehorsam selbst zu kastrieren hatten. All dies nur, um Ruhe vor der Inquisition zu haben und eventuell doch noch zum ersehnten Spaß und Glück verheißenden Beisammensein zu kommen.
Allein für den dadurch verursachten, unwiederbringlichen Verlust von jugendlichen Idealen, würde ich es noch heute gerne in meinem Sod brennen lassen.
Hellmuth ‚Speichelfaden‘ Karasek gibt Svende Merians „Der Tod des Märchenprinzen“ neu heraus und verdammt somit auch die glücklich unwissend Nachgeborenen mit dieser spezifischen Form jämmerlich unreflektiertem Frauenmenschentums in seiner dümmlich anmaßenden Art.
Der wunderbare Wiglaf Droste formulierte treffend in „Schuldschuhgröße tausend„:
Adoleszenz in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren war heftig: Es gab so viel zu entdecken, aber fast alles war verboten. Seltsame Bücher bekam ich geschenkt, von strengen Frauen: Aus Svende Merians Groschenroman >>Der Tod des Märchenprinzen<< erfuhr ich, dass es ein Kapitalverbrechen sei, in eine Frau nicht verliebt zu sein, wenn sie das aber doch so gerne hätte.“
Es gibt Bücher, da macht es einfach Sinn, den gerechten Staub der Zeit sein Werk tun zu lassen.
Ich finde, nicht jeder biblische Horror muss unbedingt auf die Menschen losgelassen werden, diese apokalyptische Beziehungsreiterin hätte liebend gerne weiter sanft vor sich hin rotten können.
Denn, wer in seinen Mitzwanzigern schwer auf feministisch und autonom macht, dann aber in der Blütezeit des intellektuellen und sozialen Niedergangs der Verräterpartei in diese eintritt, zeigt leider, das Altern nicht immer weise macht und aufrechte Gesinnung eben keine Geschlechterfrage ist.
Ich werde auf jeden Fall mal in meiner Bücherkiste kramen gehen und hoffe zu finden: „Ich war der Märchenprinz„.
Bei dieser -platten- aber wenigstens lustigen Retourkutsche auf die bierernste Svende Merian gab es damals mehrere positive Effekte.
Ich musste beim Lesen schmunzeln und das war schön, denn es gab mir ein warmes angenehmes Gefühl von Würde zurück, obwohl ich natürlich immer noch ein Exemplar der Untermenschengattung „Mann“ war.
Und wenn man sich positiv über dieses „Gegenbuch“ äußerte, kochte das überlegene, ach so beherrschte Geschlecht vorhersagbar über, wie man das von Göttern -und Götter waren sie, unzweifelhaft, saftend in ihrem selbstgerechten Lichte- nicht vermutet hätte.
Dem Herren Professor, der diesen widerlichen Wiedergänger auf uns losgelassen hat, widme ich das Zitat des Tages vom alten Charly Marx, aus dem 18. Brumaire des Louis Bonaparte:
Hegel bemerkte irgendwo, daß alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen. Er hat vergessen, hinzuzufügen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.
Ihnen ihr potentieller Vergewaltiger Blödbabbler
#Edit: Hier und da ein Wort gerundet und weicher gemacht 🙂 #

Fisting of the southern star!

Nicht nur das sie nichts dazulernen die werten Damen und Herren Amtsinhaber.
Ihre Entwicklung verläuft augenscheinlich sogar stark regressiv – was mich immer wieder schwer erschüttert.
Für gewöhnlich müsste man solche armen Hascherl, die nicht in der Lage sind 1+1 zusammenzuzählen, fördern, damit sie ein liebenswertes und nützliches Mitglied unserer Gesellschaft werden können.
Stattdessen machen sich wieder mal alle über deren Dummheit lustig, und zeigen auch noch haarklein auf, an welcher Stelle es mit dem Denkprozess hängt.
Die bayrische Justizministerin Merk hat – als Reaktion auf Missbrauch, während einer Ferienfreizeit- zum Intelligenz freien Rundumschlag ausgeholt.
Da wird ein Gemisch aus den Klassikern Webseiten-Sperren, Porno-graphie,Gewalt gebraut und abgeschmeckt, mit einer hohldosierten Menge Killerspiele, in den Topf des Irrsinns geworfen.
Zweimal umrühren die Pampe und heraus kommt ein Pauschal-Vorwurf an den bayrischen Koalitionspartner FDP:„Wenn man sich ansieht, welche Folgen der Konsum von schädlichen Videos haben kann, ist die Laissez-faire-Politik der FDP bei Kinderpornos im Netz grob fahrlässig.“So entfleucht es der Justizministerin, aus einer, besser geschlossen gehaltenen, Körperöffnung, die man in einem Anfall von Gnade sofort dauerfisten möchte.
Einzig, es nutzt nichts – das Hohlbrot der Pandora wurde geöffnet, eine schwachsinnige Forderung nach Law-and-Order-Zensur im Internet dunstig in die Welt ausgeschieden.
Übrigens von der gleichen Frau, die zusammen mit dem damaligen CSU-Problemstoibär vorhatte, Gotteslästerung (wtf?!) stärker zu bestrafen. Künftig solle nicht erst eine Beschimpfung von Religion und Kirche strafbar sein, die den öffentlichen Frieden stören könnte, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung solle unter Strafe gestellt werden. Nach dem Entwurf werde der öffentliche Friede bereits dann gestört, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen in die Achtung ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung beeinträchtigen könne. Gleiches gelte, wenn die Herabwürdigung die Bereitschaft zu Intoleranz gegenüber Religion fördern könne.welt.online

Da bestätigen sich für mich schlagartig mal wieder ein paar Vorurteile und ergeben ein Bild:
Wer eine Privatsache – nämlich das Gläubischsein – in die Öffentlichkeit trägt, dafür staatlichen Schutz anfordert und Strafen verschärft sehen will, der benötigt auch in andern Fachfragen keine gesunde Wahrnehmung der Realität.
Das Hier und Jetzt wird dann, mit der Brille des Religiösen, so lange gebogen, bis es in den kleinen Kosmos des Imaginären passt.

Und so knüpft sie den Gedankenstrang: Stoppschild im Internet / Verbot von „Killerspielen“-> keine Gewalt, keine Pornographie -> kein Missbrauch in der Realität.
Wenn es nur so einfach wäre, wie sich solch einfach gestrickte Gemüter mit Doktortitel, Kausalitäten vorstellen, wäre die Welt ein friedfertiger Ort und die Dummheit ausgerottet oder nicht in Ämtern vertreten.
Ist es aber leider nicht!
Und solche Leute haben bei uns Machtpositionen inne?

Orson Welles hat was ganz schönes dazu gesagt:
„Viele Menschen sind gut erzogen, um nicht mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“Ihnen Ihr Blödbabbler

#Edit: Worte gewonnen und nachträglich eingefügt#

Hey, ihr NRW Sozis – Und das nennt ihr keinen Wahlbetrug?

Ach du meine Güte! Wie trostlos ist das denn schon wieder?
Jetzt wächst in NRW wieder zusammen was zusammen gehört.
Frischer Wind fürs Land NRW durch eine große Koalition. Wer diese verrottete SPD wählt, muss eben wissen, was er bekommt – prinzipiell eine schwarze Regierung mit einem Juniorpartner SPD.
Da freut sich das Wahlvolk dem man das sooo aber auch nicht im Wahlkampf versprochen hat, oder täusche ich mich da?
Und wieder mal, nach Hessen und Thüringen, wird abermals die schon abgewählte und abgewirtschaftete Schwarze Pest an der Macht gehalten, dank der Steigbügelhalter einer rechtslastigen und wirschaftsaffinen SPD.
Wer offensichtlich keine Eier in der Hose hat für einen möglichen Politikwechsel und sich immer in den weichen warmen Anus der Konservativen flüchtet, dem kann man leider nur noch zurufen:
Sozialdemokratie geh‘ endlich sterben und hör‘ auf deine Wähler zu verhöhnen!

Ihnen Ihr Blödbabbler

nomen est omenklatur

Das Leben könnte so einfach sein, wenn nur alle Menschen den passenden Namen zu ihrem Tun trügen .
Beim ehemaligen SPD-Fraktionschef in Düsseldorf, deckt sich die inhaltliche Aussagekraft seines Interviews nahezu mit der englischen Bedeutung seines Namens Moron. Das ritualisierte Geschwafel eines Sozialdemokraten, welcher vor einem Bündnispartner links von der CDU warnt und mit all seinem Sehnen auf vernünftige Leute bei der Schwarzen Pest hofft.
Vorher zu sagen, nicht mit den Linken, dann plötzlich doch mit den Linken und auch noch außerstande, das vernünftig zu organisieren – so geht es natürlich nicht. Dann schon lieber mit den Schwarzen oder den Steuersparextremisten der neoliberalen Bespaßerpartei, die man den Wählern ja ganz klar im Wahlkampf als Bündnis- und Koalitionspartner genannt hat, oder wie?
Aber immerhin hat dem Quatschkopf Schlaumeier sein Interview auch was Gutes, der Blödbabbler hört wieder Zappa und singt fröhlich:I’m a moron, ’n‘ this is my wife
She’s frosting a cake
With a paper knife
All what we got here’s
American made
It’s a little bit cheesey,
But it’s nicely displayed
Well we don’t get excited when it
Crumbles ’n‘ breaks
We just get on the phone
And call up some Flakes

Ihnen Ihr Blödbabbler

Was klebt an den Händen einer Hure?

Weitere Personen, die sich in der Kategorie Ernst genommen werden durch ihre Lakaiendienste für die Bildzeitung disqualifiziert haben.

Da wäre zuerst einmal jener Mann, der mal gute Sachen schrieb, als er noch seinen vollen Namen trug; bevor er sich stylish und Freiheit gröhlend als deutscher Superstar zu generieren versuchte.
Das dieser letztlich parolenhaft bei der Bild landen würde ist nur konsequent.

Wie sang er mal so schön?
An ’nem Fabriktor in Bochum
steht mit Kreide:
„Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt“
Heraus kommt ein Malocher,
er trägt ’ne Bildzeitung vor sich her.
Ich muß was tun: ich nehm mir ’nen Knüppel,
spucke, schreie, schlage los.
(aus: An den Händen einer Hure)
[…] Den Willi von der Bild
den mach ich ganz wild […]
(aus:Journalisten)

Heute spinnt die kleine Thekla Westernhagen fleißig mit am Netz der großen Spinne“ Bild“.

Das sich die Frau, welche als Super Nanny deutschlandweiten Bekanntheitsgrad erlangte, beim Versuch die Rabauken der Verräterpartei, mit der Treppe der Dummheit oder dem Hättest-du-doch-geschwiegen-wärest-du-weise-geblieben Zelt,zu therapieren, leider gescheitert ist, nun ebenfalls für das Medium der Gegenaufklärung stark macht, zeigt wie weit es her ist, mit einer Gesinnung ohne Rückgrat, wenn es gilt sich zu vermarkten und die Kohle winkt.

Seine Fratze für ein Blatt herzugeben, welches in seiner Art, spätestens seit Wallraffs Zeit dort als Hans Esser, als das bekannt ist was es ist, nämlich ein manipulatives, über Leichen gehendes rassistisches Instrument, dessen Progromstimmung erzeugende Taten verniedlichend Kampagnenjournalismus genannt werden, ist ein absoluter Tiefpunkt, selbst für solche Gestalten wie den Mann ohne Vornamen und die werberelevante Psychologin des öffentlichen Fremdschämens.

Den eigenen sinkenden Stern an die Hetzer und Manipulatöre zu verhökern,um wieder wieder in der Öffentlichkeit zu stehen, ist ungefähr genauso niveauvoll wie Jud Süß zu drehen und sich später auf künstlerische Freiheiten und Missbrauch durch die Herrschenden zu berufen.

Jeder der sich in Wort und Tat mit der Bildzeitung einlässt und dafür sorgt das sie weiterhin das machen kann, was sie macht, und der das Wort Freiheit oder Menschenrecht im Munde dabei führt, soll auf der Stelle von einem 16 Tonnengewicht erschlagen werden.

Das Zitat des Tages stammt vom weisen Robert ‚Welches Schweinder’l hätten’s denn gern‘ Lembke
Pressefreiheit ist das Recht, Lügen zu drucken, ohne dazu gezwungen zu sein.

Ihnen Ihr Blödbabbler