Kategorie: Videos

Greta Thunberg in der Daily Show…

… bei Trevor Noah im Interview.

Mir gefällt Gretas Erklärung ab 6:25, der direkt das Problem anspricht, das uns ja auch immer wieder antreibt. ‚Glaube vs. Wissen‘. 😀

An dieser Stelle mal ein Hinweis: Es lohnt sich fast immer die Daily Show ‚Fragmente‘, die CC bei youtube anbietet, zu gucken; man erhält -gerade in den Interviews(momentan nahezu alle Kandidaten der Demokratischen Partei)- gute Einblicke in amerikanisches Alltagsverständnis und liberale Erklärungsansätze.
Dies gilt mindestens ebenso für Bill Maher’s ‚Real Time‘, da ist das Podium aber deutlich breiter und die Themen deutlich politischer.
Und last but definitely not least, der geniale John Oliver, ehemaliger Host der Daily Show mit seiner „Last week tonight“ Show. Ich liebe seinen britischen Akzent und er ist lustig und hat jede Woche ein gut recherchiertes Thema, das gewöhnlich mit den U.S.A. zu tun hat- kann aber auch mal der Brexit oder ähnliches sein.
Dagegen fällt dann der -dennoch von mir als stand-up-comedian- sehr gemochte ehemalige Trinker und australischer USA Migrant Jim Jefferies mit seiner ‚The Jim Jefferies‘ Show ein wenig ab, die ist meist etwas blödeliger und brachialer… eben Fäustling statt Florett – dennoch meist unterhaltsam.

Diese Kerle mit ihren Shows gehören allesamt seit einigen Jahren zu meinem täglichen/wöchentlichen Ritual um mehr über das Land der unbegrenzten Dummheit zu lernen…immer in der Hoffnung doch noch aus denen schlau zu werden.
At least, I try.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Methangasproduzent des HErrn.

Cheek to cheek

Als ich vor ein paar Tagen bei alten und aus heutiger Sicht ganz doll schlimmen Filmen war, also aus der Sichweise, wenn man sich hinter den kleingeistigen Karren der SJW spannen lassen mag, dann kommt man wohl auch an einem weiteren meiner Filmlieblingslieder nicht vorbei.

Der durch und durch rassistische Fred Astaire vulgo Frederick Austerlitz, der in längst vergangenen Tagen zusammen mit seiner Tanz-und Filmpartnerin Ginger Rogers Menschen erfreute, steht deswegen heute auch auf der Agenda.
Ach so, der Rassismusvorwutf stammt vom wohl vom Hörensagen eines Ausspruchs von Astaire, der sich wie folgt abgespielt haben soll:
Solicited for a donation to a program developing young black writers, Astaire responded, “Whatever gave you the impression that I would be interested in giving money to start a workshop to help black kids? You’ve got the wrong guy.(da).
Diese Ausspruch und natürlich das blackfacing im Film „Swing Time“ machen ihn zu einem no go

Mir ist das wieder mal schlicht egal, denn ich gucke nach dem Künstler und seinem Song und nicht nach seiner -nach jeweiligem Gusto gesehen- verkommenen Identität; diese ist mir im Falle von Kunst nämlich komplett wumpe.

Interessanterweise stören sich die Anhänger von verzerrten Darstellungen gewöhnlich nicht nur nicht am bizarren Bild des Deutschen vulgo „Nazis“, der uns seit langem in amerikanischen Filmen dargeboten wird, sondern erfreuen sogar sich daran.
Und das ist sicherlich auch ein valider und gesunder Ansatz; man sollte Humor oder verzerrte oder karrikierte Formen der Darstellung nicht immer bierernst nach heutiger Lesart durchs pc Nadelöhr versuchen zu fädeln, denn das geht immer schief.

Das Lied um das es geht ist „Cheek to cheek“, dass mir seit seligen Schulzeiten ein wohliges Gefühl beim Hören bereitet.

Ihnen Ihr Blödbabbler, black footed misanthrope

Früher war alles besser…

… und Raider hieß noch nicht Twix.
Doch klebrig war’s schon immer, geändert hat sich nix, sang Pedder mit Daily Terror treffend.
Aber es war eben auch nicht pauschal einfach alles Kacke.

Das Wetter vor der Tür verabschiedet sich langsam vom Sommer (:-D) und somit tendiert auch mein dadurch getriggerter Hang von leichter und luftiger Bauch- und Ohrnahrung ebenfalls wieder deutlich hin zur schwereren Kost.
So wurden die Salate mit Hühnerbruststreifen inzwischen von Kürbis und Wurzelgemüse, sowie Kohl und Hackfleisch abgelöst, es riecht nun rund-um-die-Uhr pupsmuffelig in der Hütte. Whiskyverschnuffeln mit Kohlaroma ist eher unerfreulich, aber egal, muss ich durch.
Gestern und heute harrte, auch ums Herzelein zu wärmen, ein großer Topf voll Chili-con-carne darauf, verspeist zu werden… und die zur Neige im Topf noch befindlichen Reste wandern nun ins Zwischenlager, den Schlund des Tiefkühlers um mich auch zu späterer Zeit erneut zu erfreuen.

Um die Bentoisierung(Danke für den Hinweis an Herrn FausD) hier abzuschließen, sollte ich wohl noch etwas mehr lifestye und Musik ins Blog packen, die langen Texte zur Befindlichkeit der Republik und des Politischen im Allgemeinen verstören ja eher potentielle Leser, wie ich an der Aufrufanzahl von 2 glaube erkennen zu können. :-O

Aber da ja in meiner Sichtweise vieles dennoch Politisch ist, erwähne ich es natürlich weiterhin.
Wer hier also mit einem Strudelrezept daherkommt sollte sich schon einen Nazivorwurf gefallen lassen müssen, liebte der faulzähnige und eineiige Führer doch ebensolchen.
Oder vielleicht auch wieder nicht, also den Vorwurf gefallen lassen…denn ich mache das nicht, Eins verurteilen, weils zum Anderen passt und den eigenen confirmation bias dick und rund füttert.

Bei der leidigen Diskussion um singende Nachwuchs-No-brainer der CDU, Westerwaldlied und 9.November als Stichwort, fiel mir auf und ein: Man sollte wohl mal wieder mehr Musik aus den 20er und 20er Jahren des letzten Jahrhunderts hören. Zumindest, solange die pc- oder die Schariapolizei die noch nicht verboten hat.
Oder halt die Hinterwäldler der AfD das zur Pflicht machen.
Ich mag nämlich beides nicht so gerne: Zensur oder Zwang ist beides die gleiche Gülle.

Nun bin ich ja schon immer -zumindest was Musik angeht- offen für fast jede Spielart, außer jener, die mir als gerade on-vogue verkauft wird, weichgespülter Mainstreampopscheißdreck oder reine ‚Tanzmusik‘, gerne der Art, die von Menschen mit ADHS Syndrom und Kopfhörern ‚aufgelegt‘ wird. Beides Mist! Meine Mitmenschen bescheuert.
Und ja, ich habe die Anfänge der Plastikmusik noch mitgekommen, damals als Avantgarde z.B. bei Kraftwerk oder dem weichgespülten Jean Michelle Jarre…beides damals auch gehört…später gings dann gar nicht mehr, da nannte sich das Ganze dann Techno und spaltete sich in tausende Untergruppen auf, wie sonst nur eine typische linke Bewegung.

Ich bin dennoch -oder gerade wegen der Ablösung von laufenden Trends- musikalisch flexibel, und nicht, wie man garstig auch vermuten könnte: beliebig.
Groß geworden mit Lagerfeuerromantik und passenden Lieder habe ich auch nie wirklich große Berührungsängste zu bspw. Heino gehabt.
Ich habe Hans Alberts gehört und mitgegrölt, ebenso wie Anarchy in the U.K. von den Sex Pistols.

Es muss für mich stimmig sein, also meiner Stimmung entsprechen…und Zeug vom Aluhutträger Naidoo stinkt da z.B., während ein altes Fahrtenlied Labsal für meine kleinbürgerliche Seele ist.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen ab jetzt wenigstens einmal die Woche ein Musikvideo zu verlinken das mir gefällt und was dazu zu schreiben -oder auch nicht.

Den Anfang macht in diesem Reigen der Tango Notturno gesungen von Pola Negri.
Ja, ein Lied aus einem deutschen Film aus dem Jahr 1937, gesungen von der polnischen Schauspielerin Pola Negri.

Pola Negris Antlitz war eines der ersten Bilder das mein Nadeldrucker vom C128 angewiesen damals ausdruckte…ich hatte zwar keinen Plan wer das war- kurze Info: Google und auch das Internetz wie wir es heute neben der Luft zum Atmen als zweitwichtigstes Element wahrnehmen, gabs noch nicht- fand aber ihre Aura bezaubernd.
Vor kurzem stieß ich dann beim Wühlen in Schlagern der 20 Jahre bei youtube in den Empfehlungen am rechten Rand (*hüstel*) auf Pola Negri.
Seitdem ist die Ms., geduldigste aller Gefährtinnen, deutlich genervt ,wenn mal wieder der Tango Notturno aus meinem Rechner erklingt…ich tröste sie dann immer damit, dass ich auch Heino und „Jenseits des Tales“ auflegen könnte, was aber ehrlicherweise nur bedingt hilft. Frauen!? 😀

Es gibt sehr viele Fassungen, von denen ich die meisten gehört habe, aber mir gefallen zwei besonders: jene von besagter Pola Negri


oder direkt aus dem Film:

und die von einer finnischen Sängerin namens Seija Karpiomaa

Stimmungsvolle Tage und immer eine Rose im Mund,

Ihnen Ihr Blödbabbler

The Great War

Vor kurzem wurde ich durch einen Freund auf ein interessantes youtube Projekt aufmerksam gemacht:The Great War.

Man hat sich dort als Ziel gesetzt wöchentlich über das, was vor 100 Jahren während des Ersten Weltkriegs geschah, zu berichten.
Das Format geht stark in Richtung der klassischen Kriegsbetrachtung auch die stimmige Darbietung(Landkarte, Schreibtisch), ergibt aber -auch gerade dadurch -eine Dichte, die man sonst beim bloße Metazahlen abhaken nicht erreicht.
Man geht dabei fast auf Schützengrabenhöhe und verfolgt kritisch Truppenbewegungen und geplante Offensiven, begleitet durch sich leider oft wiederholende Fotos und eher schlichte Animationen.

Der Mann der durch das wöchentliche Programm führt heißt Indiana „Indy“ Neidell(nannten wir den Hund nicht immer ‚Indy‘?) und macht seinen Job mehr als gut. Die hemdsärmelige Art und sein Augenzwinkern geben dem ganzen Schauspiel auch das notwendige Quäntchen Unterhaltungswert, den man neben Fakten eben auch benötigt um Leute „dran zu halten“.

Leider habe ich von diesem Projekt nicht bereits 2014 Kenntnis erhalten.
Nun gucke ich also die ersten Jahre im Galopp weg um möglichst bald à jour zu sein.

Wer sich nur ein wenig für den Irrsinn des ersten großen Weltenbrands interessiert und der englischen Sprache mächtig ist(leider haben die polnische und die deutsche Fassung nicht so lange durchgehalten) wird hier gut bedient.
Besonders die komplette Unfähigkeit der meisten Generäle und deren ebenso große Gnadenlosigkeit mit den Befehligten wird Woche für Woche deutlich und stößt immer wieder gehörig ab.

Kriegstreiber wie der österreichische Franz Conrad von Hötzendorf, deren Namen heute wohl nur noch den wenigstens Mitbürgern geläufig sein dürften, dessen Rolle und Schuld, sowie die Österreich-Ungarns am Beginn des Ersten Weltkrieg werden schonungslos dargestellt. Diesen Verbrecher z.B. hatte ich so nicht mehr auf dem Radar, bzw. es so auch nicht gelernt.
Aber es sind ja auch mit Christopher Clarks „Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ ein paar Korrekturen in die historische Betrachtung eingezogen, die man inhaltlich eher vor der Fischer-Kontroverse vermutet hätte. Da diese, seine Forschungen aber neueren Datums sind, sollte man sie zumindest zur Kenntnis genommen haben.

Ich wurde hingegen klar nach der Fischerschen Diktion in der Schule unterrichtet und sehe da auch immer noch eher meine politische Heimat in den Schlüssen Fischers, die eben gerade „kein Hineinschlittern“ in den Krieg sehen, sondern den Ausbruch des Krieges als Ergebnis überwiegend deutschen Handelns einschätzen.
Ist ähnlich wie beim Historikerstreit, da stehe ich auch auf der Seite des Siegers, Habermas hatte recht und Nolte lieferte lediglich die Blaupause für Argumentationsmuster der neuen und alten Rechten. Das aber nur als Standortbestimmung um meine Position nicht zu camouflieren.

Wenn man sich die Verbrecher in Uniformen und deren Handeln anguckt sind es immer die gleichen Muster.
Egal ob sie die Hälfte ihrer Soldaten fahrlässig in Sommeruniformen und im bergigen Winterland bei strammen Märschen gen Russland erfrieren -und dann den anderen, geschwächten Rest vor Ort- durch russische Artellerie verrecken lässt, wie der osmanische Idiot Enver Pascha, oder man seine Truppen vor Gallipoli ohne Ziel und Plan dafür aber skrupellos gegen die MGs der Osmanen anrennen lässt, es zeigen sich immer wieder aufs Neue Charakterzüge und Handlungen von übelster Dummheit und Inkompetenz und Menschenverachtung der Generalitäten.

Da wir augenblicklich ja bereits wieder von vielen Seiten für ‚Dumm‘ verkauft werden, der russische Popanz ideologisch wieder errichtet wurde und man inzwischen Kriege wieder für Fortsetzung der Politik mit anderen Mittel zu halten scheint, ist dies sicherlich eine erhellende Serie, deren Einzelfolgen auch in gut verdaulichen -dennoch schwer im Magen liegenden- Häppchen von ca. 10 Minuten serviert werden.

Mein Videotipp lautet: The Great War

Ihnen Ihr Blödbabbler

Mexiko? Tjo.

Nach dem heutigen Spiel der deutschen Fußballer in Russland gegen Mexiko, bleibt eigentlich nur eine Runde Catarina Valente übrig, oder?

Ich liebe Klischees. 😀

Ihnen Ihr Blödbabbler

Guck mich!

Bei schönem Wetter und fiesen Temperaturen sollte man sich nicht zulange mit Beckmann draußen vor der Tür herumdrücken.
Vitamin D ist gut, aber malignes Melanom eher nicht so.

Deswegen zum Gucken hinter heruntergelassenen Rollläden eine Serienempfehlung die schon etwas älter ist, also die Serie, nicht die Empfehlung von mir. :-p
Beim jugendlich und frischen Dienst, dem „Content-Netzwerk von ARD und ZDF“, http://funk.net gibts neben anderen guten Serien, wie Doctor Who(2005) oder den Spin-offs Torchwood und Class, auch den bizarren David „The Hoff“ Hasselhoff oder „The Aliens“, auch „The IT-Crowd“ ein Klassiker der humorvollen IT-Supporter Comedy. 😀

Was sehr schön ist: alle Serien gibts sowohl in der deutschen, als auch der originalen Sprachfassung zum Verkosten.
Es gibt dort für den Androiden und den angefressenen Apfel Apps, ich nutze die gut funktionierende App unter Kodi um das ganze via RasPi auf der dicken Mattscheibe zu gucken. Geht aber selbstredend auch im Browser, wenn man denn diese Form bevorzugt oder gezwungen ist.

Und ich freue mich, sind doch meine Rundfunksteuern(sic!) endlich mal nicht komplett zum Mästen von Volksmusikzombies, Endlosem Palaver Pilawa oder Kommerzsport in den Trog gekippt worden. Löblich!
Deswegen, TV-Empfehlung: The IT-Crowd, mit dem wichtigsten Satz den man seinem zu betreuenden DAU immer, wirklich IMMER! zuerst geben muss wenn man die Prozedur schnell zu einem guten Ende bringen möchte:
Have you tried turning it off and on again

Und falls ihr eh schon dabei seid, guckt euch doch mal die BBC Miniserie „Peter Kay’s Car Share“ bei youtube an, sieht für mich bisher(nur die erste Folge geguckt) ebenfalls gut aus

Schwitzigen Gruß zum Wochenanfang, Ihnen Ihr Blödbabbler.