Ein Tor der sich hier Böses denkt,…

… weil Kapital das Handeln lenkt.

Es erstaunt mich tatsächlich immer noch , wie mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn es darum geht sich kaufen zu lassen, wird das gerne unter den Attributen ’seriös‘, kalkulierbar und realistisch / pragmatisch verkauft. Bei unseren Freunden von der Umwelt-FDP auch gerne Realo -Flügel genannt.
Während beim Versuch die gewählte Partei ‚Die Linke‘ in Regierungsverantwortung zu bringen von der gleichgeschalteten Presse und den Kassandras der Pfründeinhaber gerne die Worte ‚populistisch‘, ‚unverantwortlich‘ ‚unkalkulierbar‘ und ‚unseriös‘ zur Denunziation benutzt werden.
Und da ja inzwischen wohl auch die Inhalte der Parteien als Koalitionskriterium (zumindest bei denen die sich selbst als links der Mitte definieren) von einer verqueren Personal-Antipathie-Haltung abgelöst zu sein scheinen, findet man sich eben bei Meldungen wie denen wieder, die sich heute bei SpOn finden lassen.
Grünen-Chef hatte enge Verbindung zu FDP-Politiker

Das jemand in diesem Land allerdings tatsächlich glaubt, das jene, welche in die Ohren der Exekutive und Legislative das Mantra ihrer Herren aus der Industrie wiederkäuen, im Politikersprech – externe Berater genannt, eben objektiv oder im Sinne des Wählerauftrags agieren, kann ich mir nicht ernsthaft vorstellen.
Um so etwas für Real zu halten und zu propagieren, muss man schon hochgradig verblödet oder skrupellos genug sein und das unterstelle ich nur wenigen in diesem Land.
Vor allem nicht in einem halb-öffentlichen Blog, solange es genug Winkeladvokados gibt die ihre miese Gesinnung immer gerne bereit sind in klingende Münze durch das Ablaß Abmahnwesen zu verwandeln.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,657146,00.html

Das heutige Zitat des Tages stammt vom alten Charly Marx:
Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht demnach einfach darin, dass sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte Hand tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld. Ihre Hosentaschen zu öffnen, keine Fragen zu stellen und an die allgemeine Tugend der Menschheit zu glauben – das dient ihren Absichten am allerbesten.“

Ihnen Ihr Blödbabbler

Das Sockenpuppenkabinett des Grauens!

Nachdem ich inzwischen den Eindruck erhalten habe, das eigentlich niemand die Schlüpfer Koalition gewählt hat, denn alle die man fragt, bestreiten die auch nur ansatzweise gewählt zu haben, haben wir es vermutlich mit einer Art von Karsai-Effekt bei der Auszählung zu tun gehabt.

Egal, nun hockt das Pack eben an den Fresstöpfen der Macht und beginnt schon einmal seine Ideen langsam in die Form zu gießen, wie man sie -selbst ohne ein kühner Denker zu sein- tatsächlich vorhersagen konnte.
Man überlegt sich, den Wettbewerb, das ist der Euphemismus für das Goldene Kalb von dem prinzipiell der Stärkste profitiert, zum Beispiel bei den kommunalen Entsorgungsbetrieben dadurch zu stärken, anzuregen einzuführen, indem man die Umsatzsteuer von 19% erhebt.
Bedeutet unterm Strich Einnahmen für den Staat und -rate mal wer davon nun nicht wirklich was hat, außer Mehrkosten … – Na schon drauf gekommen? Genau … der Bürger, der der sich doch auch bitte von seinen sinkenden Reallöhnen endlich mehr privat absichern soll, der der doch bitte endlich mal den inländischen Umsatz ankurbeln soll, der der in seiner dämlichen Mehrheit eben auch dieses Pack gewählt hat, den wird es treffen.
In der fr-online gab es dazu einen Bericht und einen Kommentar zu lesen.
Auch wenn hier scheinbar schon wieder zurückgerudert wird, ist die Marschrichtung doch klar.
Subventionen für die Bauern von 750 Mio. Euro in den nächsten Jahren davon 500 Mio. dafür das sie Gras wachsen lassen. Wenn ihr schon immer von Wettbewerb faselt und einem Wirtschaftsdarwinismus das Wort redet, bei dem eben der stärkste, schlaueste oder reichste sich durchsetzt am ‚Markt‘, warum haltet ihr euch dann nicht einfach mal dran? Wieso müssen wir (Milch-)Bauern durchfüttern, seit Jahrzehnten nur weil sie bei den Gesetzen des Marktes untergehen. Zumindest hier bei uns – dank der Subventionen reicht es ja wenigsten, um den einheimischen Markt in diversen afrikanischen Ländern zu zerstören.
Dreckiges Arschpack!

Und nun haben sich die heldenhaften Gremien geeinigt, wer denn den einzelnen Ministerien die Prostata geben darf.

Besonders erfreut hat mich das endlich auch mal das religiöse U-Boot echter Minister werden darf. Nachdem der eine Maiziere den Osten abgewickelt hat, wird dem anderen-mit Gottes Hilfe- *eg* bestimmt eine Stärkung des Religiösen innerhalb Deutschlands gelingen, vielleicht tanzt er uns ja auch was in einer Burka vor; den es gelten ja gleiche Rechte für alle Spinner.
Das wir einen Arzt, der aussieht wie ein Klon-Zäpfchen des die Flugpunkte von Genschman in Kürze abfliegenden Außenministers, als neuen Gesundheitsminister bekommen werden, wird eine interessante Erfahrung. Es wird sich zeigen, ob man Gesundheitspolitik noch offensichtlicher zum Benefit der Aktionäre und Ärztelobbies gestalten kann, als uns das die olle Ulla gezeigt hat.
Die neuen Wege, bei denen unabhängig vom Einkommen ein pauschaler Betrag an die Kasse gezahlt werden soll, zeigt schon mal ganz gut, wie dort gedacht wird. Das die Beiträge der Arbeitgeberseite gedeckelt(‚eingefroren‘) werden sollen um den Faktor Arbeit nicht zu verteuern *blabla* erscheint nur konsequent. So habt ihr euch das doch auch gedacht, ihr lieben Gering- und Normalverdiener als ihr eure Stimme denen gegeben habt, die euch das Blaue vom Himmel gelogen haben, oder?
Ach, so die ganzen Aktionen finden -irgendwie überraschend- auch erst nach den Wahlen in NRW statt, ein Schelm wer da eine Absicht dahinter vermutet.
Das, des Deutschen liebster Gelkopf nun, nicht mehr nichts tut im Wirtschaftsministerium, sondern -wie es eigentlich zu einem Adeligen auch besser passt- das Jagd Kriegs Verteidigungsministerium mit seiner Blaublütigkeit adelt, passt irgendwie auch wie die Faust aufs Auge.
Eben in der Tagesschau sprach man davon das durch die Widerstandskämpfer innerhalb seiner Familie quasi das Ministerium noch ganz dolle viel glaubwürdiger werden würde. Klingt super – ist aber Stuss. Unabhängig davon das Sippenhaftung was widerliches ist, auch wenn man versucht, sie positiv zu besetzen; ist nur eine kleine Anmerkung, die ich mir in diesem Zusammenhang ungern verkniffen hätte. Das es sich bei dem Widerstand -logisch es geht ja um den Adel- um jenen handelt der darauf hinzielte den GröFaZ durch was besseres zu ersetzen um die eigenen Pfründe nicht zu verlieren, wenn der Krieg vorbei ist, Schwamm drüber.
Die Deutschen lieben es nun mal schneidig, doch eventuell ist es ja auch nur ein raffinierter Plan des Herrn Seehofer, sich über Auslandsbesuche des Barons in Afghanistan, potenzieller Parteikonkurrenz zu entledigen. Quasi ein Plan mit Taliban!

Endlich ein Jungbrunnen für das kränkelnde Ressort Arbeit und Soziales. Vielleicht wird ja der Mann, dem es scheinbar trotz Lourdes Pilgerung (siehe auch Religion, Wirrköpfe und Militär) und der Androhung sich über das Verfassungsgericht zu stellen nicht gelungen ist, von seiner Schuld bei den Schwarzgeldkassen der CDU und der schmierigen Vertuschung über ‚jüdische Vermächtnisse‘ abzulenken, noch ein paar Erbschaften finden und die Bundesanstalt für Vermittlung von Lohnsklaven für den Weiterbetrieb solvent halten.

Das der Herr Pofalla als Kanzleramtschef hoffentlich die Öffentlichkeit zukünftig weniger mit sich voll macht, ist einer der wenigen Lichtblicke.

Da offensichtlich inzwischen sogar die CDU eingesehen hat, das der staatsgefährdende Sicherheitsparanoiker auf Geldsäcke gesetzt, vermutlich weniger Schaden anrichtet, als wenn man ihn weiter hätte mit Schaum vor dem Mund durch die Republik irrlichtern lassen, wäre gut, wenn sie den Posten nicht ausgerechnet mit einem Mitglied aus dem Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages besetzt hätten. Man kann nicht 2 Herren dienen und letztlich wird es eben nicht das Volk sein dem er sich verpflichtet fühlt, denn das straft leider meistens nicht so, wie es der alte Herr tut an den Herr Maiziere glaubt.

Ansonsten ist es wie in einem B-Movie. Diverse Wiedergänger, die sich diesmal an ihren Taten werden messen lassen müssen. Was halten sie nochmal vom Lauschangriff Frau Doppel-Dreifachname? Treten sie diesmal schon zurück, bevor sie angetreten sind? Der Lauschangriff ist noch da , oder verbuchen sie den jetzt einfach mal unter Folklore und Tradition?

Kurzum ich wünsche allen die uns diese stinkende Suppe eingebrockt haben, das sie sich daran verschlucken – vielleicht schlagen sie dann mit dem Kopf auf den Tisch und erkennen für einen kleinen Moment welche Büchse der Pandorra sie mit ihrem Kreuz aufgemacht haben.

Das Zitat des Tages kommt vom alten Theodore ‚Teddy‘ Roosevelt:
„Hinter der sichtbaren Regierung sitzt
auf dem Thron eine unsichtbare Regierung,
die dem Volk keine Treue schuldet
und keine Verantwortlichkeit anerkennt.

Diese unsichtbare Regierung zu vernichten,
den gottlosen Bund zwischen korruptem
Geschäft und korrupter Politik zu lösen,
das ist die Aufgabe des Staatsmannes.“

Ihnen Ihr Blödbabbler

#Edit 24.10.2009 Korrektur von ‚fast 1. Mrd‘ in ‚750 Mio‘ #

Alle Schweinegrippeimpfungen sind gleich …

… nur einige sind gleicher.

Nachdem in unermüdlicher Sorge um das deutsche Volksgenossenimpfgut das VirusHauptquartier! seit 5:45 bereits zurückimpft … ist bei den Freunden der neoliberalen Aufklärungspostille SpOn durchgesickert, dass unsere Führer sich nicht mit dem gemeinen Impfstoff beglücken, den sie ihrer Wahlarschmasse angedacht haben. Für unsere geliebten Führer und deren verbeamteten Lakaien muss es schon ein Impfstoff ohne Geschmacksverstärker sein, wie ihn beispielsweise unsere paranoiden amerikanischen Freunde oder unsere Landsknechte zur Verfügung gestellt bekommen.
Was unsere geliebte GebärFamilienministerin wohl dazu sagen wird, wenn die trächtigen und wurffreudigen Frauen in diesem Land -dank Grippeschutzimpfung mit Adjuvantien – massenhaft Adjuvanten für Deutschland gebären?
Straßen voller Nachgeburten und religiöser Laienmusikern – ein Alptraum für die Einen und ein raffinierter Plan um die Kirchen voller zu bekommen von den Anderen?

Eventuell sollte man unseren geliebten Führer ja mal eine Spritze mit intelligenzfördernden Wirkstoffverstärkern geben, damit sie schneller durch die konspirativen Treffen kommen, in denen sie augenblicklich beraten, wie sie die Masse der potenziellen Terroristen -früher mal Bürger genannt- am besten bespitzeln und bescheissen können, ohne das ihnen deswegen deren Stimmen in NRW etc. verloren gehen.

Die Frau, die, wie es so schön bei J.B.O. heißt, als Kind ihr Lachen an den Teufel verkaufte, um erste Bundeskanzlerin der BRD zu werden, und der ihr hinterherschwänzelnde Zäpfchenartige werden bestimmt noch bessere Ideen haben, als nur die Eintrittsgrenze und die Wartefrist für den Übergang in die Privaten Krankenkassen zu verringern um den Gesetzlichen Kassen einmal mehr Gelder zu entziehen.

Ok, in der Denkweise der gehirnbestrahlten atomabhängigen Wirtschafts-Appendizes in der Politik gehören zu allererst natürlich die Subventionen für die Solarindustrie auf den Prüfstand, derweil man sich über weitere Subventionen für die Milchbauern stark macht. Die massenhafte Umverteilung zugunsten von nicht förderungswürdigen und offensichtlich marktuntauglichen Industriezweigen ist eine der bittersten Erkenntnisse, die man aus Abwrackprämien und Milchbauernbezuschussungen ziehen kann.
Niemand auf diesem Planeten, nicht einmal hier in Deutschland, wird gezwungen sich einseitig abhängig zu machen von der Ausnutzung der Kuhtitte.
Milchbauern sind Milchbauern, weil sie Milchbauern sein wollen. Sie wollen mit ihrem Gewerbe Geld verdienen und könnten das wohl auch , wenn es nicht so viele Gleischgesinnte davon gäbe, und außerdem die Welt nicht so buhu schluchz gemein wäre, das davon ein Teil der Viecher eben auch in Polen und weiter östlich stehen, wo entweder noch höher subventioniert wird oder eben die Kosten für das Viechzeug weniger hoch sind. Also schenkt Euch doch die sinnfreien Appelle, Milchbauern seien Landschaftsschützer etc. mithin eine schützenswerte ökologische Produktion, denn das Gegenteil ist der Fall.

Die treffendste Bezeichnung für die neue Regierungskoalition habe ich beim werten Erfinder des Onkel Hotte, dem Herren aller Wixxer, Oliver Kalkofe gelesen – „Alte Unterhose“ – vorne gelb und hinten schwarz – Schlüpfer Koalition.
Und ich füge in Gedanken an, die sind ja so ‚was von für’n Arsch, das glaubt man gar nicht!

Auch wenn es augenblicklich für eine andere Politik, gar eine andere Gesellschaft-gegen den rechten Mainstream schlecht aussieht, kann uns selbst das nur bedingt die Laune verderben, denn wie uns bereits Ton Steine Scherben lehrten, wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.

Da ja wieder eine ganzen Menge Rechtsverdreher beim Ausbaldowern des 4 Jahresplans im Volk-Bescheissen involviert sind, finden sich mal wieder treffende Worte vom buckligen Georg Christoph Lichtenberg aus Ober-Ramstadt:
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben…

Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. War ein paar Tage damit beschäftigt den Worten des hochverehrten Meister von gepflegtem Liedgut Funny van Dannen eine würdige Umsetzung zu geben. *grins*

Nepper, Schlepper, Bauernfänger- Tag 4.

Minus mal Minus gibt eben nicht immer Plus, sondern manches mal auch einfach ein Super-Minus.
Optimisten vermuten ja, wenn zwei Parteien koalieren, würde sich das ganze eben auf Kompromissbasis ein pendeln, mithin weder ganz böse, noch ganz gut, sondern eben irgendwo in der Mitte.
Wenn man sich jedoch anschaut, was sich zusammenbraut bei den Gifteköchen der schwarzen Pest und der Partei-der-Idioten-Wähler, dann bekommt man schon mal einen Vorgeschmack, wie sich die Ansammlung aus Inkompetenz und Klientelpartei in den 4 Jahren in unser Bewusstsein einbrennen wird.
Wenn Herr Bosbach, vom Ranking her, eben nicht nur ein Feld-Wald-und Wiesen Schwarzer, den (Rest-)bürgerrechtlichen Ansätzen der blau-gelben Blase schon mal kräftig vor den Latz scheißt.
„Wir können nicht mit den polizeilichen Instrumenten der 1990er-Jahre gegen die terroristische Bedrohungslage des 21. Jahrhunderts antreten.“
Die Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten sowie Online-Durchsuchungen seien unverzichtbar, damit die Sicherheitsbehörden technisch auf der Höhe der Zeit bleiben, sagte Bosbach. Auch verstehe er die Kritik der FDP an den auf Kinderpornografie beschränkten Websperren nicht. Es gebe kein Recht auf ungehinderten Zugriff auf Kinderpornografie im Internet.
(Hervorhebung durch den Blödbabbler)

Es ist schön zu sehen, wenn es trotz Erklärungen worum es bei der Ablehnung der Stopp-Schilder geht, diese immer noch nicht durch die Betonschichten der Parlamentarier ins Vakuum vorgedrungen sind. Ich gebe zu bedenken, dass diese praktizierte Form von Zombieismus auch bei allen anderen Problemen und Lösungen, mit denen die werte Gesellschaft der Entscheider konfrontiert wird, ebenso elegant verstanden und angegangen werden wird.
Allerdings könnte das auch nur bedeuten, da die Schwarzen schon länger am Klebstoff der Macht geschnüffelt haben, das die ach so freiheitlichen Umverteiler der FDP erst noch lernen müssen, die einmal erreichten Zensur- und Kontrollmechanismen eben nicht auf dem Altar von Bürgerrechten zu opfern, da sich die Überwacher sonst in eine schlechtere Position beim Unterdrücken Beherrschen versetzen würden.
Die Sinnigen Ansätze der neoliberalen Marktmullahs der FDP, wie z.B. eine Ablehnung und Streichung von Mindestlöhnen, sowie einer stärkeren Hire-and-Fire Gesetzgebung werden, gegen den -vermutlich nicht ernsthaften- Widerstand der Schwarzen sicherlich ihre Spitze gewaltsam in die Gesellschaft treiben – entgegen der Aussage des ChaMerkeläons, das sich vermutlich in Kürze an seine neuen Freunde und ihre Forderungen anpassen wird.
Einig sind sich die Erwählten dafür in den Bereichen, bei denen traditionell der gesunde Menschenverstand ausgeblendet wird – Atomkraftwerke, die brauchen wir, weil die so billigen Strom produzieren, ganz ohne Subventionen, während die Solarenergie eine Sackgasse ist und für die Menschen gefährlich, das sollten wir bremsen und verteuern.

Das Schlimme an dieser ganzen Sache ist nur, dass uns – in Ermangelung einer Alternative- dieses Pack vermutlich über die 4 Jahre locker erhalten bleiben wird; außer es gelingt deren Freunden von der Atomstrommafia, durch die forcierte Rückkehr zum Atomstrom, das Land schon vorher zu vernichten.

Nachdem die SPD inzwischen intellektuell und programmatisch entkernt ist, so das sie sich offensichtlich nur noch die schwarze Pest als Koalitionspartner denken kann, ist wohl auch für den letzten Dorfdeppen erkennbar, was von deren Phrasen bezüglich einer anderen Politik oder einer sozialen Reform zu halten ist, die diesen Namen verdient, NICHTS!
Sie hatte historisch die Chance, die üblen Verheerungen die durch die geistig moralische Wende des dicken Königs über dieses Land gebracht wurden, rückgängig zu machen und -jenseits von schwarzen Kassen und Großmannssucht- Politik für die Menschen, deren Diener sie sein sollte, zu machen.
Stattdessen haben sie außen – wie innenpolitisch Krieg geführt und die Gegensätze so verschärft, wie es nicht einmal der Oggersheimer hin bekommen hat.
Wer in der Geschichte schon so oft seine eigenen Leute verraten und verkauft hat, kann wahrscheinlich schon gar nicht mehr anders.
Die Zitate des Tages kommen diesmal von Antoine de Saint-Just.
Die Regierungskunst hat nur Monster hervorgebracht.Man kann nicht unschuldig regieren.
Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. Ich wünsche allen, die die Ideologen der Krise gewählt haben, ohne zu deren Klientel zu gehören, weil sie sich bei denen Erlösung und Vorteile erhoffen, das sie von Arbeitslosigkeit, Mehrwertsteuererhöhung und nicht existenter Lohnsteuersenkung heimgesucht werden. Mögen Euch alle Zähne ausfallen, bis auf einen – und der soll eitern bis an das Ende eurer Tage. Saupack!

P.P.S. Ich freue mich schon, wenn der polyglotte Pustelkopp mit seinem Bettgenossen in den Ländern der Scharia elegant das Steinigen, Kriminalisieren und Diskriminieren von Schwulen, Frauen und Andersgläubigen ausblendet, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu diesen Verbrecherstaaten nicht zu gefährden.
Nach dem Motto: Freiheit? Habe ich Freiheit gesagt? Nun, ja, ich meinte natürlich die wirtschaftliche Freiheit, nicht diese altmodische Geschichte mit den Freiheitsrechten!

Wir versaufen unserm Führer sein klein Häuschen

Es hat den Anschein, als wenn der werte Herr Innenminister, deshalb die Geheimdienste mit mehr Rechten ausstatten will, weil damit die Rechten von der Straße wären (o.k. ein Kalauer, aber besser als nix, oder :-D) und bei diktatorischer Bespitzelung besserer Überwachung weniger interne Papiere aus den Ministerien leaken sollten.
Erst wird dem von und zu Gutsherrensproß Guttenberg seine nette Liste bekannt, die, daran sei nochmal in unserer schnelllebigen Zeit erinnert, wirkt, als sei sie direkt aus den irrsinnigen asozialen Töpfen der INSM aufs Papier gekleckert worden, nun gibt es eine noch offene To-Do Liste vom amokfahrenden Staatsterroristen, die den Weg nach draußen findet. Beiden Listen ist natürlich gemein, das sie gar nicht so gemeint waren, nur interne Diskussionspapiere und Denkanstöße der zuständigen Abteilungen.
Die Feigheit und Dreistigkeit, mit der versucht wird dieses Land in einen sozialen Krieg zu katapultieren, indem die sozialen Gegensätze weiter verschärft werden sollen, braucht natürlich flankierende Maßnahmen um die zu befürchtenden Aufstände klein zu halten bzw. klein zu kriegen.
Dazu gehören die schon nahezu mantraartigen Rufe nach einem Einsatz der Bundeswehr im Innern ebenso, wie beschleunigte Verfahren und Arbeitserleichterungen für Inlandsgeheimdienste. Eventuell könnte man auf die noch erlernten und praxiserprobten Fähigkeiten der ehemaligen Insassen der DDR zurückgreifen, wenn es um Blockwartsdenken und die Bespitzelung von Beischläfern geht.

Die Idee mit den biometrischen Daten im Ausweis ist ja bekanntlich ein noch etwas weiterer Rückgriff in die historische Kiste, getreu nach dem Motto: „Von den Nazis lernen heißt siegen lernen“ , zumindest im Innern kriegt man damit eine Grabesruhe hin.
Nun ist es ja nicht so, das die Trennungen von Geheimdiensten und Polizeiarbeit, sowie die Verlotung der Bundeswehr auf einen Verteidigungsfall (Nochmal schönen Dank an die pazifistischen Grünen für euer Ja! zu den Beteiligungen an den verfassungswidrigen Angriffskriegen) und zur Abwehr von äußeren Aggressoren eine per se willkürliche Maßnahme der Verfassungsmamas und Papas gewesen ist, sondern eben die Konsequenz, gezogen aus dem historische Verständnis einer katastophalen und menschenverachtenden und vernichtenden Diktatur auf deutschem Boden.

Das der, offensichtlich immer noch stark durch das ihn getroffene Attentat traumatisierte, Wolfgang Sch. inzwischen seit Jahren versucht, sinnvolle und demokratisch bewährte Gesetze abschaffen zu wollen, indem er Marcus Porcius Cato Censorius nachäfft, ist nach dem von ihm geleisteten Eid eine Farce.

Aber so ist das eben, sich auf Gott berufen wenn es um den Eid geht den Schaden vom Volke abzuwenden, brav der Religion folgen und dann genauso blind die Freiheitsrechte zertrümmen wollen.

Nun kann es natürlich sein, wenn man ständig von Intriganten und Lügnern und Betrügern in seinem Biotop umgeben ist, das man solche auch in der normalen Welt überall vermutet und meint entsprechend handeln zu müssen.
Das dogmatische Behaupten von Gefahrensituationen und das Anheizen von Furcht sind ja auch die probaten Mittel der Kirchen, sowie von Religion im Allgemeinen und mithin seit langer Zeit im erfolgreichen Einsatz zur Volksverdummung und Kleinhaltung.
Es wird Zeit, das – eventuell der pychologische Gutachter, der die Steuerfahnder in Hessen dienstunfähig geschrieben hat- sich mal mit dem Seelenleben des werten Herrn Innenministers auseinandersetzt, bevor dieser Mann autobahnartige Wege baut, die direkt in die bürgerrechtliche Katastrophe führen.

Das Zitat des Tages dazu stammt aus dem Grundgesetz Artikel 56:
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. Siehe auch meinen Kommentar bei virtualmono

Mir fehlt die rechte Einsicht, und das sogar bewusst!

Nachdem ich, durch die heftige Reaktion einer guten Freundin, auf meinen Einwand, bezüglich des Interviews mit dem rechtsrandigen Sudelblatt, sowie einer augenblicklichen Noch-nicht-Wählbarkeit-Meinerseits der Piraten stark überrascht wurde – ich schiebe es mal auf ihren Kater und ihre frische Mitgliedschaft bei den Piraten 😉 – muss ich doch ein paar Gedanken zu diesem Themenkomplex festhalten.

Es macht mich immer ein wenig unglücklich, wenn man zu aktuellen Themen nahezu immer mit einem Zitat vom weitsichtigen und klar analysierenden Wiglaf Droste antworten muss, anstatt dazu seine eigene Worte zu verfassen. Aber es gibt eigentlich nicht mehr viel, schon gar nichts treffenderes, als eben z.B. die Sätze aus einem alten Text von Herrn Droste zum Thema „Mit Nazis reden“.
Dies geht mir durch den Kopf, wenn ich mit der Abschwächungsrethorik von Herrn Seipenbusch konfrontiert werde.
Seiner Ansicht nach rechtfertigt sich das Interview mit der Schmuddelpostille durch den postulierten Anspruch des Piraten, das man damit „[…]diejenigen Menschen erreicht, die wir überzeugen wollen und müssen, damit die Wahlergebnisse der rechten Parteien nicht weiter steigen sondern endlich sinken“
Nun hat der verehrte Herr Droste in obig genanntem Text bereits zielsicher formuliert, sodass eigentlich nichts weiter anzufügen wäre.
Alle Welt sucht das Gespräch mit Rechtsradikalen. Warum? Haben sie einem etwas zu sagen? Ist nicht hinlänglich bekannt, was sie denken, fordern und propagieren? […] Muß man an jeder Mülltonne schnuppern? Niemand wählt Nazis oder wird einer, weil er sich über deren Ziele täuscht, – das Gegenteil ist der Fall; Nazis sind Nazis, weil sie welche sein wollen. Eine der unangenehmsten deutschen Eigenschaften, das triefende Mitleid mit sich selbst und den eigenen Landsleuten, aber macht aus solchen Irrläufern der Evolution arme Verführte, ihrem Wesen nach gut, nur eben ein bißchen labil etc., „Menschen“ jedenfalls, […], „um die wir kämpfen müssen“. Warum? Das Schicksal von Nazis ist mir komplett gleichgültig; ob sie hungern, frieren, bettnässen, schlecht träumen usw. geht mich nichts an.
Was mich an ihnen interessiert, ist nur eins: daß man sie hindert, das zu tun, was sie eben tun, wenn man sie nicht hindert: die bedrohen und nach Möglichkeit umbringen, die nicht in ihre Zigarettenschachtelwelt passen. Ob man sie dafür einsperrt oder sie dafür auf den Obduktionstisch gelegt werden müssen, ist mir gleich, und wer vom Lager (für andere) träumt, kann gerne selbst hinein.

Das das augenblickliche Piratenbashing, welches durch die gleichgeschaltete Presse weht und sicherlich weh tut, eine gesteuerte Reaktion mit bewussten Hintergedanken ist, ist das Eine.
Das dort mit unterschiedlichem Maß gemessen wird, was die Piraten und / oder etablierte Irrläufer angeht, sicherlich ungerecht. Buhuuuu.
Die Kritik von einem großen Teil der Sympathisanten in diversen Blogs zu finden, bspw. bei Chris sollte aber als das Begriffen werden, was sie nach meiner Einschätzung ist – konstruktive Kritik. Es geht nicht darum, die Piraten als rechte Partei zu verloten und die Kogge zu versenken, sondern im Gegenteil, klar zu machen, dass eine nicht stattfindende Positionierung und ihre beliebige weder-noch Haltung, sowie eine eventuell überdehnte Begrifflichkeit von Freiheitsrechten eben problematisch sind.
Natürlich sollte hierbei nicht vergessen werden, dass die Piraten sich noch in einer Findungsphase befinden, aber umso wichtiger ist es eben die Kritik anzunehmen und adäquat umzusetzen.
Man kann Politik nicht betreiben, ohne sich darüber im Klaren zu sein, wie Gesellschaft stattfindet und welche Kräfteverhältnisse darin Platz finden.
Man kann nicht gleichzeitig dem Herren und dem Sklaven dienen, außer man setzt seinen Fokus nur auf die Qualität der Ketten – dann haben beide was davon – der Herr, das sie stabil genug sind und der Sklave, das sie nicht zu sehr scheuern. Das ändert aber eben nichts am grundsätzlichen Problem der Sklavenhaltung!
Es wird sich zeigen, in wie weit die Freiheits-, Bildungs- und Urheberrechtspunkte sich realisieren lassen, wenn man nicht zumindest berücksichtigt, das dazu sozialer Frieden und eine sozial gerechtere Gesellschaft gehören.
Mein Vorschlag: Lasst das Nazipack und seine Sympathisanten dort, wo sie selbst hinmarschiert sind und überlasst sie den entsprechenden rechtstaatlichen Organen.
Schenkt euch den missionarischen Zug, und positioniert euch links von der FDP (wenn man deren Propaganda glauben will, dass sie die Mitte seien), denn den Konservativen die anfangen Euch lieb zu haben, hat man in der Geschichte Freiheit und Bürgerrechte abtrotzen müssen.
So, wie sich die Piraten augenblicklich darbieten, ist es interessant zu beobachten, wie sich etwas herausbildet und Strukturen entstehen, wählbar für mich sind sie aber derzeit noch nicht. Dazu fehlen mir einfach wichtige Positionen im Parteiprogramm, deren Relevanz die Wurzel und die Grundlage dessen sind, was die Piraten letztlich fordern.

Das Zitat des Tages stammt vom alten Anarchisten Michail Alexandrowitsch Bakunin
Wir sind überzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet

Ihnen Ihr Blödbabbler

Olfaktorische Ärgernisse

Es gibt diese Zeiten, in denen man merkt, das einem eine ganze Menge stinkt und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Heute traf ich ein Mädchen bei der Arbeit, mit welcher ich bereits mehrere Male in der Vergangenheit zu tun hatte. Leider roch sie heute, wie auch die letzten dreimal, nach altem Schweiss , der sich nach einiger Zeit gemütlich im Raum ausbreitete, wie ein Urinfleck im Nichtschwimmerbecken.
Nun muss ein Mensch nicht klinisch rein sein und Rosen-Flieder-Nelken-Duftbaum-Aromen verströmen, aber frischer Schweiß muffelt nicht so, das war schon wie in die Kleider eingenäht.
Gut, nach einem intensiven Wochenende faulenzen und fleißigem nicht aus dem Bett raus kommen, riecht man ähnlich; aber als einigermaßen zivilisierter Mensch, mit der Möglichkeit fließendes Wasser in der Wohnung vorzufinden, reinige ich mich doch, bevor ich wieder unter Menschen gehe, vor allem wenn ich mich in geschlossenen Räumen aufhalte. Bbbbbrrrrr!

Als ich, auf der Fahrt zur Arbeit, über die Dörfer fuhr, stellte ich fest, das die Bauern nicht untätig waren in der letzten Zeit. Sie müssen Unmengen an Scheiße gesammelt und auf die Felder geworfen haben; die Wuchtigkeit des Aufpralls auf meine Geruchsnerven hatte etwas dampframmenartiges und ließ mich die Frischluftlöcher im Auto stante pede verriegeln. Ein bisschen ländlich ist nett, aber wenn es so intensiv riecht , als würde mein Kopf im Anus eines Schweines stecken, dann ist das ein eher missliches Flair, mithin unerwünscht.

Vergangene Woche begab es sich, das diverse Frauen mir ihre Finger in den Mund zu stecken beliebten. Einige hantierten mit Instrumenten, andere nur mit gummierten Fingerlingen und die Prozeduren schoben sich, wohl wegen erschwerter Lage des maladen Zahnes, immer wieder über mehr als jeweils eine Stunde hin. Nun ist es dem alten Blödsack nicht unangenehm, wenn junge attraktive Damen sich bemühen und ihre Arbeitszeit für die Hege und Pflege des Blödbabblers Maulwerk opfern; einzig auch hier wurde ich auf das Unangenehmste, nahezu eiskalt, erwischt.
Eine der zahnmedizinischen Fachangestellten, eine junge Frau -ich vermute mal persischen Eltern- mit den schönsten Augen, die ich bewusst seit langem gesehen habe, beugte sich, beim Versuch mit dem Provisorium den Zahn zu deckeln, sehr Nahe mit ihrem Kopf über mein Gesicht und atmete mir etwas entgegen, das mir das Gefühl gab, sie habe vorher aus des Bauern Trog genascht, bevor jener die Felder damit übergoss.
So etwas wiederliches ist mir bewusst, aus dem Mund eines Menschen, noch nie entgegen gewabert – und ich will so etwas auch nie wieder erleben müssen.
Es gibt viele Orte, an denen ich solch eine Form von Umweltverschmutzung erwartet hätte, eine Zahnarztpraxies war nicht unter meinen Top100 gelistet!

Das Zitat des Tages stammt aus einem alten Gedicht des Blödbabblers – „Hymne auf den Suff“:

Menschen laufen hin und her
Sie mögen uns nicht sehr
Weil wir ihr Bier getrunken
Und aus dem Hals gestunken

Ihnen Ihr Blödbabbler