Kriminelle Vereinigungen wohin man schaut

Irgendwie kann man die Lust verlieren sich Gedanken zu machen, wenn es sowieso ständig so kommt wie man es sich in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen möchte.

Die Kuttenbrunzer vergehen sich systematisch, über lange Zeit, an ihren Schutzbefohlenen und beherrschen das Spiel mit dem Vertuschen genauso perfekt, wie die Hüter von Recht und Ordnung oder eben andere Formen des organisierten Verbrechens.
Ich vemute ja das die Mafia sich die Omertà von der Kirche abgeschaut und abgeschwächt in ihre eigene Organisation überführt hat.
Zugegeben wird nur, was man sowieso nicht mehr vertuschen kann. Opfern werden Schweigegelübde abgepresst, das ganze Programm eben.

Dann macht uns der Westerwelle den frühen Geißler und provoziert mit sinnfreien polemischen Predikten und bekommt daraufhin vom Alt-Meister(den Willy Brandt ehedem zielgerichtet als „schlimmste[n] Hetzer seit Goebbels“ titulierte) die Eselsohren langgezogen. Der „Kanzlerin“ wiederum gefällt der Duktus der westerwellischen Hetzerei und Hasspredigt nicht – den Inhalt … nun ja, an dem hat sie dann doch eher nichts auszusetzten, wie es scheint. Heuchler in Kutten und solche, die sich den Irrsinn ins Programm geschrieben haben, überall.

Zwischen alledem verabschiedet sich ein Jurist durch einen Knall aus dem Leben und hinterlässt eine Menge Menschen, die darüber gar nicht richtig traurig sind. Ein Startschuss, gegen die ganzen Abzocker in Roben und deren widerliche Klientel, der letztlich das Netz und die Gesellschaft wieder ein wenig sauberer machen könnte?
Andererseits würde man sich die Konsequenz der Selbstrichtung bei so manchem unserer Führer doch wünschen, bspw. Wahl vergeigt, das Volk betrogen und beraubt – Päng! Arschloch schweigt oder ähnliches.
Vielleicht würde solch ein Auswahlverfahren ja unsere Elitenzucht wieder ein wenig auf Spur bringen; nicht mehr die größten Versager, die mit golden Handshake in die nächste Stellung zum epicfail delieren, sondern die, die am Ende noch stehen, wären würdig sich Elite zu nennen.

Was ist das eigentlich mit den Religionen und den Kindern? Die eine gründet auf einen Kinderschänder und eine andere große scheint aus einer großen Menge praktizierender Päderasten und Sadisten zu bestehen. Aber hey, klar die Erlösung kommt ja auch erst hinterher und wahrscheinlich bekommen die Opfer dadurch einen besseren Platz, näher beim alten Freund Harvey. In diesem Sinne haben die widerlichen Missbraucher in Kutten ja wahrlich Gottes Werk und somit wohl getan.
In einem älteren Eintrag , als es um das vom Katholizismus vergewaltigte Land der Iren ging, habe ich bereits darauf hingewiesen, das ein Stoppschild vor Kirchen die bessere Antwort auf Kindesmissbrauch sein könnte, als selbiges im Internet. Ich hasse es wenn ich bei solchen abschäumigen Themen Recht behalte!

Bei Päderasten fallen mir – merkwürdiges Ding das menschliche Gehirn- lustigerweise die Griechen ein, die mit der Lügen, Betrügen und Fälschen Nummer auch ganz gut durchgekommen sind. Jetzt sind die deutschen und französischen Banken mit 80 Mrd. Euro im implodierenden griechischen Staatswesen involviert; ratet mal, wer das Geld zur Rettung der Banken Griechenlands wird schultern dürfen. Na, schon eine Idee?
Wenn wir unserem eseligen Außenminister und der gleichgeschalteten Presse und dem Kampforgan der Suppression BLÖD lauschen, dann wird es klarer.
Um davon abzulenken, dass uns das Pack den sozialen Krieg erklärt hat, werden erstmal die unteren und die die ganz unten stehen gegeneinander gehetzt.

Anstatt die Ausbeuter und deren Helfershelfer an den nächsten Laternen aufzuknüpfen, wie es in Frankreich Tradition ist, reichen die Deutschen ihre elitären Quatschköpfe durch die politischen Talkshows und schläfern sich selbst damit ein. Schade eigentlich. Gelegentlich ist der Blick über den Rhein gut, um einen klaren Kopf zu bekommen und zu handeln.

Das Zitat des Tages stammt vom werten Saint-Just:
Das Brot, das der Reiche gibt, ist bitter: Es kompromittiert die Freiheit.
Das Brot gehört in einem klug verfassten Staat von Rechts wegen dem Volk

Ihnen Ihr Blödbabbler

Vietnamesisches Entenallerlei – ein Kochrezept für die Elite

Manchmal wache ich auf und stelle fest, wie das so im Alter ist, dass ich von früher geträumt habe.
So wie unsere Altvorderen, in vergangenen Zeiten, auch gerne ein „Früher war alles besser“ oder nuancierter „Es war nicht alles schlecht beim Adolf, sicher, das mit den Juden war nicht gut, aber…“ in der Fahne vor sich her trugen, perlte mir ein „Es war nicht alles schlecht an der RAF, na ja das religiöse Sendungsbewusstsein brauchte keiner, aber…“ von den Lippen. Ich sah, wie sich die lausige Politiker- und Wirtschaftsmischpoke um ihr dämliches kleines Leben fürchtete und selbst Kreistagsabgeordnete sich für Wichtig genug ansahen, ins -nicht nur sprichwörtliche- Visier der RAF zu geraten.
Da waren die Zeiten besser, für ungefähr jeden Insassen der BRD, denn die Wahrscheinlichkeit getötet zu werden, für das was man war und repräsentierte, betraf eben nicht die Masse, sondern nur ein paar wenige.
Plötzlich stand ich vor einer Wand, in der die Opfernamen, der von den Nazis seit 1989 in der BRD getöteten Menschen eingraviert waren und vor der Menschen mit wichtigen Mienen Kränze ablegten. Blöderweise sangen sie dabei eine Lobeshymne auf den Rechtsstaat, die Menschenwürde und die heldenhaften Widerständler des 20. Juli ohne zu merken, wie verlogen sie ihre Töne in die Welt gebaren.

Bis zu diesem Zeitpunkt war mir noch gar nicht bewusst geworden, das ich träumte. Erst jetzt dämmerte es mir, denn eine Mauer der Erinnerung für Opfer von rechter Gewalt in der BRD – ist ein lächerlicher Gedanke den nur ein träumender Geist für real halten kann, also wachte ich auf.

Schlagartig fand ich mich in einer Welt wieder, in der die Akne-Ente aus Eschborn (wie es netterweise mal bei meedia zu lesen war via http://stefan-niggemeier.de) mal wieder seine christliche Grundhaltung in die Welt quakte. Eine Welt, in der der brutalstmögliche-am-Sessel-Festkleber sich mal eben für eine Rückkehr des Reichsarbeitsdienstes ausgesprochen hat, um den Druck auf die noch in Arbeit stehenden weiter zu forcieren. Denn was das Land braucht, sind weitere Niedrigstlohn-Bereiche; es gibt offenbar noch Genug zum Umverteilen von den Habenichtsen hin zur Elite dieses Landes.
Jetzt hat beim schartigen Schild und Schwert der hessischen CDU, scheinbar jemand versucht, ein Rohr zu verlegen, wie es immer so schön in Klempner- und Pornofilmkreisen heißt.
So etwas ist natürlich aufs Schärfste zu kritisieren, denn wir träumen ja nicht, sondern sind wach.
Wenn in diesem Land getötet wird, dann sind es solche Dinge, wie das Gesundheitswesen oder der gesunde Menschenverstand. In diesem Gefolge werden vermutlich auch einige Menschen ins saftige Gras beißen müssen, aber was den Nordkoreaner nicht umbringt, macht ihn ja auch härter für die nächste Krise, wie man seit mindestens 1996 in Permanenz jedes Jahr wieder lesen kann.

Wenn ich mir Frau Merkel und den Herrn Philipp Rösler anschaue, fallen mir immer wieder die wunderbaren Zeilen des begnadeten Funny van Dannen ein: … auch lesbische schwarze Behinderte können ätzend sein.
Beide sind der lebende Beweis, wieso Rassismus und Chauvinismus einfach zwingend zum Scheitern verurteilt sind. Frauen per se sind eben auch nicht die besseren Menschen, Politiker, Sänger, was auch immer und Vietnamese oder Arzt alleine reicht leider auch nicht. Man kann trotzdem ein Arschloch oder Betrüger sein und die Leute verkaufen.
Man muss nicht, aber man kann.

Nachdem sich die Akne-Ente also des Herrn Brender beim ZDF entledigt hatte, wollte der Augenarzt-der-keiner-ist natürlich in der Nacht der langen Messer nicht hinten anstehen.
Da der Herr Sawicki den möglicherweise noch astronomischeren Gewinnen der Pharmaindustrie offensichtlich im Wege stand, rollte diese Tage sein Kopf, für einen Vorwurf, der es noch nicht mal in die Preliminarien der politischen Vita eines hessischen Ministers oder Präsidenten geschafft hätte. Sei es drum – wer sich an exponierter Stelle derart angreifbar macht- kennt das Risiko.
Auch hier gilt der Satz: Dummheit schützt vor Strafe nicht … außer man ist im Kartell des Schweigens der richtige Lobbyist.

Letztlich sind all die kleinen Nadelstiche, die augenblicklich von der Schlüpfer-Koalition umgesetzt werden, nur Teil des Gesamten. Die gesetzliche Krankenkasse wird weiterhin zugunsten der Profite der Pharmariesen zur Ader gelassen, die Apotheker haben erstmal keine Konkurrenz zu fürchten (lustig das so etwas von denen iniziiert wird, die immer den freien Wettbewerb und den Markt als Regulativ preisen) und so weiter und so weiter … letztlich geht es – ebenso wie bei der Bankrottierung des Staates um die Wiederkehr des Stärker-frisst-Schwächer Prinzips auf einer höheren Ebene, quasi die Rache der in Kindergarten – und Schulzeiten geknechteten.
Denn, seien wir mal ehrlich, einem wie dem Rösler oder Ähnlichen haben wir doch in Schulzeiten alle gerne mal aufs Maul gehauen – und wie immer fragen wir: Womit?
Mit Recht!
Übrigens sind die Veitstänze vom Koch aller Köche und dem werten Herrn Hoch-zu-Rösler natürlich zwei Seiten der gleichen Münze, mit der sie der Masse der Bevölkerung ihre Dummheit beim Wahlverhalten zurückzahlen werden.
Konditionierung der (früher nannte man das proletarischen) Reservearmee um (Lohn-)Druck auf die Arbeiter und Angestellten auszuüben, erkämpfte Rechte abzubauen und Sicherungs- und Wohlfahrstsysteme auszubluten und abzuschaffen, um selbige selbst wieder in die kapitalistische Verwertungslogik zu integrieren. Also Bereiche, die sich zum Teil aus gutem Grunde von jener Logik emanzipiert haben, erneut durch zu kapitalisieren. Beispielhaft sei hier die Priorisierung von Privaten Krankenversicherungen, gut vertreten durch den neuen Christian Weber, gegenüber der auf Solidarprinzip beruhenden Gesetzlichen Krankenversicherung genannt.

In den gesamten Zusammenhang, passt eigentlich ganz gut als Zitat des Tages etwas von Douglas Adams aus Per Anhalter durch die Galaxis, Kapitel 11, an das ich mich erinnerte, als ich letztens mit meinen Füßen spielte, und über das Universum und den ganzen Rest nachdachte:
Der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis definiert die Marketing-Abteilung der Sirius-Kybernetik-Corporation als »ein Rudel hirnloser Irrer, die als erste an die Wand gestellt werden, wenn die Revolution kommt« […]. Komischerweise definierte ein Exemplar der Encyclopaedia Galactica, das das große Glück hatte, aus der tausend Jahre entfernten Zukunft herauszufallen, die Marketing-Abteilung der Sirius-Kybernetik-Corporation als »ein Rudel hirnloser Irrer, die als erste an die Wand gestellt wurden, als die Revolution kam.
zitiert aus wikipedia

Ihnen Ihr Blödbabbler

#Edit 24.01: diversen Formatierungsmurks korrigiert#

Qualitätsjournalismus on the rocks

Im Rahmen der White-Star-Line Jungfernfahrt der RMS Qualitätsjournalismus wurden gestern die Journalisten des Jahres 2009 in Berlin geehrt.

An Bord waren 2 wegweisende Koryphäen der schreibenden Zunft ohne die wir heute sicherlich eine bessere andere Republik hätten.

Den Ehrenpreis für das „Lebenswerk“ erhält in diesem Jahr der Focus-Gründer und Herausgeber Helmut Markwort , während im Bereich „Unterhaltung“: Kai Diekmann, Chefredakteur „Bild“ als „Videoblogger in Chief“ ausgezeichnet wurde.

HAHAHA!

Ganz großes Kino; 2 die es mit journalistischer Sorgfaltpflicht -wie in man in Permanenz immer wieder dankbarerweise bei BILDblog nachlesen kann- nicht sonderlich Ernst nehmen. 2 die dafür im Gegenzug gerne andere ratzfatz abmahnen, wenn sie das Gefühl haben, ihrer Gottesähnlichkeit werde nicht genug gehuldigt. So wird denn die Fähigkeit >Das Streichholz im Auge des Gegenüber wahrnehmen aber den Sequoioideae im Eigenen hegen und pflegen und beflissentlich unbetrachtet lassen< offensichtlich honoriert.

Herzlichen Glückwunsch! – und so ist mir ist auch in Zukunft nicht bange, das es in diesem Land neben dem Qualitätsjournalismus Markwort und Diekmanscher Prägung, sicherlich immer genug Platz für richtigen Journalismus geben wird.

Das Zitat des Tages, welches ich den beiden Ehrenträgern mitgeben möchte, kommt vom Mann mit den Schweinderln, Robert Lembke zum Thema ‚Journalist‘:

Ein Mann, der die eine Hälfte des Lebens damit verbringt, über Dinge zu schreiben, von denen er nichts weiß und die andere Hälfte, nicht über Dinge zu schreiben, die er genau weiß.

Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. Dort kann man – schon seit Dezember die ganzen Preisträger sehen.
#Edit Überflüssiges entkernt#

Der Zehnt – Aufzucht und Hege

Ja, ja an Weihnachten, um Weihnachten und um Weihnachten herum, vernebelt sich offensichtlich das Hirn von vielen Menschen auch ohne das Freude spendende Zutun winterlicher Alkoholika.
Einige werfen dann mit Miniaturen von sogenannten Gotteshäusern um sich, schaffen dadurch Sympathien mit dem Teufel, andere Wortbrechen mal wieder, während sie noch ganz tief im Rektum der Fraport des wichtigsten Arbeitsplatzgaranten der Region stecken, und zeigen was von ihrem Wort und Ihnen zu halten ist – Nichts!
Wieder andere kommen auf die Idee den Schriftzug „Arbeit-macht-frei“ zu stehlen, offensichtlich die Auftragsarbeit eines Sammlers – wie abgefuckt muss man sein, um so etwas sammeln zu wollen? Da möchte ich gar nicht wissen was das Arschloch für Lampen zu Hause stehen hat.*grusel*
Aber zurück zu etwas viel Näherliegendem.

Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, mit Namen Ulrich Blum, hat etwas versucht, was Wirtschaftswissenschaftler nie versuchen sollten. Selbstständig zu denken nämlich.
Denn wenn man sich den ganzen Tag bei der Arbeit in die Tasche lügen muss, die Tatsachen verdrehen damit die böse theoriefeindliche Realität den kruden Gedankenspielen angepasst werden kann, dann muss dabei eigentlich auch etwas adäquates heraustropfen.
Und das tut es dann auch in Form eines Interview das eben jener Herr Blum mit dem Radio des Erzbistums Köln geführt hat.
Jener werte Herr fordert in diesem Interview bei domradio.de allen Ernstes eine ‚Ethiksteuer‘ einzuführen, für Menschen die aus der Kirche ausgetreten sind.
Er behauptet, das eben jene Menschen selbstverständlich schmarotzender Weise weiterhin Anspruch auf Dienstleistungen der Kirchen nehmen würden. Dazu führt er an, das kirchliche Kindergärten von eben solchen gottlosen Subjekten missbraucht würden. Denn die würden ja quasi nur von der Kirche finanziert. HAHAHA!
Dazu sei hier nur kurz auf die Webseite verwiesen, speziell auf den Link.
Ich würde ja vorschlagen, wenn, wie der weise Präsident vermutet, die Leute wegen der Kirchensteuer aus dem Verein austreten, das Angebot vielleicht nicht überzeugend genug ist. Konsequenterweise sollte man auch mal wieder überdenken, wieso der Staat eigentlich für einen solchen Kult Geldeintreiber spielen muss – sollen doch die vielen Schafe selber dem Hirten ihren Obolus in den Beutel schmeißen – oder eben per Lastschrift abbuchen lassen. Funktioniert bei einem Zeitschriften-Abo genauso gut wie beim Fitnessstudio – warum sollte es bei einem Totenkult-Verein nicht klappen?
Also mal schön die Kirche im Dorf lassen – es zwingt sie ja keiner Religiös zu sein und einer Kirche ihren Zehnt, der sich vermutlich auf 9% beläuft, zu entrichten.
Wenn sie es dennoch tun, weil sie meinen ihr Seelenheil hinge davon ab, oder weil sie das alles echt doll finden, dann stehen sie dazu wie ein Mann und bezahlen sie, ohne gleich wieder andere für den Unfug bluten lassen zu wollen.
Tun wir ja auch, wobei ich beim Zitat des Tages wäre.
Das Zitat des Tages stammt diesmal aus dem Lied Alkoholsteuer von der legendären Deutschen Trinker Jugend:
Alkoholsteuer, das Bier ist uns zu teuer
Aber wir sind nicht beknackt
Alkoholsteuer, das Bier ist uns zu teuer
von uns wird alles eingesackt

Ihnen Ihr Blödbabbler

Das Kreuz mit dem Minarett

Es gab in letzter Zeit einige beruhigende Entscheidungen in Bezug auf Religion im öffentlichen Raum.

  • Den Italienern wurde seitens des Europäischen Gerichtshofs untersagt, ihre Klassenzimmer zu kreuzigen, weil es gegen die Menschenrechtskonvention verstöße, in Bezug auf die Religionsfreiheit.
  • Die Schweizer volksabstimmten, das der Bau von Minaretten in ihrem Land zu verhindern sei.

Zwei Entscheidungen, die erwartungsgemäß den Beifall aus der Ecke der rechten Dumpfhirne erhalten und gleichzeitig von den meisten sich als links empfindenden Menschen abgelehnt werden. Wobei, das mit dem Kreuz lehnen wohl die meisten Linken nicht ab, das geht ja gegen die reaktionäre Christenheit und genauer gegen den Papst und eben nicht gegen den Isalm der immer *buhu schluchz* von allen nur missverstanden wird in seiner ganzheitlich toleranten Art.

Meint denn jemand, das es heute so in Europa aussähe wie es aussieht, mit der Möglichkeit seine Meinung frei zu sagen und Gedanken zu denken, die sich nicht aus der Bibel herleiten lassen, wenn das Recht nicht in blutigen Kämpfen der Kirche abgetrotzt worden wäre?
Die ebenfalls ach so tolerante Religion der Christenheit hat sich nahezu die gesamte Zeit ihres Bestehens mit den Herrschenden verbündet um ihre Macht zu sichern und auszubauen; immer auf Kosten der einfachen Leute die ihnen schon immer egal waren. Wenn -wie beispielsweise die sogenannten Befreiungstheologen- doch mal Kleriker sich mit den Gemeinen gemein machten, gab es fleißig aufs Maul von den Führern im Vatikan.

Letztlich hat das radikale Bürgertum -hier besonders das Französische- die Ideen vollendet und real den massiven Einfluss und die elementare Einmischung der Religion und der Kirche im öffentlichen Leben zurückgedrängt.

In der Vergangenheit wurden Kämpfe geführt, damit es eben nicht Glaubenssache ist, wie Menschen ihr Miteinander gestalten, sondern nachprüfbare Erkenntnisse an die Stelle von Willkür und Despotie treten.
Genau dies -nachprüfbare Erkenntnis- fehlt allen Religionen Bauart bedingt; was an sich nicht schlimm ist. Jeder kann gerne glauben, was er will, wenn er damit nicht andere behelligt oder versucht seine geglaubten Freunde anderen auf zu oktroyieren.

Das sich die Schraube der Aufklärung schon wieder fleißig rückwärts dreht, merken wir in Europa nicht erst, seit die irren Iren Blasphemie als Straftatbestand wieder eingeführt haben.
Ob es sich um Karikaturen oder Bücher handelt, wir geben Errungenschaften der letzten hundert Jahre vorbehaltlos auf oder zensieren vor, wenn auch nur die Möglichkeit besteht, das sich ein Moslem -was eigentlich ständig vorkommt- beleidigt fühlt.
Da Glauben offensichtlich der Vernunft hochgradig abträglich zu sein scheint, endet das Beleidigtsein dann meist in einem Mordaufruf oder in abgeschwächter Form als Warenboykott, gerne auch mit einem imperativen Rassismus- oder spezieller Faschismusvorwurfs.
Ich vermute mal, gegen so etwas haben sich die Schweizer ausgesprochen, die Türmchen waren dabei nur ein Aufhänger.
Diese Kritik lediglich mit dem Attribut rassistisch oder rechts zu klassifizieren zeigt, das die tatsächliche Problematik leider nicht in den Köpfen angekommen ist.
Denn es sollte gelten:
Solange eine Religion einen universellen und damit auch politischen Anspruch hat, egal welche, muss der aufgeklärte Mensch, der die mühsam erkämpften Errungenschaften eben nicht als gottgegeben hinnimmt, aufstehen und dagegen anstreiten.

So wie es scheint, wird in Irland zwar Gottestlästerung bestraft, aber nicht der systematische Missbrauch von Kindern. Ich würde ja analog der Idee von Stoppschildern im Internet vorschlagen, ein solches vor die entsprechenden Kirchen zu stellen, allerdings würde ich auch hier den Anspruch Löschen vor Sperren favorisieren!

Heute wieder mal ein Zitat des Tages von Heinrich Heine:
Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.

Ihnen Ihr Blödbabbler

# Edit diverse Tippfehler aktualisiert 😀 #

An apple a day blows stupidity away!

Die, ach so wortreuen Herrscher, der hessischen Schlüpfer-Koalition, haben in all ihrer Weisheit und wie immer zugunsten des Wählerauftrags gehandelt.
Die kostenlose Befütterung von Schülern mit Obst, wie von der EU vorgeschlagen, und wohl auch zu einem großen Teil von selbiger subventioniert, wurde am Donnerstag von den hessischen Umverteilern, aufgrund von klammen Kassen abgelehnt.
Das sind übrigens die selben, die es nicht anstößig finden, der privaten European Business School ein wenig Geld hinterher zuwerfen, aber da geht es ja auch eher um die Befriedigung ihrer Klientel -der Elitenbrut- und nicht um den Abschaum an öffentlichen Schulen.
Wessen Geistes Kind die CDU in Hessen ist, unabhängig von schwarzen Kassen, jüdischen Vermächtnissen und Nachtflugverboten, zeigte sich ja auch schön in der Vergangenheit, als man für die Rettung von Kunstschätzen -selbst in klammen finanziellen Zeiten- diverse Millionen Euro an Steuergelder gerne aufbrachte.
Das, seit der CDU Regierungsübernahme im Jahre 1999, die Staatsverschuldung von 22.196 auf 31.178 Mill. Euro im Jahr 2008 ( Hessisches Statistisches Landesamt) gestiegen ist, rundet den guten Eindruck, den die wirtschaftskompetenten Helden des Politischen hinterlassen noch entsprechend ab.
Es wäre schön, wenn sich die nicht zur Klientel dieser Parteien gehörenden Wähler, von solchen, Halunken Regierungen sich einfach klar machen würden, dass sie durch eine Verschärfung der soziale Ungleichheit, Mitschuldig werden an den früher oder später aufkommenden sozialen Revolten.
Da nützt dann auch die Spendenquittung für Brot für die Welt nix mehr.

Der Umverteilern von Schwarz-Geld sei hiermit als Zitat des Tages etwas von Mark Twain hinter die Löffel gehauen:
Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Die Banane des Grauens in den Arsch der Elite stopfen!

20 Jahre ist es nun her das sich 18 jährige darüber beklagten, man habe sie 40 Jahre nur belogen und betrogen.
Die weggesperrten Träume und Hoffnungen wurden schnell in die Tat umgesetzt. Man konnte jetzt endlich auf Mallorca Bananen essen, soviel man wollte und es die pekuniäre Situation erlaubte.
Die Landschaften begannen -entgegen aller Erwartungen und Versprechungen des dicken Königs- allerdings nicht zu blühen, sondern verödeten in weiten Bereichen, wurden entvölkert und hinterließen zu einem Großteil gesellschaftliche Verlierer.
Alte die nicht mehr in den Produktionsprozess eingespannt werden konnten oder wollten, und solche, die trotz ihres arbeitsfähigen Alters, aufgrund von offenkundigen und verwertungsspezifischen Defiziten nicht für den Arbeitsprozess benötigt wurden.
Endlich konnte man sich ein Bild davon machen, was Marx mit dem doppelt freien Arbeiter und der Reservearmee gemeint hatte.

Dieser Druck, der sich in den folgenden Jahren auf die Löhne und Gehälter auswirkte, die geänderten Verwertungsstrategien des Kapitals, bereiteten letztlich den Umbau -genauer die Verstümmlung und Vergewaltigung- des Nachkriegsstaates mit seinen -durch starke Gewerkschaften erkämpften- sozialen Absicherungen und dem Anspruch von Gerechtigkeit vor.
Die vom dicken König propagandierte ‚geistig-moralische‘ Wende als ideologischer Hegemon manifestierte letztlich die Abkehr vom Gemeinprinzip, hin zu einem sozialdarwinistischen Leistungsprinzip, genährt durch neo-liberales Brauchtum.

Wenn heute Menschen wie der werte Herr Sarrazin oder der bildschimfüllende Peter Sloterdijk einen Primat des Herrenmenschen Elitären, des sogenannten Leistungsträgers, formulieren dann machen sie eigentlich nichts anderes, als den Versuch, die Entwicklung die dieses Land seit dem dicken König heimgesucht hat, zu einem Abschluss zu bringen. Einen Abschluss, der seinen Anfang bereits vor langer Zeit begonnen hat, und der dieses Land und die Welt mehrfach in dramatische mörderische Konflikte gestürzt hat.
Das elitäre Kastenwesen, dem die Deutschen solch charmante Ansprüche, wie ‚das Anrecht auf einen Platz an der Sonne‘ oder eben ‚Lebensraum im Osten‘ verdanken; den sich selbst als Leistungsträgern der Gesellschaft empfindenden Herrenmenschen die es immer geschafft haben, die Masse der Anderen zu ruinieren und die sich nie zu schade waren, sich dem herrschenden Ton unterzuordnen, wenn es Profit versprach, eben jene klingen aus den theoretischen Ansätzen großspurig und wiedergängerig heraus.
[Einschubmodus on]
Auch der augenblicklich diskutierte Umbau der Bundeswehr -die bewußt als Wehrpflicht und Freiwilligenarmee konzipiert wurde, als Gegenentwurf zu einer Berufsarmee, eben aus der Lehre der Ergebnisse von kriegstreiberischen elitären Kriegern um einen Staat im Staate zu verhindern- geht bereits in den Diskussionszusammenhang ein.
[Einschubmodus off]
Zum Teil richtige Erkenntnisse werden desavouiert, wenn als Erkenntnisgewinn hinterher als Lösungsmöglichkeit ein Zuchtgedanke und die rein ökonomische Verwertung der Menschen steht.
Denn die Frage, warum junge Türken und Araber sich in der Mehrzahl eben nicht, wie beispielsweise Vietnamesen, relativ schnell der neuen Sprache bemächtigen und einen sozialen Aufstieg erreichen, ist eine durchaus sinnvolle und notwendige die jedoch eines anderen Schlusses bedarf, als dem einer Vertreibung und genetischen Zucht.
Die Denkanregungen der gutsituierten Herren Sarrazin und Sloterdijk verweisen auf ein grundsätzliches Problem das man schön dargestellt bei Rosa Luxemburg findet:
Endlich die vierte Schicht der proletarischen Reservearmee, das sind die direkten Paupers, die Armen, zum Teil Arbeitsfähige, die in Zeiten guten Geschäftsganges von der Industrie oder dem Handel teilweise beschäftigt werden, um in Zeiten der Krise als die ersten ausgestoßen zu werden, zum Teil Arbeitsunfähige: veraltete Arbeiter, die die Industrie nicht mehr brauchen kann, proletarische Witwen, Waisen und Pauperkinder, verkrüppelte und verstümmelte Opfer der großen Industrie, des Bergbaus usw., endlich der Arbeit Entwöhnte: Vagabunden und dergleichen. Diese Schicht mündet direkt in das Lumpenproletariat: Verbrecher, Prostituierte. Der Pauperismus, sagt Marx, bildet das Invalidenhaus der Arbeiterklasse und das tote Gewicht ihrer Reservearmee. Seine Existenz folgt ebenso notwendig und unvermeidlich aus der Reservearmee wie die Reservearmee aus der Entwicklung der Industrie. Die Armut und das Lumpenproletariat gehören zu den Existenzbedingungen des Kapitalismus und wachsen mit ihm zusammen: je größer der gesellschaftliche Reichtum, das funktionierende Kapital und die durch es beschäftigte Arbeitermasse, um so größer auch die vorrätige Schicht der Arbeitslosen, die Reservearmee; je größer die Reservearmee im Verhältnis zu der beschäftigten Arbeitermasse. um so größer die unterste Schicht der Armut, des Pauperismus, des Verbrechens. Mit dem Kapital und Reichtum wächst also unvermeidlich auch die Größe der Unbeschäftigten und Unentlohnten und damit auch die Lazarusschicht der Arbeiterklasse – die offizielle Armut. „Dies“, sagt Marx, „ist das absolute, allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation.“

Wenn wir uns in diesem unserem Land umschauen, werden wir feststellen das die Armut zugenommen hat, Charity Veranstaltungen, um sich auch noch moralisch besser zu stellen, von zum Teil für das Problem Verantwortlichen und Neo-Suppenküchen, sogenannte Tafeln, zeigen wohin der Weg führt. Nun zu glauben das eine weiter Besserstellung von sogenannten Leistungsträgern, eine stärke Bevorzugung des Elitären, ein grundsätzliches Problem der kapitalistischen Gesellschaft beheben kann, wirft uns konsequenterweise noch weit hinter die Marxchen Analysen zurück, indem es letztlich ein wenig Adam ‚invisible hand‘ Smith und ein wenig Malthus, den grandmaster of the ‚Principle of Population‘ beifüttert.
Gegen diesen Klassenkampf von Oben und seine Apologeten Stellung zu beziehen wird immer dringlicher.

Bei all diesen ’neuen‘ und doch so alten Ansätzen, sollten wir uns an die weisen Worte von Yok aus dem Lied ‚Tu was‘, diesmal als Zitat des Tages, erinnern:
Die Grenze verläuft nicht zwischen dir und zwischen mir
nicht zwischen Ost und West, nicht zwischen Da oder Hier.
Sie verläuft zwischen Oben und Unten, und das ist auch vielen klar,
und das ist ein Grund zum Kämpfen, auch wenn’s immer schon so war.

Ihnen Ihr Blödbabbler
#edit Die gröbsten Sprachverhunzungen angepasst#