Schlagwort: Dummheit

Die dümmsten Bauern…

…ernten bekanntlich die dicksten Kartoffeln.

Nun bin ich einerseits kein Bauer und andererseits spricht auch die Dicke meiner ersten selbstgeernteten Balkonkartoffeln zum Glück nicht für eine besonders intensive Ausprägung an Dummheit.kartoffel2020
Glaube ich mal. Wobei einem ja bekanntlich die Herren Dunning und Kruger immer hämisch dabei über die Schulter linsen, wenn man solche Aussagen trifft.
Die SD-Karte habe ich nicht geerntet, die ist nur zur Versinnbildlichung der Größenverhältnisse beigelegt. 😉


Und nein, es ist bei mir nicht so, wie es die leider schon lange nicht mehr schreibende mia-meine-mia in ihrem twoday Blog „Watching the wheels … in Damaskus“ anno 2010 schrieb:Seht es mir nach, dass ich nicht viel über mich preisgeben kann, und auch mal kleine Abänderungen in den Texten vornehmen muss. Täte ich das nicht, könnte ich nur noch über Kartoffeln schreiben – ein kleiner arabischer Scherz: wird man nach seiner politischen Meinung gefragt, ist eine gute Antwort „Ich mag Kartoffeln“ – es ist klar, dass man sich hüten wird, irgendeine politische Meinungsäußerung von sich zu geben…(wtw)


Es ist einfach zu warm, die Gemüter sind zu schnell erhitzt, momentan will mich jeder falsch verstehen, Rassismus-Damoklesschwerter schweben dümmlich über allem was ich sage oder schreibe. Da habe ich momentan keinen Bock zu im Blog; es reicht mir, wenn im Forum gestritten und gezankt wird.

Es gäbe sicherlich einiges zu bequatschen.
Von der arg einseitigen Sicht auf die USA durch unsere Qualitätsmedien mit einem schlichten „Trump = böse, BLM = gut“ angefangen, über irrlichternde Corona Diskussionen oder die lustige Idee, der qualmenden Reste der Sozialdemokratie, sich durch eine Olaf-Scholzifizierung (also einem mehr vom Gestern) neue Welten zu erschließen, also vermutlich bundesweit einstellige.

Man könnte über die Qualifikationskriterien Frau und schwarz für die ‚Vizepräsidentin‘ von Joe Biden sprechen und warum das -nach Forderung durch ‚100 Prominente‚ aus der schwarzen Community zwingend notwendig wurde.

Aufgehängt habe ich mich auch an diesem Satz im SPIEGEL Beitrag.
Sie hat eine durchaus beachtliche politische Karriere hinter sich, aber für Biden war vor allem interessant, was sie alles nicht ist: nicht zu links, nicht zu alt, nicht zu unerfahren, nicht weiß.
Was der SPIEGEL dabei eben nicht explizit aufzählt, vermutlich weil man da gar nicht mehr drauf kommt in der eigenen Fantasiewelt obwohl man es doch sonst beständig für wichtig hält, ist, neben der Hautfarbe das wichtige Element, sie hat keinen Penis und sie ist nicht männlich (muss ja nicht zwangsläufig zusammenpassen).

Hautfarbe als wichtiges Element für einen Posten?
Klingt für mich nach einer Weltsicht, die ich nicht teile.
Auch kann man herauslesen, dass der Quotengedanke scheinbar global immer tragfähiger wird, nun ist er noch -natürlich nur im besten Willen und der höchsten Moralität-mit dem Ansatz der Segregation unterfüttert worden.

Ich frage mich dann immer willkürlich, warum ist das zwangsläufig und automatisch richtig, wenn man eine Frau oder einen Nicht-weißen Menschen nominiert?
Wann hat das angefangen, dass uns die Geschlechtsmerkmale, die Sexualität und die Hautfarbe als relevante Kriterien zur Besetzung von politischen Ämtern (oder überhaupt zur Klassifizierung als valide) erscheinen sollen?
Wenn jemand argumentieren würde, dass diese Stelle von einem weißen Mann besetzt werden muss, komme was wolle, würde man sicherlich zurecht die Stirn runzeln und sich was von „Rassismus“ denken.

Mir ist ehrlich gesagt auch nicht klar, woraus man diese Besetzungsnotwendigkeit ableitet.
Die größte Bevölkerungsgruppe jenseits der etwas über 60% Weißen in den USA sind die Latinos / Hispanics. Wäre es da nicht angebrachter einen aus dieser Gruppe zu wählen, wenn man denn schon Minderheitenrechte vertreten sehen möchte und ernsthaft glaubt dies könne mit der Hautfarbe als Kriterium erreicht werden?
Immerhin gabs noch keinen Veep oder PotUS aus dieser Gruppe, wenn mich mein Gedächtnis dabei nicht trügt.

Wenn man -die sonst gerne hergenommenen- Minderheiten als Veep-Pool hätte nehmen wollen, wäre bspw. aus der asiatischen Community auch ein Kandidat präsent gewesen – der war allerdings nur mit Penis zu haben.

Nun ist dieser –Andrew Young -einer der angefragten Kandidaten aus der Demokratischen Partei für die in der deutschen Presse wenig bis gar nicht existente Gruppierung „Unity2020„, neben der Republikanerin Tulsi Gabbard.

Und nur damit das nicht gleich wieder hyperventilierend verurteilt wird. Ich sage nicht, Kamilla Harris sei eine schlechte Wahl nur zweifle ich daran, dass sie die Wahlchancen der Demokraten deutlich erhöht und überlege welchem Gott man mit ihr gehuldigt hat. In den Interviews mit ihr, die ich im Vorwahlkampf gesehen habe, bspw. bei Trevor Noah fand ich sie sympathisch und planvoll, aber ob das letzlich reicht?

Worum geht es also bei ihrer Kür?
Will man ein ‚Zeichen‘ setzen, Richtung BLM und die schwarze Volksseele damit beschwichtigen und Wählerstimmen abgreifen? Beugt man sich der Lautstärke -wie es der Spiegel schreibt:Eine weiße Frau wie Whitmer hätte die Teile der afroamerikanischen Wählerschaft verärgern können, die lautstark eine schwarze Kandidatin gefordert haben.
Wenn Hautfarbe eines Repräsentanten als Garant für besseres Leben funktioniert, wäre es da nicht erfolgversprechender gewesen, Obama hätte sich da mehr ‚drum gekümmert in seinen beiden Amtsperioden?

Man könnte – so man das wirklich glaubt mit der Hautfarbe- zumindest versuchen zu hinterfragen, warum es unter Obama nicht deutlich besser wurde für die black communities, wenn man vom amazing grace singenden Präsidenten auf Beerdigungen mal absieht.

Oder will man dem eher kleinen, ökonomisch linken Teil innerhalb der Demokratenpartei eins auf die Nase geben und diesen weiter in der Bedeutungslosigkeit und auf Abstand halten? Quasi eine Olaf-Scholzisierung der Esel-Partei?

Erhofft man sich also vom preiswerten und billigen -aber dafür systemkonformen- Erfüllen der bürgerlichen Schneeflockenutopien und deren Identitätstraumata mit Sternchen -für die Kamala Harris eben auch stehen wird- ein ruhiges Weiter-so in Bezug auf die ökonomischen Herrschaftsstrukturen um die Geldgeber nicht zu verschrecken?

Man wird es abwarten müssen – ich vermute ja egal was die democrats tun, dass Trump sowieso weitere vier Jahre das tun wird, was er tut – und zwar als Präsident.

Mist, jetzt hab‘ ich doch wieder mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte. Ich sach‘ mal so: Ich mag Kartoffeln!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Verstopfung aus Dummmheit…

… statt Vorsprung durch Technik. 😀

Dir ist spätestens dann klar, dass mindestens ein Vollhonk (oder eine Honkin) unter deinen Nachbarn im Haus lebt, nachdem der gerufene Kanaldienst -nach Stunden der Arbeit (die das Aufhacken unserer Kellerwand mit sich brachte)- das akute Abflussproblem behob – und als Grund nannte: Unmengen an Feuchttüchern hätten den Zufluss zum Kanal verstopft.

Wie ich hier bereits schrieb:

Erst horten die Hirnies Klopapier und die anderen kaufen deswegen als Substitut feuchtes Arschpapier -werfens in den Lokus und verstopften die Kläranlagen damit.

Nun ist sogar mir klar: Manchmal kommt das elende Mistzeug noch nicht mal bis zur Kläranlage.

Im Gespräch teilte mir der Handwerker mit, ungefähr 70% seiner Aufträge gingen auf Tampons, Binden und Feuchttücher zurück, gefolgt von Friteusenfettklumpen.

Klingt für mich so, als wenn das schlaue Geschlecht immer noch zu doof ist seine Hygieneartikel in den Eimer zu schmeißen. Kann denn sowas sein? Ich denke nicht!
Wir sollten stattdessen lieber nach einem alten weißen Mann als dem Schuldigen Ausschau halten, damit wir vorherrschende Ideologie nicht umschreiben müssen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Moon River

So. Nachdem ich mich nun eine ganze Zeit lang aus meiner geplanten Kategorie „Lieder die der Blödbabbler“ mag, verabschiedet hatte, bin ich vor kurzem getriggert worden, wie es neudeutsch so unschön heißt
Und, wann immer ich mit sehr monokausalen Analyseversuchen -oder sind es schlicht Polemiken, wer weiß das schon?- konfrontiert werde, will ich, ganz trotziges Kind, ja eigentlich immer ganz dolle viel von dem haben, was angeblich Kritikpunkt -und also zu verachten ist.

So begab ich mich auf Spurensuche nach bösen, alten und selbstredend weißen Männern die der Hauptgrund seien, warum alles so so scheißig sei, wie es nun mal sei; suhlte ich mich in Unterdrückungsfantasien, spielte mit schwarz-weißen Formen kultureller Aneignung und wurde so gewaltiges Teil der Bewegung „Alter, weißer Mann“. m(

Um mir aber -hedonistisches Arschloch, dass ich nun mal bin, den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen, zog ich es vor, statt mich mit weinerlichem Soziologengejammer zu langweilen, mich stattdessen lieber mit „Frühstück bei Tiffany“ zu vergnügen, einem Film aus der ‚guten alten Zeit‘, als Rassismus noch keiner Erklärung bedurfte und Rassisten sich -im Gegensatz zu heute- auch dazu bekannten Rassisten zu sein. 😉
Wir befinden uns also in der Zeit, bevor die Bürgerrechtsbewegung in den USA – und etwas weniger sklavenhalterisches Denken- in der Gesellschaft sich durchgesetzt haben, zumindest in Teilen, wie man ehrlicherweise zugeben muss, so man die aktuelle Situation in den USA betrachtet. Und da spreche ich nicht nur von Black Lifes Matter. 😉

Nun muss ich gestehen, die Persiflage eines Asiaten – dargeboten durch Mickey Rooney- eher als peinliches Intermezzo und sinnfreien Klamauk im Film wahrgenommen zu haben, denn als offenen Rassismus, aber vermutlich war’s dennoch nicht weit davon entfernt – und aus heutiger Sicht sogar deutlich dran und drüber.
Aber ich muss gestehen, die haben im Film auch wie die Schlote gequalmt, ein Zustand den die meisten meiner Generation noch knapp kennen(und selbst mitgemacht haben), der aber wohl in der Form kaum einem millenial vermittelbar ist. Wer also Entwicklungen vielleicht nicht versteht, weil er nur den aktuellen Zustand sieht und davon ausgehend beschreiben kann, wer Zusammenhänge gesellschaftlichen Denkens und Handelns nicht als Veränderungen und wandelnden Normen begreift, dem muss das alles ganz dolle schlimm vorkommen. Wenn sich das mit mangelndem Humor per se und der schwarzen Form davon im Besonderen rückkoppelt, dann wird es schwer Handeln der Altvorderen zu verstehen, zu analysieren oder gar als Grundlage der eigenen Existenz zu begreifen. Dann erscheint alles, was in der Vergangenheit stattfand, per definitionem als Fehler und die eigene (selbstherrliche) Meinung als gotterreichter Endstand menschlicher Zivilisation.
Aber, so, wie natürlich heute jeder im Dritten Reich ein unfassbar toller Widerstandkämpfer oder -in gewesen wäre, Abstand und historische Abläufe machen es sicher, dies so zu verlautbaren, wären wohl viele davon -mich inklusive eher der klassische Typ „Mitläufer“ geworden. Leider doch mehr Badenweiler Marsch als Bella Ciao. Aber ich schweife ab.

In der verfilmten Romanze des Buchs von Truman Capote, ist das Lied „Moon River“ von Henry Mancini quasi ein musikalischer ‚Roter Faden‘, der sich durch den Film schlängelt.
Ich mag die Fassung von Audrey Hepburn lieber, als die von Sinatra und Satchmo, obwohl ich die beiden -weil auf meiner Küchenplaylist- öfter höre als sie.

Ihnen Ihr Blödbabbler
P.S. Wenn der Blödbabbler nach alten, weißen Männern sucht, findet er stattdessen eine junge und agile Frau…im nächsten Beitrag gibts dafür dann was zum verhassten Sujet.

Zitat des Tages…

Wir sind aber auch nicht in den USA, wir gehen einen anderen, einen eigenen Weg.
Wir lassen uns von unserem christlichen Menschenbild leiten, jeder technologische Fortschritt hat sich dahinter einzureihen.
[Heute Show(ab 26.20m ff.), noch bis 22.5.2019 in der Mediathek des ZDF, dann wird’s auf dem Tempel der Depublizität geopfert(link)].
…stammt von der Ministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek.
Hmmm…o.k.?!
Wer ist nochmal der Meinung, dass ‚die Quote‘ oder speziell Frauen als Geschlecht per se qualifizierter und besser für was-auch-immer seien?
Wer hat das Gefühl es gäbe keinen relevanten Einfluß der Religion(en) auf die Gesellschaft?
War das Dorfdeppentreffen in Minsk dieses Jahr früher aus?

Was kommt als nächstes? Doch zurück zu Hexenverbrennungen oder der pauschalen Annahme es gäbe Hexen?
In Amerika, die aber nach unserer Bildungsministerin des Bundes, ja einen ganz anderen Weg gehen, trug sich folgendes zu…bitte beim Herrn wvs unter dem Beitrag „Die Hexe von Brooklyn“ nachlesen.

So weit sind wir da nicht mehr entfernt. Um mich herum macht man inzwischen in Achtsamkeit und Ganzheitlichkeit, bei nahezu vollständiger Absenz von Realität und Rationalität, Tendenz leider steigend.

Und nachdem wir ja inzwischen wissen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann uns die Zombieapokalypse dahinrafft, und nicht grundsätzlich ob überhaupt, sollten wir vielleicht die letzten Tage der Menschheit nutzen und bitte nicht ins Mittelalter zurückfallen.
Spätestens die Zombies werden einen „March for brains“ beginnen, ich hoffe wir deutlich vorher.

Braiiiiinnnnnsss, Ihnen Ihr Blödbabbler