Schlagwort: Irrer vom Bosporus

Ballermann als Antwort

Könnte mal einer dem Irren vom Bosporus eine Schelle aufs Maul geben, bitte.
Ich habe mich ja bereits im Oktober des letzten Jahres geäußert was ich davon halte, wenn ein Land in einem anderen meint mit seiner Armee Boden zu beanspruchen und das für legal hält.
Ich möchte am Liebsten mit dem begnadeten Barden Mickie Krause in Richtung Erdogan ausrufen: „Geh doch zu Hause, du alte Scheiße!“, oder einfach nur noch resigniert mit dem weisen Haupte schütteln, ob der unverfrorenen Dreistigkeit des Irren vom Bosporus, die er in Syrien an den Tag legt.

Ich habe in oben verlinkten Beitrag bereits auf den möglichen V-Fall der NATO hingewiesen, falls sich Syrien oder sein Sugar-Daddy Russland erdreisten sollte zurückzuschlagen und der tatsächliche bully dann nach Mama NATO schreit.

Nun, der Sultan der Türkei, der weiterhin Terroristen in Idlib unterstützt und so den Bürgerkrieg, Stellvertreterkrieg, was-auch-immer-Krieg am Köcheln hält, probiert es mit der ihm eigenen Widerlichkeit.
Er öffnet Grenzen zur EU hin, benutzt also die Flüchtlinge im Land als Menschenvieh und Manövriermasse einerseits und bombt in Syrien gegen die syrische Armee.

Wes Geistes Kind der türkische Spinner ist, klingt aus den Sätzen bei „DER SPIEGEL“ gut an. Jede Provokation von syrischer Seite werde mit aller Macht beantwortet werden. Zudem forderte Ankara Beistand der Nato und der internationalen Gemeinschaft.
Wir sprechen wie gesagt von einem Land, dass ohne Kriegserklärung Boden in Syrien besetzt hält, Krieg gegen die dortigen Kurden führt und islamistische Gruppen in Idlib unterstützt. Dieses Land, die Türkei spricht dann davon provoziert worden zu sein, weil Teile seiner Kämpfer getötet wurden…die…äh…nun einfach gar nichts dort zu suchen haben…

Dieses Land, dass helfend für die islamistischen Terroristen in Syrien in den Krieg eingegriffen hat, spricht nun von einem Verteidigungsfall und fordert die Hilfe der NATO an? Und unser eierloser Außenminister Maas fordert vehement:„Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus sprechen niemanden von der Einhaltung des humanitären Völkerrechts frei.“, Worte, die man auch gerne mal nach Washington hätte richten können, aber das sind vermutlich unterschiedliche Formen von Völkerrecht, die er meint.

Die legitime Regierung, man muss das nicht mögen, ist die Regierung vom Schlächter Assad. Der Iran und Russland wurden von der gewählten Regierung gerufen, die Amerikaner, die Türken und der IS nicht, die haben sich selbst in Spiel gebracht.

Wenn nun um den Bürgerkrieg, wenn man das so nennen will, nicht beendet werden kann, weil sich Reste der Terroristen, von der Türkei unterstützt, nicht ergeben oder abziehen wollen, sondern das Gebiet zur Kampfzone machen, sollte sich doch niemand wundern, dass dann dort geschieht, was nun mal in Kampf- und Kriegszonen immer passiert:Unmenschliches Schlachten, mörderische ‚Kollateralschäden‘, Unschuldige werden getötet, Schuldige töten etc.pp.

Nun so zu tun, als sei dies eine einseitige, nämlich rein syrische Schuld erscheint zumindest mir zweifelhaft.
Lustigerweise forderte nun der Despot aus der Türkei „[…]einen Rückzug der Regierungsanhänger und drohte mit einem Militäreinsatz, sollte das nicht bis Ende Februar geschehen.(Tagesspiegel)„.

Wer wirklich glaubt, wenn er mit dem Irren vom Bosporus gemeinsame Sache macht, er unterstütze Menschenrechte oder ähnliches, der irrt gewaltig und macht sich mitschuldig.

Es geht schlicht um die geostrategische Vormachtstellung der Türkei, eventuell auch noch ein wenig um innenpolitischen Schulterschluss durch Aggression nach außen.

Es ist an der Zeit die Verbindungen zur Türkei zu kappen, Gelder einzufrieren, Subventionen zu beenden und den unsäglichen EU-Beitrittsgesuch endlich abzusagen.

Lasst die im Mittelalter versinken, eventuell putscht vielleicht doch nochmal das Militär und die besinnen sich wieder auf einen Weg in eine anständige Zukunft. Aktuell ist mit der Türkei kein Staat zu machen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Kurzer Hinweis

Da es scheinbar nur eine Spaßpartei für Nötig hält, aktiv etwas gegen den Irren vom Bosporus zu tun, verlinke ich mal zur Spendenseite von „DIE PARTEI“: „Kurden helfen – Groko Haram ärgern!
Den Satz darin: „Das Verhalten von EU, NATO und Bundesregierung kann man als Beihilfe werten, insgeheim verhindern CDU & SPD selbst ein EU-weites Waffenembargo gegen die Türkei.“, unterschreibe ich vorbehaltslos.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Offensivverteidigung reloaded

Ein Land (in diesem Fall die Türkei), Mitglied eines ‚Verteidigungsbündnisses‘ (in diesem Fall der NATO) dringt -wie auch bereits zuvor- völkerrechtlich bedenklich, wenn nicht sogar einen Bruch desselben darstellend, in ein fremdes Land ein.
Falls nun also das dortige Militär(in diesem Fall das syrische) sich wehrt und dabei ebenfalls die Grenze zur Türkei verletzt, wird der Verteidigungsfall ausgerufen und die Bündniskumpanen ziehen in den Krieg auf Seiten des Aggressor?
Danke nochmal für die Klarstellung über den wahren Charakter der defensiven Ausrüstung der NATO.

Meine Einschätzung zur Sache beschrieb ich an anderer Stelle so:
Es in der Sache, wie auch bei der Operation „Olivenzweig“ und deren Einschätzung durch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestags vom März 2018:
Wissenschaftliche Dienste Sachstand WD 2 – 3000 – 023/18 Seite 18


Militärische Maßnahmen auf der Grundlage von Art. 51 VN-Charta müssen in jedem Fall vom Gedanken der Selbstverteidigung getragen sein. Das Selbstverteidigungsrecht gilt insoweit nicht schrankenlos, sondern unterliegt den Prinzipien der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit.
Ob die Operation „Olivenzweig“ die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit in dem Maße achtet,wie es die Türkei in ihrem Schreiben an den VN-Sicherheitsrat vom 20. Januar 2018 formal beteuert hat, muss im Ergebnis jedoch bezweifelt werden.
Ein vorübergehendes Vorrücken in gegnerisches Gebiet, die Zerstörung gegnerischer militärischer Infrastruktur oder Verletzungen des humanitären Völkerrechts – zumindest solange keine Kriegsverbrechen in Rede stehen – lassen zwar für sich genommen eine Selbstverteidigungsmaßnahme noch nicht unverhältnismäßig erscheinen.
Konkretere Zweifel an der Verhältnismäßigkeit des militärischen Vorgehens der Türkei
ergeben sich jedoch im Hinblick auf Umfang, Ziele und Dauer des militärischen Vorgehens der Türkei in Nordsyrien. Insbesondere das militärische Verfolgen der erklärten geostrategischen Ziele der Türkei – nämlich das kurdische Einflussgebiet südlich der türkischen Grenze einzudämmen, die Entstehung eines kurdischen de facto -Regimes zu verhindern und den eigenen Einflussbereich auszuweiten –gehen über ein strikt am Gedanken der Selbstverteidigung ausgerichtetes militärisches Handeln hinaus, da sie zu einer dauerhaften Veränderung von Strukturen und Einfluss-
zonen auf fremdem Staatsterritorium führen können. Darauf deutet das taktische Vorgehen der türkischen Streitkräfte im Hinblick auf die beabsichtigte (bzw. bevorstehende) Einnahme bzw.Belagerung der nordsyrischen Stadt Afrîn hin.
Angesichts der bestehenden Zweifel am Vorliegen einer Selbstverteidigungslage
nach Art. 51 VN-Charta sowie am verhältnismäßigen Vorgehen der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien steht die Berufung der Türkei auf das Selbstverteidigungsrecht auf ausgesprochen „tönernden“ Füßen.


Aus meiner Sicht ist es nun so, dass die tönernen Füße eher noch tönerner geworden sind.

Aber dummen Menschen gefällt Krieg immer und im Vorbeigehen mal eben das eigene Territorien -ohne Kriegserklärung- vergrößern zu können scheint reizvoll.
Mal abwarten wie der werte Herr Trump jetzt die Wirtschaft der Türkei zerstört…also so richtig, wie angekündigt. Und mit Blick auf die NATO sollte man sich schon fragen ob man den Aggressor weiter gewähren lässt, oder den Rest an Vernunft begräbt. Immerhin fordert der Außenminister des Irren vom Bosporus ja von der NATO ein „klares und deutliches“ Bekenntnis der Solidarität.“
Und erklärt: „Ihr habt diese Terrororganisation mit Waffen ausgestattet und sie ausgebildet. Das ist nicht mein Problem“(da stehts)
Klar, passte nicht in den Plan der Türkei mit dem IS weiter zu mauscheln, dass da die Kurden denen der Arsch versohlt haben, als willige Laufburschen des ehemaligen Weltpolizisten und der europäischen Duckmäuser.
Ich tippe mal: Wie immer bei Appeasement Politik wirds am Ende für alle schlechter kommen…hätte uns doch nur jemand davor gewarnt, dass es keine gute Idee ist, den Irren vom Bosporus ernst zu nehmen und ihm nicht stattdessen mal auf die Finger zu hauen…jetzt gibts vermutlich mehr von Erpressung, Terror und AfD – Danke dafür. :-/

Was die EU betrifft, es ist nur noch zum Schämen was aus der Idee eines vereinten Europas geworden ist, Papiertiger wäre schon beschönigend.

Ihnen Ihr Blödbabbler