Schlagwort: Schönes Lied

Boys in the backroom…

…ist eines der Lieder des vergangenen Jahrhunderts, die ich immer wieder gerne höre – auch die ‚Anweisungen im Falle des Todes‘ sind mir sehr sympathisch. 🙂

Nebenbei und das ist ja nicht selbstverständlich, war Marlene Dietrich eine ganz Große, deren Engagement gegen die Nazis einen hellen Lichtblick darstellte in finsterer Zeit; ebenso wie die stumpfe Einschätzung durch die damaligen ‚Patrioten‘ in Deutschland, über die Dietrich, als Verräterin sie adelte.
In ihrem Fall also definitiv ein Ehrentitel.
Denn, wer angeblich das verbrecherische Naziregime und das Land der Mitläufer und Täter verraten hat, der stand definitiv auf der richtigen Seite der Geschichte und Moral!

Mäkeln muss ich aber auch: Ich mochte die furchtbaren Hosenanzüge nicht, so gar nicht. Mag ich heute immer noch nicht, aber muss ich zum Glück ja auch nicht. 😉

Hier zwei Fassungen von Boys in the backroom, inklusive der ‚deutschen‘, die ich aber nicht so prall finde, die aber aus Kuriositätsgründen dennoch dabei ist.

Einen schönen Sonntag noch, wünscht Ihnen Ihr Blödbabbler

Cheek to cheek

Als ich vor ein paar Tagen bei alten und aus heutiger Sicht ganz doll schlimmen Filmen war, also aus der Sichweise, wenn man sich hinter den kleingeistigen Karren der SJW spannen lassen mag, dann kommt man wohl auch an einem weiteren meiner Filmlieblingslieder nicht vorbei.

Der durch und durch rassistische Fred Astaire vulgo Frederick Austerlitz, der in längst vergangenen Tagen zusammen mit seiner Tanz-und Filmpartnerin Ginger Rogers Menschen erfreute, steht deswegen heute auch auf der Agenda.
Ach so, der Rassismusvorwutf stammt vom wohl vom Hörensagen eines Ausspruchs von Astaire, der sich wie folgt abgespielt haben soll:
Solicited for a donation to a program developing young black writers, Astaire responded, “Whatever gave you the impression that I would be interested in giving money to start a workshop to help black kids? You’ve got the wrong guy.(da).
Diese Ausspruch und natürlich das blackfacing im Film „Swing Time“ machen ihn zu einem no go

Mir ist das wieder mal schlicht egal, denn ich gucke nach dem Künstler und seinem Song und nicht nach seiner -nach jeweiligem Gusto gesehen- verkommenen Identität; diese ist mir im Falle von Kunst nämlich komplett wumpe.

Interessanterweise stören sich die Anhänger von verzerrten Darstellungen gewöhnlich nicht nur nicht am bizarren Bild des Deutschen vulgo „Nazis“, der uns seit langem in amerikanischen Filmen dargeboten wird, sondern erfreuen sogar sich daran.
Und das ist sicherlich auch ein valider und gesunder Ansatz; man sollte Humor oder verzerrte oder karrikierte Formen der Darstellung nicht immer bierernst nach heutiger Lesart durchs pc Nadelöhr versuchen zu fädeln, denn das geht immer schief.

Das Lied um das es geht ist „Cheek to cheek“, dass mir seit seligen Schulzeiten ein wohliges Gefühl beim Hören bereitet.

Ihnen Ihr Blödbabbler, black footed misanthrope