Schlagwort: Verrat

Kurzer Hinweis

Da es scheinbar nur eine Spaßpartei für Nötig hält, aktiv etwas gegen den Irren vom Bosporus zu tun, verlinke ich mal zur Spendenseite von „DIE PARTEI“: „Kurden helfen – Groko Haram ärgern!
Den Satz darin: „Das Verhalten von EU, NATO und Bundesregierung kann man als Beihilfe werten, insgeheim verhindern CDU & SPD selbst ein EU-weites Waffenembargo gegen die Türkei.“, unterschreibe ich vorbehaltslos.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Offensivverteidigung reloaded

Ein Land (in diesem Fall die Türkei), Mitglied eines ‚Verteidigungsbündnisses‘ (in diesem Fall der NATO) dringt -wie auch bereits zuvor- völkerrechtlich bedenklich, wenn nicht sogar einen Bruch desselben darstellend, in ein fremdes Land ein.
Falls nun also das dortige Militär(in diesem Fall das syrische) sich wehrt und dabei ebenfalls die Grenze zur Türkei verletzt, wird der Verteidigungsfall ausgerufen und die Bündniskumpanen ziehen in den Krieg auf Seiten des Aggressor?
Danke nochmal für die Klarstellung über den wahren Charakter der defensiven Ausrüstung der NATO.

Meine Einschätzung zur Sache beschrieb ich an anderer Stelle so:
Es in der Sache, wie auch bei der Operation „Olivenzweig“ und deren Einschätzung durch den wissenschaftlichen Dienst des Bundestags vom März 2018:
Wissenschaftliche Dienste Sachstand WD 2 – 3000 – 023/18 Seite 18


Militärische Maßnahmen auf der Grundlage von Art. 51 VN-Charta müssen in jedem Fall vom Gedanken der Selbstverteidigung getragen sein. Das Selbstverteidigungsrecht gilt insoweit nicht schrankenlos, sondern unterliegt den Prinzipien der Erforderlichkeit und Verhältnismäßigkeit.
Ob die Operation „Olivenzweig“ die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit in dem Maße achtet,wie es die Türkei in ihrem Schreiben an den VN-Sicherheitsrat vom 20. Januar 2018 formal beteuert hat, muss im Ergebnis jedoch bezweifelt werden.
Ein vorübergehendes Vorrücken in gegnerisches Gebiet, die Zerstörung gegnerischer militärischer Infrastruktur oder Verletzungen des humanitären Völkerrechts – zumindest solange keine Kriegsverbrechen in Rede stehen – lassen zwar für sich genommen eine Selbstverteidigungsmaßnahme noch nicht unverhältnismäßig erscheinen.
Konkretere Zweifel an der Verhältnismäßigkeit des militärischen Vorgehens der Türkei
ergeben sich jedoch im Hinblick auf Umfang, Ziele und Dauer des militärischen Vorgehens der Türkei in Nordsyrien. Insbesondere das militärische Verfolgen der erklärten geostrategischen Ziele der Türkei – nämlich das kurdische Einflussgebiet südlich der türkischen Grenze einzudämmen, die Entstehung eines kurdischen de facto -Regimes zu verhindern und den eigenen Einflussbereich auszuweiten –gehen über ein strikt am Gedanken der Selbstverteidigung ausgerichtetes militärisches Handeln hinaus, da sie zu einer dauerhaften Veränderung von Strukturen und Einfluss-
zonen auf fremdem Staatsterritorium führen können. Darauf deutet das taktische Vorgehen der türkischen Streitkräfte im Hinblick auf die beabsichtigte (bzw. bevorstehende) Einnahme bzw.Belagerung der nordsyrischen Stadt Afrîn hin.
Angesichts der bestehenden Zweifel am Vorliegen einer Selbstverteidigungslage
nach Art. 51 VN-Charta sowie am verhältnismäßigen Vorgehen der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien steht die Berufung der Türkei auf das Selbstverteidigungsrecht auf ausgesprochen „tönernden“ Füßen.


Aus meiner Sicht ist es nun so, dass die tönernen Füße eher noch tönerner geworden sind.

Aber dummen Menschen gefällt Krieg immer und im Vorbeigehen mal eben das eigene Territorien -ohne Kriegserklärung- vergrößern zu können scheint reizvoll.
Mal abwarten wie der werte Herr Trump jetzt die Wirtschaft der Türkei zerstört…also so richtig, wie angekündigt. Und mit Blick auf die NATO sollte man sich schon fragen ob man den Aggressor weiter gewähren lässt, oder den Rest an Vernunft begräbt. Immerhin fordert der Außenminister des Irren vom Bosporus ja von der NATO ein „klares und deutliches“ Bekenntnis der Solidarität.“
Und erklärt: „Ihr habt diese Terrororganisation mit Waffen ausgestattet und sie ausgebildet. Das ist nicht mein Problem“(da stehts)
Klar, passte nicht in den Plan der Türkei mit dem IS weiter zu mauscheln, dass da die Kurden denen der Arsch versohlt haben, als willige Laufburschen des ehemaligen Weltpolizisten und der europäischen Duckmäuser.
Ich tippe mal: Wie immer bei Appeasement Politik wirds am Ende für alle schlechter kommen…hätte uns doch nur jemand davor gewarnt, dass es keine gute Idee ist, den Irren vom Bosporus ernst zu nehmen und ihm nicht stattdessen mal auf die Finger zu hauen…jetzt gibts vermutlich mehr von Erpressung, Terror und AfD – Danke dafür. :-/

Was die EU betrifft, es ist nur noch zum Schämen was aus der Idee eines vereinten Europas geworden ist, Papiertiger wäre schon beschönigend.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Kinder haben keine Religion…

…es sind Eltern, die sie ihnen zufüttern.

Es ist tatsächlich manchmal ein Kreuz mit dem vorauseilenden Irrsinn bei Teilen der sich als liberal denkenden Journalisten und den Blätter in denen sie schreiben, spätestens und immer dann wenn es um vermeintlich kulturelles Anderssein oder gar Religion geht.
Statt sich mit durchaus nachvollziehbaren Verbot von Kinderkopftüchern auseinanderzusetzen, segelt man -oder im Fall der FR, Frau– lieber auf dem Ticket der konservativsten Auslegung einer Religion und deren Spaltzpilzfunktion für eine westliche und hoffentlich aufgeklärte Gesellschaft.

Statt sich mit der Forderung von Terres des Femmes und dem Gutachten zur Legalität eines Kopftuchverbots für Kinder unter 14 Jahren an deutschen Schulen auseinanderzusetzen, verurteilt man das Ansinnen lieber als ‚Irrweg der Populistinnen‘.
Kann man machen, ist aber ungefähr ähnlich treffsicher, wie weiland der Hoeness Uli beim verschossenen Elfmeter bei der EM 1976, in Belgrad.

Es scheint auch, Achtung Anekdote, dass sich besagte Frau Rüssmann lange nicht an Grundschulen im Rhein-Main Gebiet umgesehen hat, wenn sie behauptet: Dabei sind Kopftuchtragende Schülerinnen unter 14 ein Randphänomen, die Mehrheit auch der gläubigen Muslime hat damit nichts im Sinn.
Man sollte nicht immer nur auf absolute Zahlen gucken, sondern auch deutlich wahrnehmbare Tendenzen betrachten und die sind -zumindest hier im Kaff- sichtbar ansteigend und zunehmend.
Ich vermute mal, beim Kritisieren von rechten Gedankengut und potentiellen Gefahren für die freie und offene Gesellschaft klappt das mit der detaillierten Wahrnehmung noch, nur hier, beim patriarchalischen, zwanghaften und religiös induzierten Blödsinn hat sich Frau ein Stück Scheuklappe angeeignet, frau will ja keine islamophobe Rassistin sein.

Statt also klare Kante gegen das frühe Prägen von Kindern auf ein Kleidungsstück zu beziehen, dass eben gerade in Ländern in denen -egal welcher Form und Spielart des Islam herrscht- gerade nicht freiwillig getragen wird, geht man lieber den Weg des „wer das kritisiert oder gar verbieten will, ist mindestens ein Populist, wenn nicht gar ‚islamophob oder gar Rassist“-Gedankenspiel ein.

Es hilft dann auch nichts, darauf hinzuweisen, dass Religion keine Rasse ist, Rasse, als Kriterium in der Biologie sowieso nicht mehr als relevantes Kriterium in Bezug auf Menschen gilt, da wird dann alles zu einem Amalgam der Dummheit zusammengerührt, aber moralisch könnte es passen. *Seufz*
Und das schlimme daran ist, es wird auch noch aus guten Willen, aus Nachsicht und Empathie angerührt – einzig, wie man es dreht und wendet, es bleibt intellektuelle Wichse die letztlich nur die Stiefel derer poliert, die sie ins Genick der Frauen -im Namen irgendeiner eingebildeten Gottheit- stellen. Schade. Und auch weder frauen- noch allgemein menschenfreundlich.

Ich verstehe immer öfter jene, die darauf hinweisen, nicht das vermeintlich Fremde sollte normsetzend in einer aufnehmenden Gesellschaft sein, sondern das alteingesessene – zumindest dann, wenn es um Werte geht, die sich aus der Aufklärung ableiten lassen.

Es ist schon schlimm und absurd genug, dass an öffentlichen Schulen Kindern etwas vom ‚Schöpfer‘ erzählt wird, während bspw. die Evolution hoffen muss, überhaupt gelehrt zu werden.
Man kann auch immer wieder darauf hinweisen, dass Frauen in einigen islamisch beherrschten Ländern versuchen den dort staatlich etablierten Zwang zur Verschleierung abzulegen und man ihnen als westliche, linksliberale Bionadefrau durch seine vorauseilende Absolution vor Ort krass und brutal in den Rücken fällt; es wird dennoch nicht als legitime Kritik an religiösen Zwängen und patriarchalischen Herrschaftsformen wahrgenommen.

Vor kurzem gabs im Iran dazu Gefängnisstrafen von 16 und 23 Jahren für zwei Frauen die sich gegen den Kopftuchzwang engagiert haben.

Ich weise deswegen hiermit nochmal auf die Petition von Terres des Femme hin, das sogenannte ‚Kinderkopftuch‘ verbieten zu lassen und empfehle, wenn man denn etwas von Petitionen hält, dort zu zeichnen.

Was mich aber -und das ist bei dem Thema an sich schon der Tenor- tatsächlich traurig stimmt, ist der jämmerliche Zustand im Onlinebereich aktueller Medien, indem man mittels Kommentarsperren bei Artikeln die sich mit dieser Thematik beschäftigen, eine Diskussion unterbindet.

Klar, vermutlich übernehmen sonst Unmengen der irren rechten Spinner dort das Szepter, oder -was leider auch sein kann- man verweigert schlicht die Diskussion in Bereichen, die sich kritisch mit Themen auseinandersetzen, die die religiöse Deutungshoheit hinterfragen könnten, weil sie fälschlich als kulturell gleichwertig interpretiert wird, was aber definitiv nicht der Fall ist.
Religion und deren Handlungsvorgaben sind ein überkommener Versuch das unerklärliche zu erklären, Menschen im 21. Jahrhundert nehmen dazu Wissenschaft und freies Denken.
Wenn ich nun beginne solche Themen zu tabuisieren, indem ich Kritik nur dem Kommentator selbst zubillige, dann füttere ich die Verschwörungsidioten genauso, wie die daran angeflanschten rechten Xenophobiker, jene Narren, die immer und überall eine gegen sie gerichtete Aktion vermuten.
Und -das sei wenigstens nochmal klar gemacht- stütze durch meine Apologetik ebenfalls die konservativsten Teile einer reaktionären Ideologie die immer weiter ihre Gewaltform etabliert, verrate damit alle Muslime, die davon und dadurch immer öfter und stärker unter Druck der Extremisten geraten.

Fuckin‘ Appeasement vom Feinsten – vermutlich mit ähnlichem Erfolg wie der historischen Variante. Ich bin mal auf den tipping point gespannt und ob’s dann wieder keiner gewesen sein will.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Hetzer gegen Kinderkopftücher!