Schlagwort: wokeness

Sex sells

Nach einem längeren Vorwahlkampf haben sich die Demokraten ja bekanntlich für den jugendlich-frischen Joe ‚two fingers‘ Biden entschieden.

Es gab auf dem Weg dorthin aus meiner Sicht tatsächlich Kandidaten mit interessanten Ideen, die aber wohl -auch wenn die Kandidaten schwer in Rechts-Links Schemata gepresst werden können- eher progressiven Ideen anhingen.
Solche wären dem gemeinen, amerikanischen Wähler aber vermutlich nicht – oder nur schwer zu vermitteln gewesen.
Alter (und weißer) Mann zu sein reichte auch nicht aus, sonst wäre Bernie Sanders vermutlich mehr unterstützt worden…aber da waren die Ideen ja fast schon des Teufels, vulgo sozialistisch, wenn nicht sogar kommunistisch -selbst in den Augen des demokratischen Mainstreams, geschweige denn bei den Menschen im Bible- oder wankenden Rust Belt der USA.
O.k., als Deutscher schmunzelt man bei dieser Einschätzung mal kurz und verbucht das alles maximal als rechts-sozialdemokratisches Gedankengut was der gute Bernie da wollte, also weit entfernt von einem Systemwechsel; aber wir im westlichen Europa kennen ja auch noch die Errungenschaften, die ein Wohlfahrtsstaat mit sich bringen kann und sind damit sozialisiert worden.
Selbst wenn wir heute vor den rauchenden Trümmern stehen, die uns das neoliberale Selbstbedienen eingebrockt hat, haben wir wenigstens noch Trümmer, etwas was dem gemeinen Amerikaner weiterhin fehlt.


Das ist so ein wenig wie das Beispiel mit der Evolution des Auges.
Idioten gehen ja davon aus, so etwas komplexes könne nicht durch Zufall entstanden sein, weswegen sie ein höheres Wesen bemühen, welches dieses „intelligent designt“ haben muss.
Intelligentere Menschen, wie bspw. Richard Dawkins, weisen dann gerne mit einem greifbaren Beispiel auf den Weg der Entwicklung des Organs hin, indem sie ein Gleichnis anwenden.
Es führen zwei Wege auf einen Berg, der eine ist eine quasi senkrechte Steilwand, die andere auf der Rückseite ist ein angenehm zu gehender Pfad, der langsam -aber lange- ansteigt, und so entspannt ermöglicht zur Spitze des Berges (menschliches Auge) zu gelangen.
Der lange Weg ist der evolutionäre Prozess, der durch Mutation und Selektion zu einem besser an die Umstände angepassten Art führt, sehr stark vereinfacht ausgedrückt, man sehe mir das bitte nach.
So gibt es gibt viele Abstufung bei einem Auge, selbst die schlechteste davon ist besser um zu überleben und seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben, als keins zu haben bzw. ist es für den Replikator Gen auf lange Sicht erfolgreicher seine Reproduktion sicherzustellen und auszuweiten.
Langsame Mutationen der Gene können so -über den Faktor Zeit- zu komplexen Systemen führen. So gesehen wäre z.B. schon ein etwas besseres Gesundheitssystem ein Vorteil gegenüber einem, dass nur wenigen den Zugang ermöglicht – wenn man denn Überleben oder Gesundheit des Einzelnen für ein maßgebliches Kriterium zur Stabilität von Gesellschaft hält.


Worauf ich aber eigentlich mit meinem Beitrag heute hinauswill ist es einen platten Altherrenwitz unterzubringen – tut ja sonst keiner mehr in diesen Zeiten. 😀


Um die Widerwahl Trumps zu verhindern, benötigt man etwas, was den Demokraten bisher leider abging, weil sie sich mit Michelle Obamas Formel: „When they go low, we go high“, im Dickicht des Anspruchs verheddert haben.
Trump wurde ja nicht gewählt, obwohl er ein sexistisches Schwein ist – ebenso wenig wie die AfD gewählt wird, obwohl sie rechtsextremistische, xenophobe Positionen vertritt- bei beiden ist es gerade weil sie diese Positionen vertreten. Das ist der einzige Grund.

Manche Menschen sind angenervt von einem -aus ihrer Sicht falschen Fokus- den die Gesellschaft inmzwischen eingenommen hat.
Einer Gesellschaft, die gerade sie hat aus dem Blickwinkel fallen lassen – und wenn sie sie wahrnimmt, dann nur noch als Verlierer oder gar trashiges, zu überwindendes Hindernis auf den Weg ins Paradies der wokeness ansehen.
Eine Gesellschaft, die sich Antidiskriminierung auf die Fahnen geschrieben -und entsprechende neue Pfründe zu verteilen- hat , aber selbst hart diskriminierend mit eben denen umgeht, die diesen Traum nicht so teilen mögen.
Natürlich gibt es gute Gründe warum ‚diskriminierende Sprache‘, gesundheitliches Fehlverhalten und der Hang zur Gewalt inzwischen ein wenig vom Glanz alter Zeiten verloren haben -zumindest bei den meisten Menschen in westlichen Gesellschaften- die Anwesenheit von Bildung könnte da ein Indikator sein, aber was bedeutet das im Umkehrschluss?
Statistiken geben her, dass die Chance im Gefängnis zu landen mit dem Grad der (Aus)Bildung in Bezug steht(letztlich geht dies aber freilich auf die Klassenlage/ökonomischen Lage zurück)
Man sehe mir bitte nach, dass ich hier aus einer Studie der Bertelmann Stiftung zitiere:
Im Rahmen des Projektes „Folgekosten unzureichender Bildung“ der Bertelsmann Stiftung ist es ihnen gelungen, erstmals für Deutschland zu belegen, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen unzureichender Bildung in Form eines fehlenden Hauptschulabschlusses und kriminellem Verhalten gibt. (da, als pdf)


Aber darauf wollte ich auch nicht hinaus…


Also, ich behaupte mal, Donald Trump wurde gewählt, weil er Grab them by the pussy. You can do anything. gesagt hat, nicht obwohl.
Wenn nun also der demokratische Präsidentschaftskandidat Grandpa Moses Joe Biden mit dem Vorwurf konfrontiert ist, eine Frau zu Beginn der 90er Jahre sexuell angegriffen zu haben, verfällt er in die alte, klassische Rolle und bestreitet das.
Um aber neuer Präsident der USA zu werden, sollte er besser stolz dazu stehen(unabhängig ob er es getan hat oder nicht), zwei Finger in seiner Angestellten versteckt zu haben und eventuell mit der Variation des alten Wowereit Spruchs:
„Ich bin ein übergriffiges Schwein – und das ist auch gut so!“, werben.
Die Amerikaner werden ihn lieben und er kann gesichert ins Weiße Haus einziehen, und dort dann Fingerspiele mit der Gattin(finger games statt hunger games!) zum Wohle der Nation abhalten.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Rassismus geht viral

Da haben wir ja nochmal Glück gehabt, dass sich die Thüringer auf ihre Wurzel besonnen haben und sich aus den Reihen der dortigen FDP -mithilfe der Schmuddelkinder der AFD- einen König haben krönen lassen, der nun schon wieder weniger ist, als ein Fliegenschiss in der neueren deutschen Geschichte.
Ich gestehe: Eine weitere Woche mit Corona-Virus Hysterie in den hiesigen Medien wäre mir deutlich zu viel geworden.

Ich predige seit Beginn der Bekanntwerdung der ersten Zahlen,Coronavirus, nicht glatzköpfige Kriegsgewinnler, auch weil ich mir die nicht sehr große Mühe gemacht hatte einfach mal nachzurechnen- dass es sich zwar um ein Problem, aber eben bisher um kein großes handelt.
Ich weise darauf hin, dass man es beobachten und nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, aber, dass es aus meiner Laiensicht betrachtet, eben auch keinen Grund zu übermäßigem Reagieren gibt.
Die Todeszahlen sind prozentual -soweit die nicht alle falsch und verlogen sind- seit Beginn der ersten Zahlen -entgegen der bei Spiegel und FR und Konsorten anzutreffenden Wahrnehmung- eher gesunken, denn gestiegen.

Ich wies am 25.01 in meinem Heimatforum auf den leider viel zu früh verstorbenen Hans Rosling hin, der in seinem weiterhin von mir empfohlenen Buch „Factfullness“ zur Wahrnehmung von Verzerrung in den Medien schrieb:


TUBERKULOSE UND SCHWEINEGRIPPE
Und nicht nur bei Bären und Axtmördern verzerren die Medien die Verhältnisse.
1918 tötete die Spanische Grippe rund 2,7 Prozent der Weltbevölkerung. Die Gefahr des Ausbruchs einer Grippeepidemie, gegen die keine Impfung existiert, bleibt eine ständige Bedrohung, die wir alle ausgesprochen ernst nehmen sollten. In den ersten Monaten des Jahres 2009 starben Tausende Menschen an der Schweinegrippe. Zwei Wochen lang waren die Medien voll davon. Aber anders als bei Ebola 2014 verdoppelte sich die Anzahl der Erkrankungen nicht. Sie nahm noch nicht einmal kontinuierlich zu. Ich und andere schlossen daraus, dass diese Form der Grippe weniger aggressiv war, als die ersten Alarmsignale hätten vermuten lassen. Aber die Journalisten hielten die Angst wochenlang am Köcheln.
Letztlich wurde ich der Hysterie müde und berechnete das Verhältnis zwischen Medienberichten und Todesfällen. Über einen Zeitraum von zwei Wochen waren 31 Menschen an der Schweinegrippe gestorben, und eine Mediensuche in Google ergab 253 442 Artikel über die Krankheit. Das waren 8176 Artikel pro Todesfall. Im gleichen Zeitraum von zwei Wochen waren, wie ich ausrechnete, etwa 63 066 Menschen an Tuberkulose (TB) gestorben. Fast alle TB-Todesopfer stammten aus Ländern der Stufen 1 und 2, wo TB immer noch zu den wichtigsten Todesursachen gehört, obwohl sie heutzutage behandelbar ist. Aber TB ist ansteckend, und TB-Stämme können Resistenzen entwickeln und auch viele Menschen in Ländern der Stufe 4 töten. Die mediale Beachtung der TB lag bei 0,1 Artikeln pro Todesfall. Jedes Todesopfer der Schweinegrippe erfuhr somit 82 000-mal mehr Aufmerksamkeit als die nicht minder tragischen Todesfälle durch TB.((ich hab hier mal den Teil aus der deutschen Übersetzung zitiert)


Und genau eine solche Verzerrung können wir in der aktuellen Corona-Krise beobachten.
Ich habe am 27.01. im gleichen Forum platt die bekannten Zahlen dargestellt, als Reaktion auf einen „Der Spiegel“ Artikel vom gleichen Tag, der fabulierte:
Dennoch steigen die Zahlen der Opfer und Infizierten sprunghaft an, und damit eben unterschwellig eine Dramatisierung betreibt, die aus der Relation nicht ersichtlich und rechtfertigbar ist.

Infiziert Todesfall % Tag
28018 563 2,01% 06. Feb
2.744 80 2,92% 26. Jan
1300 41 3,15% 25. Jan
870 26 2,99% 24. Jan

Aktuell liegen wir bei einer Letalitätsrate von knapp über 2%, die Todesfallrate sinkt also eher, denn dass sie steigt. Und wir können davon ausgehen, dass es eine Dunkelziffer gibt, von Menschen, die erkrankt sind, aber deswegen kein Krankenhaus oder einen Arzt aufsuchen, die mithin aus der Statistik der Infizierten herausfallen. In Konsequenz sänke dadurch die Letalitätsrate weiter.

Stattdessen lese ich in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 06.02. 8:01 „Zahl der Toten durch das Coronavirus 2019-nCoV so stark angestiegen wie nie zuvor „.(FRkann sein, dass der genaue Wortlaut nicht mehr auffindbar ist, die ändern scheinbar gerne via update ihre Beiträge)
Hmpf. Selbstverständlich steigt die absolute Zahl an, muss sie ja, wenn wir von einer Sterberate von um die 2% ausgehen, dann sind eben mehr Todesfälle zu erwarten, wenn die Anzahl der Infizierten zunimmt. Da der Scheitelpunkt der Infektionswelle noch nicht erreicht scheint, man fabuliert was von jetzt an bis zu zwei Wochen, ist logischerweise mit einem weiteren Anstieg an Infektionen zu rechnen.
Bis dahin ist anzunehmen, dass sich weitere Menschen infiziert haben und eben weitere Menschen sterben werden, dass ist nicht schön, aber schlichte Mathematik.

Da ich mich die letzte Zeit öfter in Krankenhäusern herumtreiben musste, konnte ich folgendes beobachten: Direkt am Eingang des Krankenhauses in dem ich mit Muttern war, ist eine Art Sitzgruppenarrangement für die Wartenden. Aufs Warten auf Godot in deutschen Krankenhäusern, einer Prozedur an der man nicht vorbeikommt – denn es dauert trotz Termin hin und wieder einige Stunden (in unserem Fall derer drei, aber dies nur am Rande bemerkt) bis man verrichteter Dinge gehen kann- muss man teilhaben; und somit auch an der gemeinsam begangenen Vergesellschaftung sämtlicher, zuvor nur eigengenutzten Viren und Bakterien, in und an besagter Sitz- und Warteecke.
Gleich nach unserm Erreichen der Sitzgruppe sitzt dort eine Asiatin mit Mundschutz und zwei weitere -ohne einen solchen- sitzen daneben.

Eigenes, rationales Denken hin oder her gewendet, man guckt trotzdem spontan irgendwie zuerst anders auf diese Szenerie, als man sich das selbst eingestehen möchte, und es auch vermutlich ohne das Viren-werden-uns-alle-killen Szenario im Hinterkopf auch würde.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit eher nicht vorhanden, hier eine mit dem aktuellen Coronavirus Typ Wuhan infizierte Person sitzen zu haben, auch ist die selbst errechnete Letalitätsrate im Hinterkopf ein vermeintliches Ruhekissen, obwohl ich zugegebenermaßen eher zur Zielgruppe der 2% gehöre – Vorerkrankungen lassen grüßen.
Wir setzten uns dennoch nicht direkt neben besagte Frauen, sondern, was ich allerdings auch zu anderen Zeiten favorisiere, eher abseits in den zu dieser Uhrzeit noch leereren Teil der Wartezone.

Kurz darauf setzte sich eine ältere Frau aus -ich würde tippen- Restjugoslawien zügig neben meine Mutter und raunte uns zu: „Hoffentlich hat die nicht das Virus!“, während sie in Richtung der beschutzmasketen Asiatin deutet, denn sie „hätte Angst davor“.

Arschloch, das ich nun mal bin, fragte ich sie, ob sie denn „Grippeschutz geimpft“ sei, worauf sie verneinte.
Ich sagte ihr daraufhin höflich, dass dann ihre Chance an der normalen Influenza zu sterben vermutlich deutlich höher sei, als bei der aktuell gehypten Coronavirus-Mediensau durch die dort sitzende Asiatin von Nebenan.
Überraschenderweise schien sie das zu beruhigen, sie bedankte sich für meinen Hinweis, der „ihr etwas ihrer Angst genommen hätte“.
Well, mission accomplished!

Immer wieder schön, dass die Berichterstattung hier im Land zum Glück keinerlei sinnfreie Panik aufkommen lässt und wie immer Wahrscheinlichkeiten und Risiken komplett richtig wahrgenommen werden in der Bevölkerung. m(

Nun musste ich zu meiner bemerkten Reaktion (Asiatin mit Mundschutz in einer Krankenhauswartezone, nicht direkt daneben setzen) in der ach so liberalen Frankfurter Rundschau dann lesen, solches Verhalten -wie das Meine- sei, man ahnt es schon, ‚rassistisch‘.
Puhh, da habe ich ja Glück gehabt, hätte ja sogar ‚faschistisch‘ oder gar frauenfeindlich sein können, was auf der nach oben offenen Woke-Skala vermutlich weiter Minuspunkte für den alten, weißen Mann, also mich, gebracht hätte später im Diversity-Schneeflockenhimmel.

Ich rettete mich selbst gedanklich aus der unschönen Situation ein Rassist zu sein, damit, dass ich es für eine sinnvolle Überlebensstrategie halte, mich von potentiellen Überträgern von Krankheiten fern zu halten, was -so klang im Artikel auch an, eben auch die chinesische Community in Bankfurt so hält – vermutlich aber auch die alle verkappte Rassisten.

Da das Virus nun seine Heimat in China zu haben scheint – wenn man die üblichen Verschwörungsspinnerphantasie der debilen Evolutionsirrläufer mal – wie man es immer tun sollte- unberücksichtigt lässt- erscheint es mir nur folgerichtig sich dem gemeinen Chinesen nicht unbedingt näher zu nähern als Nötig; aus potentieller -wenn auch geringer- Wahrscheinlichkeit für eine Infektion und eben nicht aus einem überlegenen Herrenmenschenduktus heraus.
Sobald diese ’neue‘ Infektion sich erstmal heimisch gemacht hat in Deutschland und Öztürk, Hinz, Kunz und Adolf daran prozentual genauso häufig erkranken, wird man sich wohl auch keine Gedanken mehr dazu machen müssen, sondern pauschal jedes und jeden misstrauisch beäugen, der einem seinen Rotz an die Backe schmieren will.

Wem dieser Unterschied zwischen Vorsicht und Rassismus nicht klar ist, der wird vermutlich auch jeden sonst als Nazi, Rassist oder Menschenfeind titulieren, der nicht seiner Meinung ist – und sich der darin innewohnenden Ironie traurigerweise noch nicht mal gewiss sein.

Letztlich landet man dann auf einem Heidi Klum Niveau der gesellschaftlichen Wahrnehmung, einem bei dem man überall als Primat jeglichen moralischen Handlens die Phrase „Diversity“ draufklebt (um ihre Meedchen zu promoten und doch bei aller vorgeblichen Weltoffenheit und wokeness einfach nur den neuen Markt der kapitalistischen Nachfrage bedient) und eben gerade nicht sieht, dass das konzentrierte Herausarbeiten, Klassifizieren und Schubladisieren von banalsten menschlichen Unterschieden eben genau diese weiterbestehen lässt und das Trennende im menschlichen Gemeinsamen zur Norm setzt und zementiert. Wer mit Opferpunkten hantiert ist nicht besser, als die, die dieser Schlag Mensch gewöhnlich zurecht kritisiert für deren Menschenverachtung.

Was einem zu denken geben sollte, ist, so stelle ich nicht ganz überrascht fest, dass es wohl eine gewisse Ungleichzeitigkeit bei der Dringlichkeit beim Entwickeln von potentiellen Impfstoffen zu geben scheint, wenn ich mir die Geschichte des Ebolavirus und seiner Folgen und das ’neuartige‘ Coronavirus Typ Wuhan anschaue. Bei ersterem dauerte es so roundabout 40 Jahre, bei letzterem geht man davon aus spätestens zur nächsten Saison etwas funktionierendes fertig zu haben.

Deswegen nochmal: Selbstredent sind Infektionen global -und globale Infektionen- ein Problem – nur, ich wundere mich auch, warum all die „Wir haben eh‘ zu viele Menschen auf dem Planeten“ Vertreter(zu denen ich mich selbst auch zähle) irgendwie merkwürdig panisch sind, wenn ein Virus mal an der eigenen Tür klingelt, statt wie üblich nur bei den Negern im Busch auf selbigen klopft.
Wird bei den zu vielen Menschen auf dem Planeten doch eher nur an die anderen gedacht und nicht an einen selbst wenns um Planetenhygiene geht?

Grübelnde Grüße von Ihnen Ihrm Blödbabbler