Mörderische Kleingeister

Was im Blues Brothers Film -anno tobak -noch eine lustige Bandbreite an Eindimensionalität aufzeigte, als Elwood auf seine Frage an die Betreiberin des Saloons „What kind of music do you usually have here?“ , als Antwort bekommt: „Oh, we got both kinds. We got country *and* western.“ ist leider nur noch erschreckend und widerlich, wenn man das auf die Religioten der Muslimbruderschaft und deren TV-Sender überträgt.
So konnte man beim hpd, im Beitrag von Joscha Wölbert, nachlesen, die einzige Diskussion der islamischen ‚Gelehrten‘ in der Reaktion des Islams gegenüber Homosexuellen sei nur zwischen „Verbrennen oder Steinigen?“ auszuwählen.
Zumindest dann, wenn man im dortigen Muslimbrüderschafts-TV „Watan TV“ der Moderatorin Hala Samir folgen wollte.

So schreibt Wölbert: Laut Hala Samir wären beide Partner einer homosexuellen Handlung, egal ob aktiv oder passiv, zum Tode zu verurteilen.
Es ginge also nur um die Form der Hinrichtung, nicht um diese an sich.

Deswegen und nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass mal wieder jemand Mitleid für diese islamischen Verbrecher der Muslimbruderschaft haben sollte, bitte auch daran erinnern. Falls man nicht sowieso noch die Kräne im Iran (oh, wir haben beides, sunnitischen und schiitischen Irrsinn!) mit den daran hochgezogenen, ermordeten Menschen im Gedächtnis hat.

Oder natürlich auch, falls jemand weiterhin der irrigen Ansicht sein sollte, es gäbe auch nur den Hauch von Sinn, Kulturrelativismus gut zu heißen.

Menschenrechte sind und bleiben universell, Menschenfeinde auch, egal welcher Hautfarbe oder Religion die angehören mögen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Verstopfung aus Dummmheit…

… statt Vorsprung durch Technik. 😀

Dir ist spätestens dann klar, dass mindestens ein Vollhonk (oder eine Honkin) unter deinen Nachbarn im Haus lebt, nachdem der gerufene Kanaldienst -nach Stunden der Arbeit (die das Aufhacken unserer Kellerwand mit sich brachte)- das akute Abflussproblem behob – und als Grund nannte: Unmengen an Feuchttüchern hätten den Zufluss zum Kanal verstopft.

Wie ich hier bereits schrieb:

Erst horten die Hirnies Klopapier und die anderen kaufen deswegen als Substitut feuchtes Arschpapier -werfens in den Lokus und verstopften die Kläranlagen damit.

Nun ist sogar mir klar: Manchmal kommt das elende Mistzeug noch nicht mal bis zur Kläranlage.

Im Gespräch teilte mir der Handwerker mit, ungefähr 70% seiner Aufträge gingen auf Tampons, Binden und Feuchttücher zurück, gefolgt von Friteusenfettklumpen.

Klingt für mich so, als wenn das schlaue Geschlecht immer noch zu doof ist seine Hygieneartikel in den Eimer zu schmeißen. Kann denn sowas sein? Ich denke nicht!
Wir sollten stattdessen lieber nach einem alten weißen Mann als dem Schuldigen Ausschau halten, damit wir vorherrschende Ideologie nicht umschreiben müssen.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Hau weg den Scheiss, reloaded!

Ich weiß, ich habe zu den autoritären Versuchen der Identitätsfixierten, Deutungshoheit zu erlangen, ja schon hin und wieder was geschrieben. Beispielsweise, als man meinte ein Gedicht von Eugen Gomringer an einer Fassade sei zu offending und somit der zarten Seele von sich dadurch unangenehm getriggerten PersonInnen nicht zuzumuten.

Nun gibt es aktuell gegen das Frankfurter Städel einen ähnlich sinnvollen Versuch sich dem Thema „Was-nicht-meiner-Interpretation- entspricht- ist-nicht-zu-ertragen-und-muss-weg!“ anzunehmen.
Dort hängt ein Bild, von einem Künstler -Georg Herold-, den ich nicht kenne, auch sein Bild war mir bis dato nicht bekannt. Aber, da es den Titel „Ziegelneger“ trägt und in den 80er gemalt wurde, muss es heute rassistisch sein, so sieht man das aktuell, mit der kleinen SJW Brille vor den Glubschis und der ganzen moralinsauren Welt von ahistorischer Wahrnehmung auf dem Buckel.
Da spielt es dann auch keine Rolle, dass das Bild offensichtlich die genau gegenteilige Intention hat – der schwarze Mann (oder stört es die Kritiker eher, dass es kein Transmensch ist?) wird von einem weißen Mob attackiert. Warum es nun rassistisch sein soll, diesen rassistischen Angriff darzustellen, entzieht sich meiner Auffassungsgabe – und ehrlicherweise habe ich auch keine Lust mir diese sektiererische Gedankenwelt zu eigen zu machen; nicht einmal beim hypothetischen Versuch sie doch irgendwie verständlich zu bekommen.

Es spielt in dieser Betrachtung selbstverständlich auch keine Rolle, dass der Maler durch sein Leben das Gegenteil eines Rassisten zu sein scheint, wenn sich der SJW Mob was eingebildet und zum Ziel erkoren hat, wird losgefeuert.
Diese Mobbingkultur, mit dem Brustton der überlegenen Moral und angeblich im Namen aller Verfolgten dieser Welt, solange die Gruppe nur klein genug scheint um weiter zu segregieren, ist tatsächlich inzwischen ein Problem für den gesellschaftlichen Diskurs geworden.

In etwas anderem Zusammenhang beschreibt Jonathan Pie die sich abzeichnendene ’neue’Gesellschaft, das woke utopia mit klaren Strichen und zeigt die Heuchelei auf.

Wer diese freidrehende, lautstarke und meinungsmächtige Gruppe unterschätzt, sowie deren Schaden für die demokratische Debattenkultur -auch jenseits ihres Habitats, universitärer Raum- kleinredet, wer die aggressiven totalitären Versuche von Denk- und Sprachverboten nicht konsequent ablehnt und bekämpft, sondern dies den rechten Gruppen überlässt, der, sollte sich nicht wundern, wenn die ach so geliebten Grundlagen von Demokratie immer weiter schwinden und diese eines Tages von Sprach -oder gleich richtigen Faschisten abgelöst werden.
Die Anlagen dazu sind auf beiden Seiten der Identitätssektierer vorhanden.

Ihnen Ihr Blödbabbler

So einfach?

Ein weiteres Thema, aktuell in deutschen Gazetten als Aufreger unterwegs.
Familienplanung der chinesischen Art.

Die Älteren unter uns erinnern sich vermutlich noch, die sogenannte chinesische Ein-Kind-Politik war in alten Zeiten (vor 2015 und nach 1979) immer mal gerne für ein moralisches Schnaufen gut, gerne verbunden mit dem Hinweis auf das böse, totalitäre Element durch diesen staatlichen Eingriff in die individuelle Fortpflanzungsplanung und das unkontrollierte Verbreiten der eigenen Gene.

Nun muss man aber wohl dennoch -trotz der Richtigkeit des Schnaufens-gleichzeitig konstatieren, dass die chinesische Diktatur in Bezug auf ungebremstes Bevölkerungswachstum damit auch Erfolge verzeichnen konnte.
Obwohl es sicherlich diverse signifikante (weiche) Indikatoren gibt die mit sinkenden Geburtenraten korrelieren, bspw. steigender Wohlstand, Bildung für Frauen und Zugang zu Mitteln der Familienplanung, sind harte Maßnahmen -bei Absenz der vorgenannten- sicherlich ein probates Mittel um quasi aus dem Stand regulativ einzugreifen(man spricht im Zusammenhang mit der Ein-Kind-Politik von 300 Millionen weniger Menschen).

So habe ich die chinesische Ein-Kind-Politik bisher verstanden, als ein Mittel endliche Ressourcen länger zu erhalten (bspw. Hungersnöte zu verhindern), indem der Planet nicht zu schnell (über-)bevölkert wird.
Quasi ein flatten-the-curve in Bezug auf die Reproduktion des Menschen.

Das nun dort, im Lande Maos, wohl selbst in den besten Zeiten nicht jedes Paar nur 1 Kind hatte, es qua Vorgaben bereits diverse Ausnahmen(Landbevölkerung, Erstgeborenes Kind ein Mädchen etc.) davon gab, und es dann auch letztlich zu einem demographischen Problem -neben der üblichen „Wenn-wir-die-Technik-schon-haben-machen-wir-den-weiblichen(nutzlosen)-Fötus-mal-weg“ Idiotie- führte, kann, und muss, man dennoch zur Kenntnis nehmen.
Und auch, dass wir den Chinesen für den Versuch dankbar sein dürften, da eben die Geburtsrateneinbrüche -bei einem Wachstum auf hohem Niveau- der Welt insgesamt etwas Luft verschafft haben dürften, bis die oben genannten weichen Faktoren des Fortschritts den Job dann übernehmen.
So lag die Geburtenrate in China noch in den 1960er Jahren bei durchschnittlich 8 Kindern pro Frau, was das in Konsequenz für die Bevölkerungszahl Chinas (und somit der Welt) bedeutet hätte, wenn diese Zahl ungebremst (unwahrscheinlich) oder nur ganz leicht abgeschwächt worden wäre (in Bezug auf Wohlstand wahrscheinlicher) kann man sich anhand einer der aktuell kursierenden Corona Kurven verdeutlichen.

Kommen wir zum aktuellen Problem. Es gibt Bevölkerungsgruppen (meist mit umgekehrt korrelierendem Verhältnis von Religion und Bildung – je mehr Religion, desto weniger Bildung, dafür umso mehr Kind).

Das lässt sich zumeist innerhalb von Ländern (religiöse Menschen haben eher mehr als 2 Kinder) belegen, global, gegeneinander funktioniert das nicht unbedingt immer.
Beispielsweise liegt die Kind-pro-Frau Ratio im Iran bei 1.59 (im Verhältnis Deutschland bei 1.48) und in Israel bei 2.89 (Saudi-Arabien 2.42) und in China bei 1.64. Man kann sich da bspw. via gapminder oder auch im Beitrag von Carsten Frerk angucken und noch mal verdeutlichen.
Auch zum Verhältnis von Geburtenzahlen ‚muslimischer‘ zu Einheimischen in Deutschland, hat Carsten Frerk einen sehr reichhaltigen Beitrag bei der Forschungsgruppe Weltanschauungen geschrieben:Geburtenzahlen von Kindern muslimischer Mütter/Väter
Die Schlussfolgerungen die Carsten Frerk trifft, widersprechen nicht der oben von mir geäußerten Annahme, da innerhalb der Gruppe‘ Muslime‘ eben nicht alle homogen und gleich gläubisch sind, wie auch bei den Durchschnittswerten der Einheimischen, sondern das Mittel bildet gerade die Spanne ab.

Wenn nun also der SPIEGEL und auch andere Leitmedien der sogenannten Qualitätspresse in diesem Land damit aufmachen, „Zwangssterilisierungen in China – „Das ist unvorstellbar„, dann bedienen sie damit erst einmal Emotionen, was ja inzwischen die Hauptwährung in der Presse geworden zu sein scheint.
Wer gruselt sich nicht bei dem Gedanken an eugenische Zwangsmaßnahmen, besonders wenn diese in Lager stattfinden ist die Assoziation zur deutschen Geschichte und dem nationalsozialistischen Rassenhygienewahn nicht weit, der Weg zu Mengele und Auschwitz sprachlich bereist inkludiert. Und so empört sich Herr Zand, der Autor des Artikels: „[…]junge Frauen, denen Verhütungsmittel verabreicht und Spiralen eingesetzt werden; gynäkologische Zwangsuntersuchungen, Zwangssterilisationen, ja Zwangsabtreibungen..

Es geht, so viel ist klar, darum, dass die muslimischen Uiguren, Dorn im Fleisch der chinesischen Offiziellen, scheinbar das tun, was man gemeinhin mit religiös und ungebildeten Menschen in Einklang bringt, sie vermehren sich deutlich jenseits der staatlich vorgegebenen Zwei-Drei-Kind-Politik (wenn ich die mal so nennen darf).
Wir erinnern uns, zwei Kinder bedeuten die Population bleibt ungefähr stabil, drei oder mehr davon und die Population wächst. Übrigens auch eine Vermutung, warum in eher säkulären Gesellschaften die Zahl der Religiösen wieder zunimmt, obwohl Kirchenaustritte eher das Gegenteil vermuten lassen würden. Die Hardcore-Gläubischen, sind zwar in Zahl weniger, bringen aber ihr Erbgut deutlich häufiger ins Spiel und halten so eine potentielle Zukunft von Religion relativ und absolut am Köcheln.

Nun ist die Quelle- etwas salopp- im Beitrag als kommunismuskritisch bezeichnet, mit der Jamestown Foundation eine sicher nicht ganz neutrale Organisation. Das aber nur als Hinweis gedacht, wenn man das folgende Zitat liest.

Zugleich habe der Staat Millionen in neue Maßnahmen der Geburtenkontrolle investiert. Xinjiang, dessen Bevölkerung jahrzehntelang rasch wuchs, zähle inzwischen zu den Regionen mit den niedrigsten Geburtenraten. „Diese Art von Rückgang ist beispiellos“, sagte Zenz der Nachrichten Agentur AP. „Das ist Teil einer umfassenderen Kontrollkampagne, um die Uiguren zu unterwerfen.“

Kommt nur mir der angedeutete Vorwurf -als Vorwurf?!-, der chinesische Staat habe Millionen in Geburtenkontrolle investiert, eher lächerlich vor?
Geburtenkontrolle kann ja viele Bereiche umfassen, Sterilisation, Kindstötung oder ähnliches wären da vermutlich nicht die ersten Mittel der Wahl.
Aufklärung, Wohlstand oder auch das kostenlose Verteilen von Verhütungsmitteln, Brechen von Zwangsheiraten, arrangierten Ehen oder religiös motivierten Fortpflanzungsgeboten könnte man sich ebenfalls darunter vorstellen. Also ich zumindest.

Im nächsten Satz formuliert dann der Zitierte genau das Problem, weshalb dort wohl staatlicherseits eingegriffen wird: die „Bevölkerungszahlen wuchsen rasch“.
Wenn man nun überlegt, dass die Ein-Kind-Politik in China bis 2015 offiziell galt, wäre ein Zeitraum des raschen Wachstums (Geburtenrate deutlich über >2) sicherlich ein klarer Verstoß.

Die sogenannte „beispiellose Kampagne zur Unterwerfung der Uiguren“ wäre zuerst einmal der Versuch -da scheinbar die oben genannten weichen Faktoren im Uigurengebiet nicht zu einem Rückgang der Bevölkerungszunahme geführt haben (also irgendwo hin zwischen 1.5 und 2.5)-, interveniert der Staat in diesem Sektor.
Diese Maßnahmen klingen zuerst einmal individuell drastisch, wobei ich das Einsetzen von Spiralen und Schwangerschaftstest nun -aus meiner patriarchalischen Sicht gesehen- eher am harmloseren Spektrum der Gewaltskala ansiedeln würde.
Ich kenne da den aktuellen Stand zum Thema „Spirale, als Mittel der Verhütung“ nicht, aus meiner Adoleszenzzeit betrachtet, war dies eine nicht ganz unübliche, gerne als Alternative zu Pille oder Schaum etc. genommene Form der freiwilligen Geburtenkontrolle.

Das Treten in den Unterleib hingegen ist erstmal eher eine sehr archaische Form der Geburtenkontrolle, wenn dies immer der Fall war, ist es schlicht systematische Körperverletzung oder gar Folter, über den Zwang zur Abtreibung -und meine Einstellung dazu- brauche ich hoffentlich nichts zu schreiben.

Erwähnen möchte ich aber wenigstens, rund um die Ein-Kind-Politik waren wohl (so las ich das mehrfach) dramatisch hohe Zahlen bei Abtreibungen, staatlich unterstützt und mit finanziellen Anreizen versehen, wohl keine Seltenheit.
Nebenbei ist meine Einstellung zur Abtreibung weiterhin, es ist der Körper der Frau, weswegen ihr der freiwillige Abbruch einer Schwangerschaft mit Loswerden des Zellhaufens gesetzlich erlaubt zu sein hat.
Im aktuellen Beispiel sprechen wir aber über den staatlichen Zugriff auf den Bauch und die Schwangerschaft, und da sind wir dann tatsächlich nicht mehr weit von der verabscheuungswürdigen Nazi-Rassenhygiene entfernt.

Wenn diese Maßnahmen dann tatsächlich nur gegen einzelne Gruppen geführt werden, klingt Willkür an, wobei es eben soweit ich das verstanden habe- hauptsächlich gegen religiöse Gruppen geht, bei denen (ich unterstelle das oben gesagte zum Unterschied bei der Fertilitätsrate gilt auch in China) eben mit gehäuften Verstößen gegen die aktuelle 2-3 Kind-Politik zu rechnen ist.
„Menschenrechtler“, so schreibt der SPIEGEL, sprechen dabei […]von einem „demografischen Genozid“.
Wenn man dafür sorgt, dass sich eine Population stabil hält (2) bzw. wächst (3 Kinder) ist die Aussage völliger Quatsch. Wenn natürlich jede Frau vor der Zahl sterilisiert wird, oder via eingesetzter Spirale künstlich unfruchtbar gemacht wird, wäre in letzter Konsequenz diese Aussage richtig.
Falls es aber -wie am Beispiel des „Mannes mit den 7 Kindern“ im SPIEGEL Beitrag darum geht, die archaisch hohe Zahl an Nachgeborenen auf ein ’normales‘ Maß einzubremsen, erscheint mir die Umsetzung der Politik durchaus richtig. Staatliches, übergeordnetes Handeln bricht dann individuelles Recht, kennt man auch in anderen, sogar noch demokratischeren Gesellschaften, als der Chinesischen.

Und wenn dann quasi als Autorität der „US-Außenminister Mike Pompeo sagte, die jüngsten Berichte aus Xinjiang demonstrierten „eine völlige Missachtung der Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens und der grundlegenden Würde des Menschen“.“, dann möchte man ihm mit Goethe zurufen:

Ein jeder kehre vor seiner Tür,
und rein ist jedes Stadtquartier.
Ein jeder übe sein‘ Lektion,
so wird es gut im Rate stohn.

Und nein, ich halte den chinesischen Despotismus nicht für zukunftsträchtig, aber das allzu offensichtliche Abnicken von amerikanischen Kritikern erscheint mir auch nicht wirklich zielführend zu sein.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Gleichberechtigung, jetzt! Pronto!

Frau Giffey stellt neue Zahlen zur Genitalverstümmelung von Frauen / Mädchen in Deutschland vor, und verweist dabei auf eine Zunahme von 44% zur letzten Umfrage vom 2017(bspw. FR).
Diese Zunahme stünde in Zusammenhang mit Zuwanderungen seit 2017 aus Ländern in denen es weiterhin Usus ist, Mädchen blutigst zu verstümmeln, wie auch schon die Zahlen von 2017 darauf zurückzuführen gewesen sein sollen (ZEIT).

Nebenbei greift auch da das übliche Dummgesabbel von „Patriarchalischen Strukturen“ zu kurz, sind doch Mütter und Großmütter häufig die treibende Kraft in der Reproduktion dieses barbarischen Verbrechens.
Trotzdem bleibt klar, dass der Antrieb dazu eben die arschige Kultur ist die dahintersteht -und die vermutlich einige hier im Land, Stichwort: Baizuo,in ihrer ideologischen Verblendung blind mal als Bereicherung empfinden-, die den Mädchen ohne Genitalverstümmelung das Recht auf Heirat (und somit ‚Absicherung‘) verwehrt; natürlich ist diese Kultur überwiegend männlich dominiert.
Aber wer, und deswegen mein obiger Einwand zum zu kurz Greifen der ‚patriarchalischen Strukturen‘, Mitläufern und Nazi-Kollaborateuren deren Untätigkeit oder gar aktive Mithilfe -zu Recht- vorwirft, sich hierbei aber selbst nicht klar gegen aktuelles Unrecht positionieren mag, der macht sich genauso schuldig, wie jener, der Herr über dieses Unrecht ist.

Zurecht sagt Giffey:

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und eine archaische Straftat, die Mädchen und Frauen in ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung verletzt.

Das hat der Gesetzgeber auch so geregelt und es zur Strafsache gemacht.

Wer in Deutschland hingegen aus archaischen Gründen am Penis eines kleinen Jungen herumscheidet, der ist dank der unheiligen Allianz von religionshörigen Vertreter des Deutschen Bundestags seit 2012 weiterhin straffrei. Frau Giffey hatte Glück, da noch nicht im Bundestag zu sitzen, die Verantwortlichen für dieses schändliche, jedes Kinderwohl mit Füßen tretende, Gesetz kann man hier weiterhin einsehen.
Und, bei der Opferzahl der verstümmelten Knaben müsste man vermutlich auch nicht interpolieren oder mit einer potentiellen Dunkelziffer rechnen, sondern könnte mit- belegten und gruselig hohen- Zahlen von jüdischen und muslimischen Knaben aufwarten.

Dass die Beschneidung der Vorhaut eines jungen, männlichen Kindes aus idiotischem Grund, also jenem, der Religion der Eltern gerecht zu werden, in seiner Intensität zum Teil die leichten Formen von weiblichen Beschneidungsformen (bspw. Typ Ia) übersteigt, hat man geflissentlich nicht zur Kenntnis zu nehmen. Weitergehn, hier gibt’s nix zu sehn!

Solange dieses Unrecht in Deutschland Recht sein soll, unausgesprochen und unrevidiert von der aktuellen Besetzung im Bundestag, solange möchte ich nichts zum Thema „Gleichberechtigung“, „Menschenrecht“ oder gar „dem Recht auf körperliche Unversehrtheit“ aus den Mäulern dieses bigotten Packs hören.

Funfact zum Thema „Recht auf Religion, komme was da wolle!“.
Da auch die neueren Corona Ausbrüche, aus dem Tönnies Fleischuniversum, vermutlich auf einen Gottesdienst, also, der gemütlichen, religiösen Zusammenkunft zur sinnlosen Verbreitung ansteckender Krankheiten steht -wie leider so viele davor- führt natürlich dennoch nicht zum Umdenken in Bezug auf Hygieneregeln oder Infektionsproblematik in diesem Bereich.
Gott ist groß und der Bundestag (Landtag) sein Prophet!

Stattdessen steckt man lieber einen ganzen Landstrich in Quarantäne und stellt medial lediglich den Schlachtbetrieb an den Pranger; man will sich wohl nicht dem Verdacht aussetzten, die religiösen und ach so verantwortlichen Gläubischen wären doch zu doof in Hygiene zu machen.

Ich kann da nur den ollen Villon zitieren und habe dabei immer den Tonfall von Kinskis Klaus im Ohr: Man schlag dem ganzen Lumpenpack das Maul mit einem Hammer kurz und klein.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Gedanken und Salat

In den heutigen Zeiten gäbe es so viel zu schreiben, wenn man denn wollte, aber wer will das schon?


Man könnte sich über die USA oder Stuttgart auslassen, über Polizei und Journalisten – auch gäbe es zu Corona weiterhin genug zu berichten.
Aber all diesen Themen ist gemein, dass sie mich aktuell ziemlich aufregen und es mich unglücklich macht, mich auf dem Niveau der deutschen Medien damit zu beschäftigen.
Bürgerliche Presse und ihre Analysefähigkeit geht nicht über die von bürgerlicher Geschichtsschreibung hinaus, wie sollte sie auch?
Geschichte ist, war und bleibt so die Geschichte von Köpfen (Trump!) – und von marginalen Unterschieden der menschlichen Art, wie Hautfarbe oder Geschlecht.
Dies dann mit der gehörigen moralischen Überheblichkeit des Im-Recht-Seiers sowie dem Brustton des Empörten niedergekritzelt, wird im Allgemeinen in Deutschland für Qualitätsjournalismus gehalten, was mindestens bedauerlich, meist jedoch ein veritabler Quell von Ärgernis ist.


Zum Thema der USA und den dortigen ‚Black Lifes Matter‘ Riots sowie einer allzu schnellen Übertragung auf deutsche Verhältnisse schrieb ich anderswo:
Ich vermute es ist letztlich wohl eher ein Problem der ökomischen Stellung, denn eines der Hautfarbe (wie sich auch in Zeiten von Corona zeigt).
Auch wenn dies -aus ideologischen Gründen- von den beiden Außenseiten des politischen Spektrums gerne anders gesehen wird.
Ob man amerikanische und deutsche Polizei tatsächlich miteinander vergleichen kann oder sollte(ich denke, dass es dramatisch bis zur Verzerrung hinkt), hier beim Thema institutionalisierter Rassismus wage ich anzuzweifeln.
Kurzer Einschub:
Nur, wer den Amerikanischen Traum jemals -jenseits von Propaganda- für bare Münze genommen hat, der wird in Zeiten des hegemonialen Abstiegs verwundert die Augen reiben.
Solange es genug zu verteilen gab(hier wie dort), als man von WTO und anderen Handelsorganisationen profitierte, konnte man das alles noch als identitätsstiftenden Kleister der sozialen Mobilität verkaufen und missbrauchen, heute liegen die Nerven blank, weil immer mehr Teile der Mittelschichten unter die Räder kommen. Zu einer Einschätzung des Verhaltens der USA in der Krise empfiehlt sich hin und wieder ein Blick auf die Thesen von Ulrich Menzel (bspw. hier)


Vor einiger Zeit gabs ja ein merkwürdiges Video jenes Konzerns, der Betrugssoftware als konsequente Umsetzung einer ökologischen Selbstverpflichtung der Industrie in seine Autos verbaut hat. Dort wurde ein schwarzes Männchen von einem weißen Finger geschnipst…was ich ehrlich gesagt nicht wirklich als Aufreger betrachtet habe, aber -so muss man dann ja erfahren- da man selbst nicht schwarz sei, könne man das selbstverständlich auch nicht verstehen. Ist so wie Frausein, also als Mann. Das kann man auch nicht verstehen – außer man definiert sich selbst so, dann ist es o.k., weil Gender gerecht, gelle.
Ich fand das Video also nicht problematisch, bis zu der ‚zufälligen‘ NEGER Buchstabierung am Ende des Clips – da wurde das Ding tatsächlich inakzeptabel und gab dem ganzen Clip rückwirkend einen eindeutigen schlechten Geschmack.


Ansonsten sehe ich das Problem so: Identitätslinke mit ihren PoC Gefasel sind ein Teil des Problems wie es die rechten Rassisten sind, sie sehen alle das Trennende(Sexualität, Hautfarbe, Geschlecht) und nicht das Übergreifende, das Gleiche und Gemeinsame an den Menschen.
Solange dort -also hüben wie drüben, wenn auch aus unterschiedlicher Intention- Schubladendenken propagiert wird, solange werden wir uns mit diesen Themen beschäftigen müssen, anstatt einen Schritt auf der Zivilisationssleiter nach oben zu steigen.
In einem Interview mit Sam Harris -zum Thema ‚Is Cultural Relativism Racist‚- sagt Yasmine Mohammed sinngemäß(bei ca. 5:20): Wenn du den Terminus P(eople)o(f)C(oleur) benutzt, dann ist das Rassentrennung (segregation), denn du unterstellst, hier gibt es Menschen(people) und dort farbige Menschen(PoC).
Und es ist dabei schlicht egal ob man die besten Absichten hat, wie man sie den liberals unterstellen möchte, man manifestiert und zementiert damit gerade die Teilung, die man gerne aufgehoben haben möchte.
Diese Feststellung ändert natürlich nichts daran, dass es in den meisten Gesellschaften dennoch existenten und in den Institutionen sitzende Ungerechtigkeiten gibt, die sich gerne auf Unterscheidungsmerkmale der Menschen beziehen, die von der Mehrheitsgesellschaft (egal welche) abweichen. Zum Teil ist das historisch bedingt, zum Teil zieht eine bestimmte Arbeit bestimmte Menschentypen an.
Aufgabe eines ’neutralen‘ und gerechten, weil alle Menschen gleich behandelnden Staats kann und muss deswegen sein, den Rahmen so zu stecken, dass dies eben nicht der Fall ist…bzw. dass diese Ungleichheiten mit der Zeit abgebaut werden.
Vermutlich sind die USA heute -im direkten Vergleich zur Zeit bis zur Bürgerrechtsbewegung- deutlich weitergekommen, nicht alle Institutionen, nicht alle Staaten gleich, aber es ist sicherlich besser als früher.
Es ist -so denke ich-zum Teil gerade aktuell so heftig und deutlich, weil die Zeiten stetig besser geworden sind. Es ist Ausdruck davon, dass man sich übergreifend um den Tod von Menschen durch Polizeigewalt erregt und eben nicht einfach zur Tagesordnung übergeht.


Heather Heying hat im DarkHorse Podcast #20 etwas zur Rassensituation in den USA verlesen, was sie 14 True Things nennt.
Ein Ausschnitt aus dem Podcast (reduziert auf die 14 genannten Thesen) kann man hier angucken:


oder dort nachlesen.

Es beruhigt mich, dass ihre Ansicht sich mit den von mir geäußerten in weiten Teilen deckt. Gleichwohl sei darauf verwiesen, dass sie als Evolutionsbiologin keine Expertin für gesellschaftliche Zusammenhänge ist. Dennoch fand ich die Punkte interessant und diskussionswürdig.


Den weitaus besten Artikel zum Thema „Rassismus/USA“ fand ich im Lower Class Magazin.
Dort wird imho der sinnvolle und erkenntnisführende Schluss gezogen, dass es bei den Unruhen eben über Hautfarbe hinausgeht, Hautfarbe (und der daraus abgeleitete Rassismus) allein eben kein Kriterium sind mit dem sich eine kapitalistische Gesellschaft (und ihre Verwerfungen und Strukturen) sinnvoll analysieren lässt.
So wie es Frauen in Führungspositionen und Schwarze als Präsident gibt, gilt es sich klar zu machen, dass es zwischen weißen Abgehängten und den meisten Schwarzen eine ähnliche bis identische ökonomische Struktur besteht, zu Recht wird darauf hingewiesen, einen Absatz zitiere ich mal, der es gut auf den Punkt bringt:
Der Integrationsantirassismus ist im liberalen weißen Mainstream genauso beliebt wie er ideologisch Einfluss auf die gesamte antirassistische Bewegung hat. Die ihm zugrunde liegende These ist so einfach wie falsch: Wenn man die Leitungsfunktionen in Wirtschaft, Politik und bürgerlichen Medien „diverser“ gestaltet, überwindet man Rassismus. (LCM)

Ein Ansatz der sich auch in Deutschland immer mehr durchzusetzen scheint, einer, der häufig gut gemeint (human) ist aber meist nur innerhalb des Systems eine stabilisierende Funktion in der neoliberalen Vereinzelung des Einzelnen bewirkt.
Und in der Kritik dieser ideologischen Fehlannahme(die auch bei Heather Heyings Thesen drin ist, obwohl sie nun eher eine klassisch-bürgerliche liberal ist) und einer Rückbesinnung auf die soziale Lage der Betroffenen kommt man dem Kern des Problems deutlich näher, als im anekdotischen Sammeln von Alltagsrassismuserlebnissen, wie es in weiten Teilen der deutschen Presse aktuell geschieht.


Ich fürchte auch, es ist wenig hilfreich hier im Land nach strukturellem Rassismus zu suchen, selbst das sogenannte racial profiling ist imho nicht eindeutig in dieser Richtung zu interpretieren.
Denn, so frage ich mich, ab welcher statistischen Größe wird bspw. aus dem gerne unterstellten Vorurteil „Rassismus bei Polizisten als Triebfeder solchen Handelns“, die Handlung doch auf Basis von Erfahrung legitimiert und so zu einer Richtlinie oder gar sinnvollen Täterverfolgungsstrategie – eben basierend auf der Alltagserfahrung derer, die draußen den Kopf hinhalten?
Überall bei der Polizei Nazis und Rassisten zu vermuten geht sicherlich fehl, hier im Land, wie auch in den USA.


Ein kritischer Blick auf das aktuelle Geschehen steht in der NZZ als Interview mit Glen Loury, ‚Rassismus existiert, aber er erklärt nicht, was hier passiert
Die Feststellung :Ja, Rassismus ist allgegenwärtig, aber als entscheidender Faktor, der den sozialen Aufstieg ermöglicht oder verhindert, hat er im letzten halben Jahrhundert wesentlich an Gewicht verloren., erscheint mir durchaus diskutabel.


Und über allem schwebt in angeblich linker, aber doch zutiefst bürgerlicher Kritik und Lesart stets der ominöse, alte und weiße Mann, der an allem Schuld trägt.

Man könnte mal einen Blick auf den schwarzen Kontinent werfen und sich bspw. diesen Beitrag mit dem Titel „Rassismus ist universal“ durchlesen, und sich erstaunt die Augen reiben…sind ja nicht nur Alte, nicht nur Weiße und nicht nur Männer.
Ich kann diese sinnfreie Kampfzuschreibung aus dem SJW Milieu kaum noch hören, die besagt nämlich Nullkommanix.
Das Gejammer, alles Schlechte komme von alten und weißen Männern in den letzten 3-400 Jahren mag stimmen, aber eben auch ungefähr alles andere auf diesem Planeten, inklusive Kritische Theorie und Marxismus. Erdbeereis auch! 😛

Bürgerliche Staaten haben eine bürgerliche Ordnungsmacht in Form von Polizei und Spitzeldiensten; deren Vertreter sind dazu nötig, Recht und Ordnung, d.i. die Sphäre der Produktion und das Eigentumsrecht sicherzustellen indem die Gewinnmaximierung betrieben und Mehrwert von denen ohne Kapital abgeschöpft wird.

Wenn bestimmte Ethnien nun ökonomisch in der Nahrungskette dort stehen, wo man häufiger mit diesen Stützpfeilern einer hegemonialen und kapitalistischen Produktionsweise zusammenstößt, kommt man schlicht häufiger mit denen in Konflikt.

Das kann in Teilen auch -muss aber nicht- aus anderen Gründen als denen der Ökonomie passieren, bspw. Hautfarbe, Geschlecht oder Gesinnung.
Sklaverei wurde vor langer Zeit in den USA abgeschafft, volle Bürgerrechte hat man inzwischen auch bereits seit über 50 Jahren.
Leider scheinen viele der Ansicht, es sei heute schlechter als vor 100 oder 50 Jahren für die schwarze Bevölkerung in den USA bestellt, dies ist aber wohl -zumindest nach dem was ich so lese-, nicht der Fall.
Also, wenn man von den üblichen Verwerfungen der neoliberalen Verarmung der Habenichtse mal absieht – die betraf aber auch die zum Dank als white trash denunzierten abgestiegenen und abgehängten Arbeiter in den sterbenden Industrien einer welkenden Hegemonialmacht.

Ich denke, indem man die Kritik lediglich auf die Hautfarbe verengt, verstellt es den Blick fürs große Ganze.

Man darf mich da bitte nicht falsch verstehen. Sicherlich gibt es Rassismus in den USA -wie andernorts-, sicher gibt es dort eine quasi militärische Ordnungsstruktur mit einem merkwürdigen Hang zum Machtmissbrauch, der in Folge statistisch überproportional häufig Schwarze im Handlungsumfeld hat. Das kann man ja aus einer Menge Zahlen ablesen.

Ob dies nun aber en gros aus Gründen von white supremacy einzelner Cops geschieht (oder, wie manche sagen aus den Strukturen des Polizeiwesens) oder eben, weil Habenichtse eher dazu neigen Eigentumsrechte zu negieren, kann ich nicht sagen. Aus dem Bauch und meinem marxistisch verseuchten Gehirn heraus tippe aber auf letzteres.


Wir hören viel vom Erbe der europäischen Kolonisation, Denkmäler werden gestürzt und ahistorische Urteile der Nachgeborenen hängen in der Luft.
Ich frage mich dabei immer, ist Kolonisation nur dann schlecht, wenn sie von europäischen Mächten, also alten, weißem Männern, betrieben wird? Oder richtet man den Blick aktuell auch mal nach Afrika und betrachtet sich das dortige chinesische Engagement etwas genauer?
Ehrlich, ich bin kein Freund von Annahmen, die Welt sei `heute besser und weniger blutig, wenn Azteken oder Inkas ihre Macht über die Zeit gerettet hätten – dies scheint mir romantisierender ‚Edler Wilder‚- Kitschkram für die Esoterik-Kommode zu sein.
Auch glaube ich nicht das archaisches Stammesfürstentum die Welt besser gemacht hätte.
Nebenbei sei die Anmerkung erlaubt, dass sich die europäischen Mächte in den letzten 500 Jahren einen deutlich höheren Blutzoll und bodycount im Umgang untereinander erlaubt haben, als man es den Conquistadores (Epidemien mal ausgenommen davon) in Bezug auf die Landeroberungen in Lateinamerika anlasten könnte.

Wenn man also freudestrahlend über alte, weiße Männer pauschalisiert und das für einen legitimen Umgang oder gar eine Form von Analyse hält, sollte man sich gleichzeitig über den „Gutmenschen“ als Klassifizierung durch die rechte Brut nicht aufregen; dieser Begriff tut nämlich das gleiche nur von der anderen Seite her.
Zur Analyse von Themenbereichen eigenen sich beide nicht, sie sind lediglich Provokation und somit Teil eines destruktiven Diskursversuchs – quasi die Metaebene von ad hominem.
Somit sind das lediglich zwei Seiten der gleichen unproduktiven Medaille und abzulehnen.


Meist kommt in einem solchen Argumentationszusammenhang, der Hinweis auf die Notwendigkeit von Feminismus zum Brechen der Vorherrschaft des Patriarchats, also jener Herrschaftsform, die sich alte und weiße Männer gaben um den Rest der Welt zu knechten. Was ungefähr genauso gruselig ist, wie es klingt.
Nebenbei zeigen bspw. Studien aus der Wirtschaftspsychologie, dass es keinen signifikanten Unterschied in der Art des Führens bei Frauen in Führungspositionen zu ihren männlichen Geschlechtsgenossen gibt, sondern sie sich ihrer Schicht und Klassenzugehörigkeit entsprechend verhalten.
Ich empfehle für einen leichten Zugang zum Thema mal bei Prof. Kanning in seinen Youtube- Kanal reinzuschnuppern, bspw. in den Beitrag: „Führen Frauen anders als Männer? „.
Und es sind ebenfalls in weiten Teilen Frauen, die alte überkommene gesellschaftliche Verhaltensmuster reproduzieren, bspw. indem sie Kinder weiter beschneiden lassen – weswegen auch der zukunftsträchtige Weg über die Mutter gehen muss, um solche Teufelskreisläufe zu durchbrechen.
Wer Frauen oder Schwarze nur als Opfer denkt – oder sie alternativ als Superhelden aufbietet, der bewegt sich in einer positiven Rassismusbegrifflichkeit und verstärkt so die Probleme eher noch, als dass er sie löst.
Ich behaupte deswegen einfach mal, es kommt weniger aufs Geschlecht an, als vielmehr auf die Strukturen in denen sich selbiges bewegt. Ist quasi die Analogie zur Hautfarbe.


Argumentationsversuche in diese Mono-Richtung, Geschlecht oder Hautfarbe sind ein ernstes analytisches Problem, und in Konsequenz, Agens einer gesellschaftlichen Zerfaserung, verbunden mit einer einhergehenden Entsolidarisierung.
Sie finden -obwohl progressiv gemeint- nur in der Funktion des hilfreichen Idioten der vorherrschenden Produktionsweise statt.
Statt eines Unten gegen Oben, Ausgebeutete gegen Ausbeuter zersplittert man die eigene Kraft und reibt sich auf in Abgrenzungskriegen bei der Suche nach Klein-und Kleinstopfergruppen und Gendersternchenmystik. Schubladendenken par excellence.


Mein Aufhänger, was gerade bei sich als links verstehenden Gruppen schiefläuft, sind Geschichten wie „Evergreen College“ und die zunehmende Verselbstständigung von autoritärem Gehabe eben auf jener Seite, auf der ich mich selbst stehend sehe: im linken Bereich des politischen Spektrums.
Das ist nun ja nicht neu, ganz sinnvoll haben auf das Problem musikalisch ja schon die Schwarzen Schafe im letzten Jahrtausend hingewiesen.

Das totalitäre Element in den sich immer weiter zerfasernden Kleinstopfergruppen, spielt dem ideellen Gesamtkapitalist prima in die profitmaximierenden Griffel und macht den schmutzigen Job für die neoliberale Agenda sogar noch kostenlos und im Pathos der moralischen Überlegenheit. Man sollte immer dran denken, so wie man mit seinen Gegnern umgeht, der hämische Beifall, wenn man denen ein Ei an die Rübe zimmert oder ein Auto abfackelt, hallt genau berechtigt zurück, wenn es die eigenen Leute trifft.
Nun ist Trump als Soziopath und PotUS natürlich ein gefundenes Fressen und -klar ist es nett, wenn er vor einer leeren Halle steht, aber das ist doch unterm Strich…Kinderkram und eine Art von Umgang in der politischen Sphäre, die man sich überlegen sollte, wenn man sie an sich selbst nicht wiederfinden möchte.
Was ich von Trump als Person halte ist hoffentlich klar. Ich beobachte gespannt, was er als Präsident macht, weil ich daran interessiert bin zu verstehen, wie sich die USA gerade darstellen, als absteigender -oder zumindest vom Abstieg gefährdeten- Hegemon, wie sich eine neue Weltordnung daraus herauskristallisiert. Das Puppenkasperletheater der bürgerlichen Geschichtsbetrachtung interessiert mich dabei wirklich nur auf anekdotischer Ebene um einen Smalltalk für eventuelle Partys in der Nach-Coronazeit zu haben.

Dieser linke Pluralismus (das Sektierertum) hat in der bisherigen Geschichte dazu geführt, dass man sich von einem gemeinsamen Kampf gegen die Ausbeutung und die kapitalistische Produktionsweise hin zu einem geschwächten Zerrbild entwickelt hat. Wenn man sich in Kleinstkriegen selbst bekämpft, bleibt der tatsächliche Gegner freudig erregt als Sieger auf dem Schlachtfeld zurück.
Diese Art der Destruktion scheint linken (aber auch rechten) Gruppen inhärent zu sein, das was ich mal in Bezug auf die (bürgerliche) Französische Revolution und deren Radikalisierungsprozess in etwas anderem Zusammenhang schrieb.
Am Ende gibts dann eben Napoleon statt Marat oder Robespierre, Königtum statt Republik.

Was mich unglücklich macht sind die autoritären Tendenzen, die scheinbar immer öfter Fuß fassen können, das SJW Unwesen, die Denunziationen und Beweis- und Rechtsumkehr die stattfindet, wenn man solchen Leuten nicht entschieden entgegentritt, auch und gerade weil sie die eigene Bewegung damit untergraben und schwächen.

Und mir ist das tatsächlich wumpe, ob dann Rechte es sind die die Freiheit abschaffen wollen, oder jene, die in ihrer identitären Verblendung gefangen, sich selbst als Progressiv wahrnehmende vermeintliche Verbündete.

Es sind auch solche Geschichten, wie eben bei fefe gefunden, die man sich angucken muss.

Nebenbei sollte man beim Thema Kulturindustrie und wer dort aktuell die ideologische Hegemonie in der führenden Hollywoodisierung der Welt trägt, auch im Auge behalten, dass dort tatsächlich absurde Zerrbilder von Kleinstgruppen aufgepumpt werden um in den Serien des Alltags ihre Propaganda zu entfalten. Ganz schlimme wokeness Serien wie die „Watchmen“ bspw. kann ich mir schon gar nicht mehr antun, dass inzwischen in jeder Serie die Führungspersonen weiblich und lesbisch sind, kann man zur Kenntnis nehmen, auch wenn die gerade stattfindende Häufung wohl nicht mal mehr in einer Relation zum tatsächlichen Vorkommen in der Gesellschaft(in den meisten Fällen die us-amerikanische) steht.
Sobald das aber mit dem didaktischen Holzhammer eingeprügelt wird, sträubt sich bei mir immer mehr dagegen und erreicht genau das Gegenteil dessen, was wohl beabsichtigt ist.
Mag sein, dass dies bei jüngeren Menschen noch besser klappt, mich kriegt man damit nicht mehr.

Mir war es in meinem Leben bisher immer egal, welche Hautfarbe (o.k. das habe ich wenig Menschen vorzuweisen mit denen sich meine Wege gekreuzt haben), Geschlecht oder Religion jemand hatte.
Ich habe meine Unterscheidung immer nach dem Kriterium getroffen, ob jemand ein Arschloch ist oder nicht. Und falls es ein Arschloch war, von dem ich was lernen konnte, war mir das auch egal – ich muss ja nicht alles von jedem mögen oder nach meinem Kriterium bewerten. 😉

Nebenbei bin ich der Meinung: Wer Recht und moralisch anständiges, faires Verhalten nur seiner Clique zubilligen mag, aber es Andersdenkenden abspricht ist ein totalitärer Arsch, egal wo er sich selbst politisch und moralisch verlotet.


Da ich ja auch ein gehässiger und böser Mensch bin, brauche ich hin und wieder etwas, was mir auch Spaß macht.
Um also den von den Rechten gekaperten Gutmenschen als Kampfbegriff zu vermeiden bietet es sich vermutlich an, einen chinesischen Begriff zu kultivieren, mit dem ich -dank Großmeister Burks seinem Beitrag– in Kontakt geraten bin: Baizuo
Eventuell deckt der chinesische Spottbegriff Baizuo das Problem der unterschiedlichen und problematischen Diskurswelten im Land aktuell ganz gut ab.
Dieser, so zitiere ich mal: „bezeichne […] Personen, die sich nur für Themen wie Einwanderung, Minderheiten, LGBT und Umwelt interessierten und keine Ahnung von Problemen der realen Welt hätten, und scheinheilige Humanitaristen, die für Frieden und Gleichheit einträten, nur um ihr eigenes Gefühl moralischer Überlegenheit zu befriedigen. Diese seien so sehr von politischer Korrektheit besessen, dass sie dem Multikulturalismus zuliebe rückwärtsgewandte islamische Werte tolerierten, und glaubten an den Wohlfahrtsstaat, der nur Faulenzer und Trittbrettfahrer begünstige. Sie seien ignorante und arrogante Westler, die den Rest der Welt bedauerten und sich für Retter hielten.(ebenda)“
Rumms! Chinesen, man muss sie einfach mögen. 😊


Und, um den Schleier ein wenig zu lüften. Da kann man lesen, wo der Zug hinfahren müßte, sofern man sich vom Schein der Rassismusdebatte lösen und sich dem realen Problem zuwenden mag. We don’t want Black landlords and Black bosses. We want to abolish private property and the capitalist system.
Eigentlich wollte ich dazu ja nix schreiben und nun ist es doch wieder etwas mehr geworden.


EIGENTLICH wollte ich doch nur zwei Bilder posten und berichten, wie gut sich meine Salatabschnitte auf dem Balkon entwickeln, und, dass die Kartoffeln fleißig giftiges Grün angesetzt haben.


Inzwischen stopfe ich keimende Kartoffeln oder keimende Zwiebeln auch einfach in einen Topf.
Bei den Kartoffeln bin ich im Herbst mal gespannt, was da dranhängt – das Zwiebelgrün hingegen schmeckt prima im Salat oder -wenn es blüht- freuen sich die Insekten, zumindest die, die noch da sind.


Zum Abschluss und zum Tag des alten, weißen Mannes ein Lied von Funny van Dannen mit dem Titel: „Lesbische, schwarze Behinderte“.

Einen entspannten Feierabend wünscht Ihnen Ihr Blödbabbler, Unkraut des HErrn!

Oh Herr,…

…wo war eigentlich die Empörung der ganzen Schlaumeier -gerne mit MA Germanistik oder Kulturwissenschaften-, die nun zu Pandemiezeiten in den Gazetten was vom Abbau der Grundrechte faseln, als man hier im Land mit Terrorangst und Cyberkrieg tatsächlich bleibende und starke Einschnitte in unsere Bürgerrechte durchgedrückt hat?
Also ich mach‘ mal schnell in whataboutism… wie viele Todesopfer gibt es in Deutschland zu beklagen wegen linkem, rechtem und religiösem Terrorismus…und wie viele wegen der trotz Lockdown-Maßnahmen stattfindenden Corona-Pandemie?
Da muss ein Berg- und Taliban schon fleißig Bomben stricken um den bodycount so hinzubekommen – nur mal so angemerkt, wegen des Themas Verhältnismäßigkeit die ja gerne angeführt wird, wenn es doch eigentlich ums business geht.
Und wer Kinder und deren Leid vorsätzlich benutzt um seine Öffnungsfantasien zu flankieren, sollte mit wenigstens einmal Thomas Fischer am Tag bestraft belohnt werden.


Nachdem im Umfeld eines sogenannten Gottesdienstes in Frankfurt über 100 Gläubische mit Covid-19 gesegnet wurden, obwohl man alle Vorsichtsmaßnahmen einhielt, wie man beteuerte…dachte ich „Klar, ich ziehe mir auch meine Hose mit der Kneifzange an“, muss nach kurzem Nachlesen aber konstatieren: Sie haben sogar recht mit der Aussage.
Denn, der hessische Blobfisch und seine Konsorten hatten ja folgende Auflagen gemacht:

  • Keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. (Also…äh…komische ‚Auflage‘)
    Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden. (o.k. wie überall…)
  • Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben. (dito)
  • Kollekten-Körbchen und andere Gegenstände dürfen nicht herumgereicht werden. (Hmm…weil da das Virus drin lebt? Schmierinfektionen sind ja nun gerade nicht der (Haupt) Übertragungsweg…strange)
  • Desinfektionsmittel müssen zur Verfügung stehen, in Spendern zum Beispiel. (Und schon kann man doch ein Spendenkörbchen benutzen…also eigentlich auch so…aber mit Desinfektionsgerubbel sicherlich)
  • Die Regeln müssen am Versammlungsort gut sichtbar über Aushänge bekanntgemacht werden.(Hurra, ein Aushang wird uns retten, zumindest die typisch deutschen unter den Teilnehmern, die einen Aushang brauchen um sich an grundlegende Verhaltensmaßnahmen zu halten)
  • Weitergehende Auflagen wie das Tragen einer Maske oder den Verzicht auf Gesang macht das Land nicht. Die Religionsgemeinschaften hatten aber zuvor auf Bundesebene angekündigt, solche Schritte von sich aus zu gehen. (Also, das was am wahrscheinlichsten eine Infektion in geschlossenen Räumen verhindert bzw. stark einschränkt, wurde nicht angeordnet…sehr clever…zumal man ja schon von den USA im April lernen konnte wie sich ein Chorgesang auf die Menschen auswirken kann.)

Eigentlich wollte ich -gehässiger Arsch der ich bin- ja schreiben: Immer wieder schön, wenn Religioten doch -wenn auch zu spät- erkennen, dass sie dumm waren, nachdem ich in der FAZ las:

Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten„, hieß es in der Stellungnahme.

Aber der Fehler geht klar aufs Konto der Blobfisch-Gang…schön, dass wir dadurch wieder mehr Infektionen unter die Hessen gebracht haben…aber wie der Blobfisch sagte: „Gerade in dieser Zeit kann ein starker Glaube Halt geben.“
Mein Glaube an den Verstand meiner gewählten Repräsentanten hat durch diese unnötigen, löchrigen Vorkehrungen leider deutlich gelitten, aber um diesen Glauben gings den Herren Politikern vermutlich auch nicht, zumindest nicht Blobfisch & Friends.

Großmeister Drosten, „der Charité-Wissenschaftler verwies am Montag im Deutschlandfunk auf wissenschaftliche Erkenntnisse und sagte, es verstärke sich der Eindruck, dass es zusätzlich zur Tröpfcheninfektion eine deutliche Komponente von Aerosol-Infektionen gebe. „Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir einfach vielleicht auch eine große Überarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neuaufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus.“ Dazu müsse man jetzt anerkennen, dass die Aerosolübertragung eine wichtige Rolle spiele.
Mit Blick auf geschlossene Räume sagte Drosten, „im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren“(FAZ, link oben)

So siehts aus, die Wissenschaft in ihrem Lauf hält weder Bouffier noch ein anderer Esel auf – zumindest hoffentlich nicht lange.

Ihnen Ihr Blödbabbler


Und, damit kein Missverständnis aufkommt, ich berufe mich gewöhnlich auf Prof. Drosten -oder zitiere ihn-, nicht deswegen, weil der so sexy Haare oder weil er eine sehr angenehme, unaufgeregte Stimme hat die es mir erleichtert ihm im podcast zuzuhören, sondern, weil er einer der führenden Virologen weltweit (mit Spezialisierung auf Coronaviren) ist.
Wir sind zum Glück in der glücklichen Lage 🙂 ihn in unserem Land als Stimme der Vernunft zu haben, die sich regelmäßig zum Virus meldet.
Schöne Haare und eine angenehme Stimme hat auch der Metzger an der Ecke, deswegen traue ich ihm beim Thema Viren trotzdem nicht über den Weg…just said!

Zitat des Tages

…leider etwas verspätet, da mich WP nicht reingelassen hat die letzten Tage (waren wohl ’ne Menge brute-force Spinner unterwegs). :-/

Kapitalismus ist, wenn die Wirtschaft kollabiert, weil die Leute ein paar Wochen lang nur das kaufen, was sie wirklich brauchen.(Tweet)

Und zur Feier des Tages -und in Anlehnung fürs Zitat oben- noch was hoffnungsfrohes, gespielt vom ollen Quetschenpaua aka Yok, Desillusioniert.

Einen schönen Vaddertach wünscht
Ihnen Ihr Blödbabbler

Kurzer Lesetipp zum Wochenende

Wer mal wieder einen durchdachten – und fein formulierten – Text lesen möchte, wird wie fast immer bei Thomas Fischer in dessen Kolumne beim SPIEGEL fündig.

Unter dem Titel „Corona, Spaß und Schuld“, findet man so schöne Textstellen wie:

[…]denn die einen tragen halt prinzipiell keine Aluhüte, und den Aluhutträgern ist es egal, was Kopernikus, Einstein und Hawking sagen, weil sie ja in sich spüren, dass es hilft. Wenn nicht gegen Viren, dann doch gegen die Langeweile.

Ein gesegnetes Wochenende, lassen sie sich nicht anspucken.
Ihnen Ihr Blödbabbler

Gelesen und bedacht

Der SPIEGEL schrieb:Nun gibt es nach SPIEGEL-Informationen Hinweise, dass ein inhaftierter KSK-Soldat Teil eines rechtsextremen Netzwerks innerhalb der Bundeswehr-Eliteeinheit sein könnte.
Als interessierter Laie frage ich mich nun natürlich:
Ist ein rechtsextremes Netzwerk innerhalb der KSK sowas wie der Flügel bei der AfD?
Also, quasi die fiesen Hardcore-Nazis innerhalb der Gesamtgruppe der ‚lieben‘ Nazis-von-nebenan?

Macht es tatsächlich noch Sinn von Teil- und Untergruppen zu sprechen, gar hetrogenes im eigentlich homogenen Sud zu vermuten?

Grüblerischen Gruß vom Blödbabbler