Zuckerkugeln für die Gesundheit?!

Überraschendes Ergebnis in Bayern bezüglich des grotesken Antrags der CSU , FDP, SPD und AfD auf der Seite der Vernunft gegen CSU, Freie Wähler und natürlich die Grünen.
(via SPD)

Man erwägt also ernsthaft eine Studie anzuwerfen, die klären soll, ob nicht Homöopathie anstelle von Antibiotika ein sinnvoller Weg sein kann um mögliche Antibiotikaresistenzen zu verringern. 😀
Studien wären ja ganz hilfreich um einen Sachverhalt zu erhärten und mit Fakten zu untermauern…einzig, zum Thema „Homöopathie“ ist eigentlich bereits alles gesagt, „wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus“, fasst die Studienlage zu der über 200 Jahre existenten Scharlatanerie recht treffend zusammen. Kann man sich eigentlich 300-400.000 € sparen und dafür vielleicht lieber was Sinnvolles mit machen,etwas, bei dem die Nutzlosigkeit und die Lobbyarbeit nicht durch jede Ritze trieft.

Was ist denn aus dem guten alten Beten geworden, dem Blutopfer oder dem Bösen Blick, so frage ich mich angesichts dieses Antrags.
Diese alten Methoden helfen auch gut dabei, Resistenzbildungen durch exzessive Antibiotikagabe zu vermeiden, keine Antibiose, keine Resistenzen – und die alten, natürlichen Zeiten, bei denen man einfach am Wundbrand oder einer Sepsis starb, waren doch super, irgendwie, oder?
O.k. der Patient starb vielleicht oder litt deutlich länger als nötig, bzw. erkrankte chronisch daran sobald man diese -erwiesener Maßen unnützen- Mittel zur ‚Heilung‘ des Erkrankten einsetzte, aber hey, dafür kostet es (manchmal) auch weniger wenn der nette Scharlatan von nebenan Onkel Doktor spielt und Zuckerkügelchen verteilt.
Aber-ganz wichtig- diese Form der Therapie schafft keine multiresistenten Keime höchstens einen Diabetes Typ 2. m(

Trotzdem erfreut es mich auch zu sehen, dass offensichtlicher Aberglaube und der Hang zur Esoterik nicht nur bei den sattsam dafür bekannten Grünen und deren Unterstützern zu finden ist, sondern auch die gottesgläubige Schar der Freien und CSU’ler offenbar fest im Griff hat.
Esoterischer Heilglauben kennt -wie weiland Adolf Hitler- keine Grenzen mehr – und hierbei wären geschlossene Grenzen wirklich mal was Gutes. 😉

Wer sich hingegen aus Wissenschaft und Religion nur das raussucht, was die eigene Agenda füttert und nährt, der ist ein bigotter Arsch oder wenigstens ein Idiot – beides gehört nicht in einen Landtag,
findet Ihnen Ihr Blödbabbler

‚A Speyside Distillery 1977 (WD)‘

Der heutig präsentierte Whisky ist der teuerste, den ich mir bisher gekauft habe -und das hatte einen speziellen und traurigen Grund.

Eine gute und langjährige Freundin von mir -Wegbegleiterin über 35 Jahre- verstarb innerhalb von einem sehr kurzen Zeitraum an den Folgen einer erneuten Krebserkrankung; es blieb nicht mal mehr genug Zeit sich zu verabschieden.
Da sie gut wusste, dass ich dem edlen Tropfen nicht abgeneigt bin, aber zu geizig vernünftig bin, für Alkohol dreistellige Beträge auszugeben…Leute, hallo, es bleibt Schnaps…selbst wenn der älter und fassgelagert wurde, bedachte sie mich mit einem kleinen Auftrag in ihrem Testament.


Doch kurz noch was zu Alkohol und Preisen:
Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dafür 100€ aufwärts bezahlen zu müssen, außer, dass der ominöse Markt auf Spekulanten und gesteigerte Nachfrage in zwei Formen reagiert hat.
Einerseits kommt immer mehr maximal durchschnittlicher Whisky auf den Markt, zu Preisen, die einem die Tränen fürs dargebotene in die Augen treiben… meist jedoch vor Lachen.
Die alten -und seltenen- Abfüllungen hingegen verstauben gerne als Geldanlage getarnt bei irgendwelchen Hedgefonds oder Privatiers im dunklen Kämmerlein, vulgo Lagerhalle und treiben die Preise weiter hoch, da sie des Trinkers Zirkulationssphäre verlassen haben und sich vollständig von ihrem Gebrauchswert entfremdet haben.
Ist mir aber egal, zwingt einen ja noch keiner sich am Rennen um das dickste Portemonnaie für den dünnsten Fusel zu beteiligen, Lemminge sind schon immer abgestürzt.


Nicht egal war mir hingegen, dass besagte Freundin mir einen dreistelligen Betrag hinterließ, mit der Auflage, davon eine teure Flasche Whisky zu kaufen, eine, die ich mir sonst nie kaufen würde und an ihrem Geburtstag((und meinem – wir sind beide am gleichen Tag geborene) mit einem Glas auf sie anzustoßen – woran ich mich bis heute gehalten habe.

Nun leidet Whisky noch nicht stark, aber ein wenig doch schon, wenn er über einen längeren Zeitraum eröffnet ist, sodass ich das Spiel nicht beliebig oft in der Zukunft noch tun werden kann – zumindest nicht, ohne dass der Whisky deutlich an Aroma und Geschmack verliert.
Und ich mag auch nicht mit Plastikfolien und Gasen anfangen…hatte ich erwähnt…ist nur Alkohol. 😉
Nun habe ich jedoch – außer der Reihe- zu einem profanen, dennoch -für den geneigten Eintracht Frankfurt Fan- wichtigen Ereignis mit einem feinen Gläschen des besagten Whiskys gefeiert; Micha hätte das sicherlich-obwohl Kickers Offenbach Fan 😯 – gutgeheißen.

'A Speyside Distillery 1977 (WD) FlascheNun genug der Vorrede und ab in medias res.

Der Whisky ist ein Single Malt Whisky, genauer sogar eine Single Cask Abfüllung, dessen Destillerie unbekannt bleibt und der zu den Eigenabfüllungen von Whisky-Doris zählt und auch eben dort gekauft wurde.
So kündet das Frontetikett, auf dem ein Aquarell von Horst Mantheé mit dem Old Leanach Farmhouse abgebildet ist, lediglich:“Distilled 1977 at a Speyside Distillery“, die Rückseite nennt 10/1977 als Datum der Destillation und 12/2015 als Monat der Abfüllung.
Der Whisky reifte in einem Sherry Butt mit der Nummer 25 und hatte -als man ihn auf Flasche zog- angenehme 47% Vol. Alkohol.
Es wurden aus dem Fass 578(auf der Webseite von Whisky-Doris im Archiv steht noch 577!) Flaschen abgefüllt, meine Flaschennummer behalte ich für mich. 😛
Der damalige Preis belief sich auf 280€, der Whisky ist leider nicht mehr erhältlich.
Vorweg, man sollte diesem Whisky, darauf wurde auf der Webseite damals auch hingewiesen, ein gutes Maß Zeit im Glas geben damit er es sich auch richtig gemütlich machen kann.
Aus der Buddel direkt in den Rachen ist, neben der Höhe des Preises auch geschmacklich nicht sinnvoll – wie bei den meisten Whiskys – dies nur nebenbei bemerkt.
Es gibt da irgendwo die Empfehlung: Eine Minute im Glas pro Jahr im Fass…oder so ähnlich.
Wie man dies dann mit einem fucking NAS Whisky, als No Age Statement nicht Network Attached Storage hält…who knows?
Also, ich habe den „A Speyside Distillery 1977“ definitiv bisher keine 38 Minuten ruhen lassen, eher so was um die 20-25, aber das ist -denke ich- auch akzeptabel. Vielleicht entwickle ich mal die Geduld fast 40 Minuten vor einem Glas zu sitzen und nur zu schnuffeln, bisher ist es mir noch nicht gelungen…shame on me!

Im Glas, wie auch in der Flasche zeigt sich ein schöner, dunkler Whisky der ungefärbt(also kein E150a, aber schon Farbe ausm Fass, logo!) und nicht kühlgefiltert auf seinen Lebenszweck wartet.
Die Nase ist dunkel wie meine Seele, süß und schwer und insgesamt ‚rund‘ in meiner Wahrnehmung.
Es muffelt nach Schokoladenpralinen mit Rosinenmatsch, aber, auch überraschend frisch für 38 Jahre in einem dunklen Fass.
Durch Wasserbeigabe bekommt er eine schmutzige Note, geht in Richtung Fabrikboden mit Zitrusfruchtaroma eins Spülmittels.
Ohne Wasser gefällts mir deutlich besser, da ist die Nase für mich glatt 5 Fässer wert, appetitanregend und süffig – verheißt Spaß.

Im Mund ist er adstringierend, trocken und etwas fettig. Dunkle Schokolade, cremig und süß mit Rosinen…aber, ich hab‘ da ganz wenig und ganz weit hinten auch eine Ahnung von Schwefel der Marke Sylvesterkracher…stört aber nicht und macht auch nichts kaputt, was ja leider nicht immer der Fall ist. Das Mundgefühl ist voll, etwas pfeffrig kommt der alte Geselle daher und auch vom Fassmuff bleibt man nicht ganz verschont(Glenfarclas nicht unähnlich, da habe ich den Muff in bisher jeder Abfüllung gehabt).

Beim Abgang ist die dominante Note Espressobitterkeit, die hält sich auch etwas länger auf der Zunge…da merkt man dann das Alter und das Fass.

Vorweg, ich mag die Eigenabfüllungen von Whisky-Doris.
Ich mochte die Christmas Malts, obwohl es dort durchaus spürbar schwefelte, und auch einiges aus der Nose Art Reihe schmeckte mir – da war bisher keiner dabei, der nicht gut bis sehr gut war.
Nun also der „A Speyside Distillery 1977“.
Ich finde den sehr gelungen und er schmeckt auch prima…und da ich damit ja quasi einen letzten Willen umsetze, finde ich den für den mir wichtigen Anlass sehr gut geeignet.
Ob mir der Whisky allerdings 280€ wert wäre? Definitiv nein, sorry.
Nicht falsch verstehen, der Whisky bekommt von mir satte 5 Fässer, der ist deutlich besser als der Durchschnitt, den man gewöhnlich kauft (und meist auch teuer bezahlt), aber mein persönliches PLV passt trotzdem nicht, man bekommt ja leider fürs hohe Alter nicht unbedingt (und immer)ein mehr an Geschmacksexplosion oder mehr Aroma.
Wenn man sich das klar gemacht hat, wird man vermutlich eher wieder in den Bereich der guten 20-28 jährigen Whiskys übersiedeln – zumindest wenn man keinen Dukatenscheißer sein eigen nennen kann, oder aber man erfreut sich an der Masse an guten Abfüllungen bis 18 Jahre für den kleineren Geldbeutel. Das ist weder ehrenrührig, noch dumm oder ‚anfängerhaft‘ – Geschmäcker sind verschieden und nicht alles was weniger kostet ist automatisch deswegen schlechter. Als Stichwörter seien hier mal Ardbeg Ten, Laphroaig Q.C. oder auch der klassische Lagavulin16 in die Runde geworfen .
Ich habe noch Whiskys hier stehen -und auch bereits getrunken- die waren mit 25 Jahren oder auch 24 für unter Hundert € noch vor 2 Jahren zu haben – so bekam man die grandiose Glenscoma Eigenabfüllung bei Scoma Ben Nevis 1990 bspw. für ‚nur‘ 89€.
Ja, ich weiß der Vergleich hinkt…hier 38Jahre Sherryfass, dort 24 Jahre Bourbonfass, aber was ich damit sagen möchte, ist einfach, es muss nicht immer ein Schielen nach dem Alter sein, oftmals bezahlt man dann einfach deutlich mehr, als es einem mehr an Geschmack zuträglich ist – andere Mütter haben eben auch hin-und wieder jüngere und hübschere Töchter…hüstel.

Die Whiskybase hat hier was zum A Speyside Distillery 1977 (WD).

Wertung Single Malt Whisky
A Speyside Distillery 1977 (WD)
Geschmack:
Preis-/Leistungsverhältnis:

Fazit: Der ‚A Speyside Distillery 1977 (WD)‘ ist ein wunderbarer, sehr alter Sherrywhisky, der Spaß macht und denn man entsprechend zelebrieren sollte; mal eben zum Tatort gucken ist da definitiv nicht das richtige Umfeld für. 😉 Was bleibt ist ein damals bereits hoher Preis für Alkohol, wer da ohne mit der Wimpern zu zucken und ohne Kreditaufnahme mit zurechtkommt, der bekommt einen gut gereiften oldfashioned Whisky aus dem Einzelfass mit ansprechendem Geschmack.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Rating-Info
6 Perfekt – 5 Wunderbar – 4 Lecker – 3 Gut – 2 Brauchbar – 1 Widerlich – 0 Fußbad

P.S. Neuerdings muss man ja dazuschreiben, dass man sich den Schnaps selbst gekauft hat, keine Werbung betreibt und auch sonst eben kein fucking Influencer oder Marketingfuzzi ist oder von den im Beitrag genannten Shops bestochen wurde…dies sei hiermit getan.
Nebenbei bemerkt: Ihr macht das Internet immer arschiger und kaputter…:-( !

Weltmännertag

Letztes Jahr dank eines Comics von Frau Dr. Nadja Hermann aka erzählmirnix erstmalig darauf gestoßen, dass es sowas gibt.

Und wie so oft bei den Comics von erzählmirnix ist man danach schlauer und muss selbst keinen Text mehr zum Thema verfassen.


Wo wir aber auch beim Thema „Lebenserwartung“ sind, sei auf eine positive Entwicklung verwiesen, die im Reich des Bösen beim Teufel Putin stattgefunden hat.
So hat sich die Lebenserwartung zwischen 1994 bis 2016 bei den männlichen Russen von 57 Jahren auf nunmehr knapp 68 Jahren verlängert, russische Frauen sterben im Durchschnitt mit 78 Jahren, wobei insgesamt deutliche Unterschiede im russischen Reich zu betrachten sind.
Gesunkener Alkoholkonsum wird da gerne als signifikante Verbesserung angeführt, die den Männern inzwischen zu einem geringen Teil erlaubt in Rente zu gehen und noch die erste Zahlung zu erhalten.
Nebenbei sei kurz auf den durchschnittlichen Alkoholkonsum hingewiesen, der bei ‚den‘ Russen inzwischen bei 11,7 in Deutschland hingegen bspw. bei 13,4 Liter reinem Alkohol pro Kopf liegt.
Und, wenn ich schon beim Thema Alkohol bin: Gestern habe ich mir zum Anlass des feinen Sieges der Frankfurter Eintracht gegen die Bayern aus München ein gutes Gläschen alten Whisky gegönnt, den ich vermutlich morgen mit einer Notiz hier im Blog vorstellen werde.
Es war der ‚1977er A Speyside Destillery aus der Abfüllung 12/2015‘, von der Whisky-Doris, mein definitiv teuerster Whisky im Schrank.

Und an dieser Stelle ein kurzer Hinweis an meine Mitgeschlechtsgenossen: Schiebt eure fetten Ärschen mal vom Sofa hoch, geht zum Doktor und lasst mal die große Hafenrundfahrt präventiv machen – ihr wollte doch sicher alle später noch mit Enkeln, Kindern oder Frauen spielen.
Krankheiten sind kacke, aber manche kann man tatsächlich gut bekämpfen, wenn man nicht wartet bis einem das Blut aus dem Arsch oder sonstigen Ritzen läuft.

Noch einen gepflegten Weltmännertag,
Ihnen Ihr Blödbabbler

P.S. Mein originaler Text war sensationell, leider habe ich statt Strg+C wieder mal danebengehauen und es hat mir im Browser den gesamten Text bis auf den ersten Buchstaben gelöscht…sehen sie mir also bitte nach, dass der Nachklapp deutlich seichter und ärmlicher daherkommt, als geplant. 😉

Hmm…lecker?

Eben auf der Suche nach einer Anregung für eine fleischlose Mahlzeit in Rezeptform auf folgenden Link

gestoßen, dessen Überschrift mich rätseln lässt.
Wenn alle 50 Rezepte zum Reinsetzen sind, so frage ich mich, ist dann das Essen doppelt fürn Arsch?

Grübelnden Gruß von Ihnen Ihrn Blödbabbler

Kurze Hinweise…

…auf ein paar Beiträge außerhalb des Blödbabblers Blog.


Ein nettes und kurzes Video zum Thema eloquente „Religionskritik“ hat der Herr wvs in seinem Beitrag ‚Eine 2000 Jahre alte Mythologie, die von einer primitiven Hirtenkultur entwickelt worden ist …‘, verlinkt.
Inhaltlich stimme ich -wenig überraschend- voll zu. 😀
Und der Hinweis auf die Diskussion beim hpd zum Thema „Phillip Möller“, den ein Kommentator verlinkt, kann man so sehen wie er und Wakonigg, man kann ihn aber auch anders sehen, wie bspw. in der Replik.
Beim Thema Klimawandel, Untergangspropheten und Fanatikern stimme ich in weiten Teilen mit Frau Ditfurth überein, die sich prägnant im FR Interview so zu Extinction Rebellion äußert:Die Sprecher*innen von XR bleiben die Antwort nach den wissenschaftlichen Quellen für diese Aussagen schuldig, denn es gibt sie nicht. Das sind Endzeitszenarien von Weltuntergangssekten. Die Klimakatastrophe wird sehr viel komplizierter und widersprüchlicher verlaufen. (FR)


Der werte Herr AausB macht mich die Tage auf ein gutes Video mit dem Titel „Boris‘ Secret Brexit Deal, w Stephen Fry“ aufmerksam, dem ich in weiten Teilen zustimme, bis auf den Hinweis auf die Einschätzung zu den Spinnern von XR am Ende.
😉


Einschätzung
XR scheint mir Kindertheater für die grünlich herangewachsenen Millennials zu sein, denen Empfindlichkeit und vorgebliche Individualität den Blick verstellen für die realen Grundlagen und sozialen Strukturen von Herrschaft.
In Form gegossenes „SJW“-Tum eben, das jede Meinung zulässt, solange sie der eigenen entspricht.
Das ist aus meiner bescheidenen Sichtweise heraus ein Teil des Problems und sicherlich nicht die Lösung; der immanente Hang zum Totalitären schimmert zwischen den Prinizipien und Werten durch und stößt zumindest mich ab.

Ich werfe in einem solchen Zusammenhang mal die Stichwörter „Evergreen State College“, Bret Weinstein(nicht Harvey! 😀 ) und SJW ein – da will ich -wenn ich Zeit und Lust finde- mal was zu schreiben.
Solche Form von gelebter Intoleranz wird ja scheinbar auch in Deutschland aktueller, wenn man sich die Reaktionen auf Lucke, Lindner und de Maiziere an Unis oder Lesungen anguckt.
Brüllen, zertrümmern und weg, statt argumentativer Vernichtung gegnerischer Ideologien, scheint mir an sich schon kein probates Mittel zu sein um Diskurse zu führen; an Universitäten als Hort des Austauschs, der Suche nach Erkenntnis und der Wissenschaft sind sie jedoch ein dramatisches Armutszeugnis derselben als Schneeflockenhabitate und Blasen einer selbstgerechten Schar von Erleuchteten. Schade!


#Update#
Ganz vergessen vorhin einzufügen…passt eigentlich auch in den obigen Tenor mit rein, der aktuelle Kommentar von Thomas Fischer bei SpOn. Ich mag seine Formulierungen. 🙂


Unsere verfickte Gesellschaft hat sich -wie mir scheint- still und leise digitalisiert – es gibt nur noch binäres Handeln, schwarz und weiß, dumm oder erleuchtet…dazwischen ist nix.
Ob das mal richtig sein kann, zweifelt
Ihnen Ihr Blödbabbler

Kurzer Hinweis

Da es scheinbar nur eine Spaßpartei für Nötig hält, aktiv etwas gegen den Irren vom Bosporus zu tun, verlinke ich mal zur Spendenseite von „DIE PARTEI“: „Kurden helfen – Groko Haram ärgern!
Den Satz darin: „Das Verhalten von EU, NATO und Bundesregierung kann man als Beihilfe werten, insgeheim verhindern CDU & SPD selbst ein EU-weites Waffenembargo gegen die Türkei.“, unterschreibe ich vorbehaltslos.

Ihnen Ihr Blödbabbler