Heute hier…

…morgen dort.

Und falls man sich doch aus den Augen verliert noch eine Runde Whitesnake und ein gehauchtes „(We) wish you well“.

Danke an alle die hier die letzten 9 Jahre mitgelesen, mitgeschimpft und mitkommentiert haben.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Sentimentalist vor dem Herrn

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Aus, aus…

..das Spiel ist aus…und Deutschland raus.

Man hätte etwas ahnen, man hätte etwa vermuten können, dass der Fußballgigant aus Südkorea, jene Mannschaft die bisher kein Gruppenspiel in unserer Gruppe gewinnen konnte-und zwar durchaus zurecht, weil sie schlecht spielt(e)- für die aktuelle Truppe des Langweilers aus Schwaben eine Nummer zu groß geraten würde.
Aber glauben, glauben wollte man es nicht.

Im Gegensatz aber, zu mancherlei Humbug und Scharlatanerie die sich einem im echten Leben hin und wieder humorfrei darbietet, gabs hier eine klassische hic Rhodos, hic salta! Situation.
Unsere Superhelden im Dress der Weltmeister gewandet, mit der erklärten Absicht, gar dem eisernen Willen zum Sieg und der Medienkritik auf der Zunge hatten die Chance zum Weiterkommen auf den eigenen Käsemauken und, dies sei erwähnt: eine bessere als die alten Schweden. Einzig, sie hätten springen müssen, statt nur davon zu reden wie toll sie mal gesprungen sind, damals auf Rhodos – hier wären Taten statt Worte gefragt gewesen.

Doch nachdem diese überraschend den Mexikanern mal im Vorbeigehen gezeigt haben, wo deren Grenzen sind – etwas das Trump ja auch versucht- war plötzlich Polen weit offen (um diese alte Redewendung mal zu benutzen, natürlich auch, weil die Polen schon vor uns als WM2018 Looser durch die Gazetten getrieben wurden).
So resümiere ich: Mexiko war keine gute Mannschaft, Schweden war akzeptabel und Südkorea schlechter als Mexiko. So steht meine Einschätzung des gesehenen.
Deutschland schaffte nichts im Turnier, außer einem Glückstreffer, aus einer Standardsituation heraus, gegen Schweden.
Und sofort gabs im Land wieder diese morbide Untergangsgeraune nebst Prinzip Hoffnung.
Die Art von seniler Hoffnung, wie beim ollen Adi im Bonker, dass noch die große Wende eintreten könnte sobald die Geisterarmeen eingreifen oder hier eben der Geist von Uwe Seeler ins Team fährt. Beides fand nicht statt. Untergang hüben wie drüben. Und wieder reicht es nicht bis nach Moskau.

Aber, weil ich ja so ein positiver Mensch bin sage ich mal:“Jetzt können wir genauer gucken, was unsere Regierung in den nächsten Wochen für Gesetze versucht durchzudrücken, die im allgemeinen Trubel einer deutschen Siegeswelle vermutlich untergegangen wären.“
Und der finanziell ja auch so klamme DFB spart immerhin eine Menge Geld.
Denn unsere Superstars wollten ja erst ab dem Viertelfinale (VIERTELFINALE!, my ass *rofl*) Geld sehen, dafür dann halt auch 50.000€ mehr als noch vor vier Jahren, summa summarum 350.000€ pro Spieler. Für diese Form von underperforming gibts aber nur was vom Schwabencoach auf die Maultaschen, hofft zumindest

Ihnen Ihr Blödbabbler

So sehn Sieger aus… :-D

…wirklich?

Schweden also.

Gestern das Fußballspiel im Kreise einer Essenseinladung verbracht.
Hatte mich mit den einzigen Schwarz-Rot-Güldenen Devotionalien geschmückt, die ich besitze: ein T-Shirt mit der Aufschrift des alten Normahl Klassikers „Deutsche Waffen, Deutsches Geld morden mit in aller Welt, sowie einer Retropant mit Germany Aufdruck am Bund und einer kleinen Deutschland Fahne die aber-ich habe die Hosen nicht runtergelassen- eher versteckt blieb.
Und siehe: Es schien zu helfen- das Spiel der deutschen Rumpler war nicht mehr ganz so schlimm wie zuvor gegen Mexiko und Özil hat uns endlich mal formidabel geholfen´- indem er auf der Bank blieb.

Ich gebe es zu, ich habe auf die Mannschaft keinen Pfifferling gegeben, aber es gab ja auch Champignons zur Lende.

Nach dem überraschenden Ausgleich schlug ich vor die Deutschen mögen in der letzten Minute erst ein Siegtor schießen, woran sich der Welten-Zoni Kroos auch hielt.
Notiz an mich: Weiterhin ausprobieren ob meine telepathischen Imperative auch sonst bei anderen Dingen klappen.

Was festzustellen bleibt: Das Niveau unserer Fußballhelden ist bisher einer WM nicht würdig.

So waren die unfassbaren Fußballweltmächte Schweden und Mexiko schon echte Herausforderungen, zum Teil mehr und forderten den spielenden VerTretern unseres Landes alles ab.

Schweden, seit dem Westfälischen Frieden definitiv keine Macht mehr und Mexiko, jenes Land bei dem im aktuellen Wahlkampf bereits 159 Politiker ermordet wurde, während man in den Gazetten mehr über Venezuela oder den Trumpschen Hang zum gelebten Affront berichtet.

Was bleibt zu hoffen?
Aus meiner Sicht nur, dass Trumps Schwächung der Südkoreaner sich bis in deren(aus meiner Sicht sehr schlechten Mannschaft) durchreicht.
Ein hoher Sieg und man könnte sich in die nächste Runde rumpeln, vorausgesetzt der Schnarchsack aus Schwaben stellt nicht zu viel um.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Unser täglich Teigling gib' uns heut'

Nun hat also die letzte Backerei bei uns am Ort dichtgemacht.
Also die letzte, die noch selbst Brot gebacken hat und nicht nur polnische Tiefkühlteiglinge aufgewärmt hat und dann das traurige Ergebnis als ‚Brot‘ ins Regal zum Verkauf legt.
Wir haben leider auch keinen Metzger mehr, der hat bereits letztes Jahr seine Pforten für immer geschlossen.

Was wir hingegen noch haben sind diverse halal Fleischläden, Bäckereiketten mit der Lizenz zum Aufbacken und Supermarktfleisch-und Brotersatztheken von Franchisekettenbäckereien.

Nachdem wir nun inzwischen die dritte Woche merkwürdige, brotähnliche Objekte bei unterschiedlichen sich selbst Bäckereien nennenden Theken erstanden haben, die allesamt wie das billigste Industriebrot schmeckten(der Krempel den man abgepackt im Supermarkt findet), bin ich ernsthaft unglücklich mit der Situation.

Der nächste, gute und noch selbstschlachtende Metzger, der zudem Viehzeug aus der Umgebung killt, ist knapp 10 km weit weg, ebenso der scheinbar letzte Bäcker, der noch ein Handwerk ausübt und nicht nur Teigmischungen zusammenrührt oder Teiglinge aufwärmt- der ist sogar noch etwas weiter fort.

Da sage noch einer zum Bäcker fahren wäre überflüssig.

Und das, was mir am meisten Sorge dabei bereitet, ist, dass meine Mitinsassen in dieser Stadt scheinbar zufrieden sind mit dem, was sie bei den Ketten vorgesetzt bekommen.
Hauptsache es kleben außen Körner dran, jemand benutzt die magischen Worte Quinoa oder ähnlichen Simsalabim und es ist glutenfrei. Wissen schon, könnte ja ungesund sein, also lässt mans besser gleich weg, ebenso wie die eigenen Gedanken oder den kritischen Blick auf die Realität.

Mir gruselt vor dem Geschmack des Industriebrots.
Genormter Müll, auf billig getrimmter Füllstoff und austauschbar in seiner Traurigkeit.
Und das gibt sich alles nix bei den Ketten – das Brot schmeckt überall nicht mehr wie Brot. Und nein, Opa erzählt nicht ausm Krieg.

Da sage einer Deutschland sei wegen seiner Sortenvielfalt beim Brot und der diversen Geschmäcker ein Paradies. Arschgeleckt!
Das Gegenteil dazu trifft es eher. Fast schon Britisch.
Einheitspampe für Einheitsmenschen.

Die schlaueren unter meinen Freunden und Bekannten machen es sich selbst, also brotmäßig.
Frau IausL hat es da zu einer veritablen Kunstform gebracht, ihr Brot dessen ich teilhaben durfte war ein Traum, so schmeckt Handwerk, selbst wenn es kein professionelles ist. Es sollte es sein!

Stattdessen kaufen die, die sich zwar alle drei Wochen ein neues IPhone kaufen müssen um noch etwas zu spüren -und wo die Kohle scheinbar keine Rolle spielt- lausigen Brotersatz beim Discounter und Wasserfleisch im Supermarkt, Hauptsache alles billig und geschmacksneutral.

Das ist ein kulturelles Desaster sondergleichen, er stirbt das Brot dann der Mensch, oder so ähnlich.

Und wenn das Brot weiter so mies schmeckt, dann spende ich es auch gerne dem miesepetrigen Brot für die Welt-Verein, nur weg mit dem Mist aus meiner Umgebung!

Bernd das Brot, jenes mir von seiner Launigkeit am nächsten kommende Stück Backwerk, hat es mal so formuliert:Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!
Und dem mag ich nur hinzufügen: Leider nicht freiwillig!
Deswegen mal wieder mein Fazit über meine Mitmenschen mit einem anderen Ausspruch am Ende der Quizsendung(Achtung, youtube frisst deine Seele, mindestens aber wertet es deine IP aus1!!!!!): Kann es sein, dass du dumm bist?

Ihnen ihr Blödbabbler, brotloser Künstler

Unser täglich Teigling gib‘ uns heut‘

Nun hat also die letzte Backerei bei uns am Ort dichtgemacht.
Also die letzte, die noch selbst Brot gebacken hat und nicht nur polnische Tiefkühlteiglinge aufgewärmt hat und dann das traurige Ergebnis als ‚Brot‘ ins Regal zum Verkauf legt.
Wir haben leider auch keinen Metzger mehr, der hat bereits letztes Jahr seine Pforten für immer geschlossen.

Was wir hingegen noch haben sind diverse halal Fleischläden, Bäckereiketten mit der Lizenz zum Aufbacken und Supermarktfleisch-und Brotersatztheken von Franchisekettenbäckereien.

Nachdem wir nun inzwischen die dritte Woche merkwürdige, brotähnliche Objekte bei unterschiedlichen sich selbst Bäckereien nennenden Theken erstanden haben, die allesamt wie das billigste Industriebrot schmeckten(der Krempel den man abgepackt im Supermarkt findet), bin ich ernsthaft unglücklich mit der Situation.

Der nächste, gute und noch selbstschlachtende Metzger, der zudem Viehzeug aus der Umgebung killt, ist knapp 10 km weit weg, ebenso der scheinbar letzte Bäcker, der noch ein Handwerk ausübt und nicht nur Teigmischungen zusammenrührt oder Teiglinge aufwärmt- der ist sogar noch etwas weiter fort.

Da sage noch einer zum Bäcker fahren wäre überflüssig.

Und das, was mir am meisten Sorge dabei bereitet, ist, dass meine Mitinsassen in dieser Stadt scheinbar zufrieden sind mit dem, was sie bei den Ketten vorgesetzt bekommen.
Hauptsache es kleben außen Körner dran, jemand benutzt die magischen Worte Quinoa oder ähnlichen Simsalabim und es ist glutenfrei. Wissen schon, könnte ja ungesund sein, also lässt mans besser gleich weg, ebenso wie die eigenen Gedanken oder den kritischen Blick auf die Realität.

Mir gruselt vor dem Geschmack des Industriebrots.
Genormter Müll, auf billig getrimmter Füllstoff und austauschbar in seiner Traurigkeit.
Und das gibt sich alles nix bei den Ketten – das Brot schmeckt überall nicht mehr wie Brot. Und nein, Opa erzählt nicht ausm Krieg.

Da sage einer Deutschland sei wegen seiner Sortenvielfalt beim Brot und der diversen Geschmäcker ein Paradies. Arschgeleckt!
Das Gegenteil dazu trifft es eher. Fast schon Britisch.
Einheitspampe für Einheitsmenschen.

Die schlaueren unter meinen Freunden und Bekannten machen es sich selbst, also brotmäßig.
Frau IausL hat es da zu einer veritablen Kunstform gebracht, ihr Brot dessen ich teilhaben durfte war ein Traum, so schmeckt Handwerk, selbst wenn es kein professionelles ist. Es sollte es sein!

Stattdessen kaufen die, die sich zwar alle drei Wochen ein neues IPhone kaufen müssen um noch etwas zu spüren -und wo die Kohle scheinbar keine Rolle spielt- lausigen Brotersatz beim Discounter und Wasserfleisch im Supermarkt, Hauptsache alles billig und geschmacksneutral.

Das ist ein kulturelles Desaster sondergleichen, er stirbt das Brot dann der Mensch, oder so ähnlich.

Und wenn das Brot weiter so mies schmeckt, dann spende ich es auch gerne dem miesepetrigen Brot für die Welt-Verein, nur weg mit dem Mist aus meiner Umgebung!

Bernd das Brot, jenes mir von seiner Launigkeit am nächsten kommende Stück Backwerk, hat es mal so formuliert:Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!
Und dem mag ich nur hinzufügen: Leider nicht freiwillig!
Deswegen mal wieder mein Fazit über meine Mitmenschen mit einem anderen Ausspruch am Ende der Quizsendung(Achtung, youtube frisst deine Seele, mindestens aber wertet es deine IP aus1!!!!!): Kann es sein, dass du dumm bist?

Ihnen ihr Blödbabbler, brotloser Künstler

Bock und Gärtner

Da sage noch einer Trump mache alles falsch.
Den unseligen Menschenrechtsrat der UN zu verlassen zeugt von Konsequenz und Verstand.

Die Farce, dass sich in der UN alle noch so arschigen Länder -vulgo shithole countries – einer Stimme bedienen dürfen und in dieser Institution dann demokratisch abgestimmt wird – von und mit Autokraten und Diktatoren, Theokraten und sonstigen den Menschenrechten zuwiderlaufenden Regierungsformen und Staaten- ist eine Gründungsgroteske dieser Institution.
Der sogenannte Menschenrechtsrat, der sich zwar in Permanenz gegen Israel positioniert, aber Unrecht in islamischen Ländern traditionell ausblendet, als Richtlinie -oder gar normatives Element in Sachen Menschenrecht zu sehen-, bedarf schon gehöriger intellektueller und moralischer Verdrehung.

Interessant auch, dass sich der Spiegel Artikel zwar um solch undemokratische Länder wie die „Demokratische Republik Kongo“, Venezuela und Kuba bemüht um die Problematik der Zusammensetzung des Menschenrechtsrats zu kritisieren, die aber -was bizarres Abstimmungsverhalten und staatlich sanktioniertes Unrecht- wohl nicht deutlich vor bspw. Saudi-Arabien, Katar, V.A.E., Burkina Faso oder auch Pakistan sowie Afghanistan liegen.

Warum die traditionell den USA ungelegenen Kuba und Venezuela paradigmatisch genannt werden, sagt imho weniger über den Menschenrechtsrat und dafür einiges über die Präferenzen der Agentur Reuters bzw. dpa aus.

Allerdings, und das sei hier noch angemerkt, ist die UN an sich, trotz der strukturellen Schwächen und Fehler dennoch das in meinen Augen weitestgehend einzige Regime, welches einen Hauch von globaler Legitimität besitzt.

Ein einzelnes Land, wie bspw. die USA oder in nicht zu naher Zukunft China, können diese Rolle nicht ausfüllen, sind doch dort immer und einzig Partikularinteressen Grund für internationales Handeln; Weltpolizist geht nicht.
Ich fordere hiermit eine Föderation der Planeten.

Von Star Trek lernen, heißt siegen lernen!

Ihnen Ihr Blödbabbler

KZ reloaded

Der deutsche ‚Innenminister Seehofer‘ -und während ich dies hier gerade schreibe, klingt es immer noch wie ein bizarrer Witz: Seehofer, Innenminister!, no shit sherlock!, macht auf starken Mann.
Besagter Seehofer fordert die Errichtung von Konzentrationslagern auf deutschem Boden, nennt sie aber euphemistisch Ankerzentren und keinen kümmerts.
Nachdem es mit dem Autobau als Kernkompetenz deutscher Ingenieurskunst nicht mehr weit her zu sein scheint, also ein Besinnen auf die gute alte Zeit?
Inhaltlich kann und muss man übers Thema Migrations- und Flüchtlingsbewegung natürlich diskutieren, Ursachenforschung und Strategien entwickeln, einzig, Konzentrationslager waren historisch und retrospektiv betrachtet noch nie eine gute Idee.

In Deutschland marschierten vor kurzem wieder die Antisemiten um am iranischen Arschlochtag, den der alte Sack Khomeini einst ausrief, um die Vernichtung Israels(und seiner Bewohner) zu fordern, zu ‚feiern‘, die Vernichtung Israels zu fordern und die Presse im Land als ‚jüdische‘ zu denunzieren.
Also ein Event für all das, was sich der gemeine Dummkopf meist in seinem einfach gestrickten Hirn als Weltverschwörung zusammenreimt, nebst ausgedeutetem Opferlamm: dem ewigen Juden.
In diesem Land steht dennoch die PKK auf der Liste der Terrororganisationen und nicht die Hisbollah. Warum versteht wohl auch keiner. Vermutlich hat man mehr Angst vor der ‚Arbeiterpartei‘ mit ihren eher progressiven Zielen, als vor dem religiösen Terror, der weltweit und hier vor Ort seinem Ziel von einer ’schlechteren Welt für Alle‘ täglich näher kommt.

Der türkische Sultan und veritable Hütchenspieler, der Irre vom Bosporus greift stattdessen weiterhin im Nachbarland Städte an, respektiert weder Grenzen noch Widerworte.
Momentan ist der Islamistenbart allerdings etwas weiß von der Kreide die der Sultan gefressen hat, um bei den terrorisierten Kurden in den von seinen Türken zerstörten Städten für seine Ziele zu werben, denn -dies haben beide starken Männer gemein, Seehofer und der Erdogan- es steht der Wahlkampf vor der Tür.

Während unsere Presse die Invasoren der Saudi-Arabischen Kriegstreiber im Jemen gemeinhin als ‚Allianz‘ bezeichnen, die dort die unrechtmäßigen Schiitenrebellen vertreiben, indem sie eine Seite, die angeblich legitime, im Bürgerkrieg unterstützt, nennt man hingegen die Russen ‚Bösewicht‘, da sie in Syrien auf Errufen des dortigen, legitimen Machthabers Assad den IS weggebombt haben.
Zum Glück sind unsere Nachrichten neutral in ihrer Berichterstattung, sonst könnte man fast meinen die Gröhlköppe von Pegida könnten recht haben mit der Lügenpresse.

Doch zurück zum Thema Antisemitismus in Deutschland.
Um sich -falls man sich dessen nicht bewusst ist- mit dem Thema mörderischer Antisemitismus in (West-)Deutschland auseinanderzusetzen, ist ein Dokumentarfilm zum Thema sicherlich ein guter Anfang.
Vor kurzem gabs die Wiederholung(für mich wars allerdings die Premiere) des Films München 1970, der die unheilige Allianz der Antisemiten -von links bis rechts- in Deutschland und seine Opfer zum Ende der 60er und Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt.
Ich gestehe an dieser Stelle, ich bin in meiner Jugend -und Adoleszenz ebenfalls der Ideologie vom ‚antiimperialistischen‘ Kampf, dem Kampf gegen scheinbare Unterdrückung aufgesessen, fand später noch die erste Intifada, den Kampf ‚Steine gegen Schusswaffen‘, wie es so schön dramatisch und politisch korrekt hieß, sympathisierend gegenüber getreten.
Ich habe mir damals, wie viele andere auch, schlicht nicht gedacht, dass das Ziel eben die Auslöschung Israels sei, sondern eine gerechtes Zusammenleben zwischen verschiedenen Menschen.
Da bleibt aus heutiger Sicht nur mit den Scherben zu konstatieren: Der Traum ist aus(Achtung der link geht zu youtube, deine Daten und deine Hoffnungen werden dort von der Datenkrake kommerzialisiert1!11!!)
Ich habe komplett ausgeblendet, wie sich der Terror von rechts und links gegen Juden in Deutschland(und der Welt) gerichtet hat und wie schäbig sich die Bundesrepublik damals verhalten hat; Abschiebungen statt Aburteilen und Einsperren der Mörder.
Aber darin, im Wegsehen und Nichtstun hatte man in der großen Aufarbeitung nach dem Mörderregime und dem Untergang des Tausendjährigen Reichs ja tausendfache Erfahrung sammeln können.
Schlimm und zum Kotzen.

Der Film München 1970 steht noch ein knappes Jahr(8.6.2019) in der Mediathek der ARD und ist jede Minute wert gesehen zu werden.

Ihnen Ihr Blödbabbler