Kategorie: Grotesk-Protest

Hau weg den Scheiss, reloaded!

Ich weiß, ich habe zu den autoritären Versuchen der Identitätsfixierten, Deutungshoheit zu erlangen, ja schon hin und wieder was geschrieben. Beispielsweise, als man meinte ein Gedicht von Eugen Gomringer an einer Fassade sei zu offending und somit der zarten Seele von sich dadurch unangenehm getriggerten PersonInnen nicht zuzumuten.

Nun gibt es aktuell gegen das Frankfurter Städel einen ähnlich sinnvollen Versuch sich dem Thema „Was-nicht-meiner-Interpretation- entspricht- ist-nicht-zu-ertragen-und-muss-weg!“ anzunehmen.
Dort hängt ein Bild, von einem Künstler -Georg Herold-, den ich nicht kenne, auch sein Bild war mir bis dato nicht bekannt. Aber, da es den Titel „Ziegelneger“ trägt und in den 80er gemalt wurde, muss es heute rassistisch sein, so sieht man das aktuell, mit der kleinen SJW Brille vor den Glubschis und der ganzen moralinsauren Welt von ahistorischer Wahrnehmung auf dem Buckel.
Da spielt es dann auch keine Rolle, dass das Bild offensichtlich die genau gegenteilige Intention hat – der schwarze Mann (oder stört es die Kritiker eher, dass es kein Transmensch ist?) wird von einem weißen Mob attackiert. Warum es nun rassistisch sein soll, diesen rassistischen Angriff darzustellen, entzieht sich meiner Auffassungsgabe – und ehrlicherweise habe ich auch keine Lust mir diese sektiererische Gedankenwelt zu eigen zu machen; nicht einmal beim hypothetischen Versuch sie doch irgendwie verständlich zu bekommen.

Es spielt in dieser Betrachtung selbstverständlich auch keine Rolle, dass der Maler durch sein Leben das Gegenteil eines Rassisten zu sein scheint, wenn sich der SJW Mob was eingebildet und zum Ziel erkoren hat, wird losgefeuert.
Diese Mobbingkultur, mit dem Brustton der überlegenen Moral und angeblich im Namen aller Verfolgten dieser Welt, solange die Gruppe nur klein genug scheint um weiter zu segregieren, ist tatsächlich inzwischen ein Problem für den gesellschaftlichen Diskurs geworden.

In etwas anderem Zusammenhang beschreibt Jonathan Pie die sich abzeichnendene ’neue’Gesellschaft, das woke utopia mit klaren Strichen und zeigt die Heuchelei auf.

Wer diese freidrehende, lautstarke und meinungsmächtige Gruppe unterschätzt, sowie deren Schaden für die demokratische Debattenkultur -auch jenseits ihres Habitats, universitärer Raum- kleinredet, wer die aggressiven totalitären Versuche von Denk- und Sprachverboten nicht konsequent ablehnt und bekämpft, sondern dies den rechten Gruppen überlässt, der, sollte sich nicht wundern, wenn die ach so geliebten Grundlagen von Demokratie immer weiter schwinden und diese eines Tages von Sprach -oder gleich richtigen Faschisten abgelöst werden.
Die Anlagen dazu sind auf beiden Seiten der Identitätssektierer vorhanden.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Gleichberechtigung, jetzt! Pronto!

Frau Giffey stellt neue Zahlen zur Genitalverstümmelung von Frauen / Mädchen in Deutschland vor, und verweist dabei auf eine Zunahme von 44% zur letzten Umfrage vom 2017(bspw. FR).
Diese Zunahme stünde in Zusammenhang mit Zuwanderungen seit 2017 aus Ländern in denen es weiterhin Usus ist, Mädchen blutigst zu verstümmeln, wie auch schon die Zahlen von 2017 darauf zurückzuführen gewesen sein sollen (ZEIT).

Nebenbei greift auch da das übliche Dummgesabbel von „Patriarchalischen Strukturen“ zu kurz, sind doch Mütter und Großmütter häufig die treibende Kraft in der Reproduktion dieses barbarischen Verbrechens.
Trotzdem bleibt klar, dass der Antrieb dazu eben die arschige Kultur ist die dahintersteht -und die vermutlich einige hier im Land, Stichwort: Baizuo,in ihrer ideologischen Verblendung blind mal als Bereicherung empfinden-, die den Mädchen ohne Genitalverstümmelung das Recht auf Heirat (und somit ‚Absicherung‘) verwehrt; natürlich ist diese Kultur überwiegend männlich dominiert.
Aber wer, und deswegen mein obiger Einwand zum zu kurz Greifen der ‚patriarchalischen Strukturen‘, Mitläufern und Nazi-Kollaborateuren deren Untätigkeit oder gar aktive Mithilfe -zu Recht- vorwirft, sich hierbei aber selbst nicht klar gegen aktuelles Unrecht positionieren mag, der macht sich genauso schuldig, wie jener, der Herr über dieses Unrecht ist.

Zurecht sagt Giffey:

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und eine archaische Straftat, die Mädchen und Frauen in ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung verletzt.

Das hat der Gesetzgeber auch so geregelt und es zur Strafsache gemacht.

Wer in Deutschland hingegen aus archaischen Gründen am Penis eines kleinen Jungen herumscheidet, der ist dank der unheiligen Allianz von religionshörigen Vertreter des Deutschen Bundestags seit 2012 weiterhin straffrei. Frau Giffey hatte Glück, da noch nicht im Bundestag zu sitzen, die Verantwortlichen für dieses schändliche, jedes Kinderwohl mit Füßen tretende, Gesetz kann man hier weiterhin einsehen.
Und, bei der Opferzahl der verstümmelten Knaben müsste man vermutlich auch nicht interpolieren oder mit einer potentiellen Dunkelziffer rechnen, sondern könnte mit- belegten und gruselig hohen- Zahlen von jüdischen und muslimischen Knaben aufwarten.

Dass die Beschneidung der Vorhaut eines jungen, männlichen Kindes aus idiotischem Grund, also jenem, der Religion der Eltern gerecht zu werden, in seiner Intensität zum Teil die leichten Formen von weiblichen Beschneidungsformen (bspw. Typ Ia) übersteigt, hat man geflissentlich nicht zur Kenntnis zu nehmen. Weitergehn, hier gibt’s nix zu sehn!

Solange dieses Unrecht in Deutschland Recht sein soll, unausgesprochen und unrevidiert von der aktuellen Besetzung im Bundestag, solange möchte ich nichts zum Thema „Gleichberechtigung“, „Menschenrecht“ oder gar „dem Recht auf körperliche Unversehrtheit“ aus den Mäulern dieses bigotten Packs hören.

Funfact zum Thema „Recht auf Religion, komme was da wolle!“.
Da auch die neueren Corona Ausbrüche, aus dem Tönnies Fleischuniversum, vermutlich auf einen Gottesdienst, also, der gemütlichen, religiösen Zusammenkunft zur sinnlosen Verbreitung ansteckender Krankheiten steht -wie leider so viele davor- führt natürlich dennoch nicht zum Umdenken in Bezug auf Hygieneregeln oder Infektionsproblematik in diesem Bereich.
Gott ist groß und der Bundestag (Landtag) sein Prophet!

Stattdessen steckt man lieber einen ganzen Landstrich in Quarantäne und stellt medial lediglich den Schlachtbetrieb an den Pranger; man will sich wohl nicht dem Verdacht aussetzten, die religiösen und ach so verantwortlichen Gläubischen wären doch zu doof in Hygiene zu machen.

Ich kann da nur den ollen Villon zitieren und habe dabei immer den Tonfall von Kinskis Klaus im Ohr: Man schlag dem ganzen Lumpenpack das Maul mit einem Hammer kurz und klein.

Ihnen Ihr Blödbabbler

Oh Herr,…

…wo war eigentlich die Empörung der ganzen Schlaumeier -gerne mit MA Germanistik oder Kulturwissenschaften-, die nun zu Pandemiezeiten in den Gazetten was vom Abbau der Grundrechte faseln, als man hier im Land mit Terrorangst und Cyberkrieg tatsächlich bleibende und starke Einschnitte in unsere Bürgerrechte durchgedrückt hat?
Also ich mach‘ mal schnell in whataboutism… wie viele Todesopfer gibt es in Deutschland zu beklagen wegen linkem, rechtem und religiösem Terrorismus…und wie viele wegen der trotz Lockdown-Maßnahmen stattfindenden Corona-Pandemie?
Da muss ein Berg- und Taliban schon fleißig Bomben stricken um den bodycount so hinzubekommen – nur mal so angemerkt, wegen des Themas Verhältnismäßigkeit die ja gerne angeführt wird, wenn es doch eigentlich ums business geht.
Und wer Kinder und deren Leid vorsätzlich benutzt um seine Öffnungsfantasien zu flankieren, sollte mit wenigstens einmal Thomas Fischer am Tag bestraft belohnt werden.


Nachdem im Umfeld eines sogenannten Gottesdienstes in Frankfurt über 100 Gläubische mit Covid-19 gesegnet wurden, obwohl man alle Vorsichtsmaßnahmen einhielt, wie man beteuerte…dachte ich „Klar, ich ziehe mir auch meine Hose mit der Kneifzange an“, muss nach kurzem Nachlesen aber konstatieren: Sie haben sogar recht mit der Aussage.
Denn, der hessische Blobfisch und seine Konsorten hatten ja folgende Auflagen gemacht:

  • Keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. (Also…äh…komische ‚Auflage‘)
    Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen muss eingehalten werden. (o.k. wie überall…)
  • Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Menschen, die in einem Haushalt zusammenleben. (dito)
  • Kollekten-Körbchen und andere Gegenstände dürfen nicht herumgereicht werden. (Hmm…weil da das Virus drin lebt? Schmierinfektionen sind ja nun gerade nicht der (Haupt) Übertragungsweg…strange)
  • Desinfektionsmittel müssen zur Verfügung stehen, in Spendern zum Beispiel. (Und schon kann man doch ein Spendenkörbchen benutzen…also eigentlich auch so…aber mit Desinfektionsgerubbel sicherlich)
  • Die Regeln müssen am Versammlungsort gut sichtbar über Aushänge bekanntgemacht werden.(Hurra, ein Aushang wird uns retten, zumindest die typisch deutschen unter den Teilnehmern, die einen Aushang brauchen um sich an grundlegende Verhaltensmaßnahmen zu halten)
  • Weitergehende Auflagen wie das Tragen einer Maske oder den Verzicht auf Gesang macht das Land nicht. Die Religionsgemeinschaften hatten aber zuvor auf Bundesebene angekündigt, solche Schritte von sich aus zu gehen. (Also, das was am wahrscheinlichsten eine Infektion in geschlossenen Räumen verhindert bzw. stark einschränkt, wurde nicht angeordnet…sehr clever…zumal man ja schon von den USA im April lernen konnte wie sich ein Chorgesang auf die Menschen auswirken kann.)

Eigentlich wollte ich -gehässiger Arsch der ich bin- ja schreiben: Immer wieder schön, wenn Religioten doch -wenn auch zu spät- erkennen, dass sie dumm waren, nachdem ich in der FAZ las:

Im Nachhinein betrachtet wäre es für uns angebracht, beim Gottesdienst Mund-Nasen-Schutz Bedeckungen zu tragen und auf den gemeinsamen Gesang zu verzichten„, hieß es in der Stellungnahme.

Aber der Fehler geht klar aufs Konto der Blobfisch-Gang…schön, dass wir dadurch wieder mehr Infektionen unter die Hessen gebracht haben…aber wie der Blobfisch sagte: „Gerade in dieser Zeit kann ein starker Glaube Halt geben.“
Mein Glaube an den Verstand meiner gewählten Repräsentanten hat durch diese unnötigen, löchrigen Vorkehrungen leider deutlich gelitten, aber um diesen Glauben gings den Herren Politikern vermutlich auch nicht, zumindest nicht Blobfisch & Friends.

Großmeister Drosten, „der Charité-Wissenschaftler verwies am Montag im Deutschlandfunk auf wissenschaftliche Erkenntnisse und sagte, es verstärke sich der Eindruck, dass es zusätzlich zur Tröpfcheninfektion eine deutliche Komponente von Aerosol-Infektionen gebe. „Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir einfach vielleicht auch eine große Überarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neuaufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus.“ Dazu müsse man jetzt anerkennen, dass die Aerosolübertragung eine wichtige Rolle spiele.
Mit Blick auf geschlossene Räume sagte Drosten, „im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren“(FAZ, link oben)

So siehts aus, die Wissenschaft in ihrem Lauf hält weder Bouffier noch ein anderer Esel auf – zumindest hoffentlich nicht lange.

Ihnen Ihr Blödbabbler


Und, damit kein Missverständnis aufkommt, ich berufe mich gewöhnlich auf Prof. Drosten -oder zitiere ihn-, nicht deswegen, weil der so sexy Haare oder weil er eine sehr angenehme, unaufgeregte Stimme hat die es mir erleichtert ihm im podcast zuzuhören, sondern, weil er einer der führenden Virologen weltweit (mit Spezialisierung auf Coronaviren) ist.
Wir sind zum Glück in der glücklichen Lage 🙂 ihn in unserem Land als Stimme der Vernunft zu haben, die sich regelmäßig zum Virus meldet.
Schöne Haare und eine angenehme Stimme hat auch der Metzger an der Ecke, deswegen traue ich ihm beim Thema Viren trotzdem nicht über den Weg…just said!

Stupido!

Die Prioritäten wurden gesetzt, die Exitus Strategen haben sich leider durchgesetzt, armes Hessen. 😦

Man gibt die staatliche Funktion des Schutzes der Bürger in die Hand der Mitbürger und geht davon aus, diese Bürger würden freiwillig alles Nötige tun um ein Neuaufflammen der nicht wegseienden Infektion zu verhindern.
Selbstverpflichtung der Bürger? Hygieneregeln? My ass!

Nebenbei hat mir noch keiner richtig erklärt hat, warum ich mir die verwixten Griffel ständig waschen soll, wenn doch als Hauptansteckungsvarianten die Tröpfchen- und die Aerosolinfektion, aber nur minimale Hinweise auf Schmierinfektion vorliegen. Placebo?

Und, wer sich einen Vorgeschmack holen wollte – wie verantwortungsvoll sich die Mitbürger in realiter benehmen-, der konnte gestern bei schönem Wetter die Massen in die Gartencenter strömen sehen um dämliche Blumen zu kaufen.
Auch Theaterveranstaltungen und religiöse Feste sind sicherlich genau das, was am dringendsten gebraucht wird. Wie sollte man sich auch mit 100 Leuten in einem geschlossenen Raum infizieren? Aber die Schulkinder nur zu 10 in den Raum stopfen, wegen der Ansteckungsgefahr. Die kurze Zeit der Ratio scheint mir zügig verpufft, der Blobfisch macht wieder Dummsinn, Hessen sucks.

Man kann, glaube ich sagen, hier wurde über Bande genau das eingeführt, was man immer vorgab nicht tun zu wollen: Die Risikogruppen müssen sich nun selbst separieren um nicht Gefahr zu laufen von ihren mitfühlenden Mitbürgern aus Versehen infiziert und umgebracht zu werden. Also, Isolation für die Risikogruppen im Gewand einer freiwilligen Öffnungsorgie, die Kanzlerin hatte das schon richtig benannt, und es wurde noch schlimmer.

The Rest ist silence…

Ihnen Ihr Blödbabbler

Antireligiöse Hetze

Und wer sich immer wieder fragt, warum die Rechten weiter Zulauf und Zuspruch bekommen, der kann sich ja mal mit den Reaktionen der sogenannten Partei „Die Linke“ oder mit einer der sozialliberalen Kommentatorinnen in der Frankfurter Rundschau beschäftigen.

Das richtungsweisende, weil das Neutralitätsgebot des Staates stützende Urteil zum Kopftuchverbot im Rechtsreferendariat, wird dort wie üblich kritisiert, mit dem in der sozialliberalen Blase reflexhaften und hanebüchenem Vorwurf: Diskriminierung von Muslimen. Och menno! 😦

Es interessiert mal wieder nicht, wie Necla Kelek bereits 2010 sagte:. „[Sie] keine andere Kultur [kenne], die die Frauen so sehr diskriminiert. Frauen hätten nach dem Welt- und Menschenbild, das die Männer als ihre Religion produzierten, keine Rechte. (Text dazu in der Springerschen WELT)
Der Fehler liegt nach dieser Sichtweise wohl eher im System der Demokratie oder hier spezieller, am System alter weißer Männer in Roten Roben(auch wenns paritätisch besetzt ist im 2 Senat…egal, das Feindbild klappt auch so). 😉 die sich erdreisten anders zu urteilen, als es sich die Journalistin, die auf twitter auch gerne mal Ajatollah Khola Maryam Hübsch verlinkt, deren Tenor zur Verteidigung des Islams gewöhnlich, „[…] das hat nichts mit dem Islam zu tun“, lautet, zumindest immer dann, wenn ich mal genötigt war, ihr zuzuhören in irgendeiner Talkshow…häufiger noch zur IS Hochzeit, vorstellen kann.

Mit solch einer Einstellung hat man dann -zumindest aus meiner Sichtweise heraus- den ersten großen Fehler begangen, der den Linken früher oder später auf den Fuß fällt und den rechtsradikalen AfDlern weiter Zulauf bescheren wird – man tut so, als gäbe es nur Faktoren der Unterdrückung der Frau von Seiten der gerne als rassistisch und xenophob angenommenen Mehrheitsgesellschaft, was definitiv nicht der Fall ist. Probleme im Zusammenleben entstehen nicht, weil die Mehrheiten auf Seiten der Ureinwohner und der Migranten das forcieren, sondern, weil sich besonders aggressive und laute Teile davon, zu Sprechern der Empörung und der Parallelgesellschaften gemacht haben – ob das nun die Pegidas, AfDs oder weite Teile der nationaltürkischen Ditib oder sonstige religiöse Stellvertreterstaaten sind, die hier im Land ihr religiöses Süppchen kochen.

Aber zurück zur zweiten, eingangs genannten Empörten.

So schreibt die Linke Christine Buchholz allen Ernstes: […] Das heutige Urteil bedaure ich, ihm liegen diskriminierende Annahmen zugrunde. Denn: Die religiöse Neutralität des Staates wird durch die Neutralität der Institution gewährleistet. Die religiöse und weltanschauliche Vielfalt der Beschäftigten steht mit der Neutralität der Institution in keinem Widerspruch. Jetzt ist es an den Bundesländern, die diskriminierenden Kopftuchverbote aufzuheben! (da gehts zur Presseerklärung)
Die religiöse und weltanschauliche Vielfalt der Beschäftigten widerspricht nicht der Neutralität des Staates.
Es ist aus meiner Sicht tatsächlich schwierig jemandem die grundgesetzlich festgelegte Neutralität abzunehmen, wenn dieser durch seine Erscheinung schon signalisiert, er sei nicht ganz bei Trost. Dies in der Freizeit zu tun, also Kopftuch, Kippa, Kreuz etc. zu tragen, steht jedem frei, es in der auf Neutralität verpflichteten Institution zu tun, aber eben nicht. Diesen Unterschied versteht scheinbar keine der beiden Damen.
Noch mal in a nutshell:
Indem sich bspw. der Richter durch seine Kleidung erkennbar, der Macht eines Höheren Wesens unterwirft und dies durch eben jene nach außen kommuniziert -und dabei ist nicht der Hobbsche Leviathan als Souverän gemeint-, sondern ein wie auch immer gearteter Schöpfergott, ist eben diese Institution an sich nicht mehr als neutral -also allgemeingültig und über den Partikularinteressen stehend- anzusehen, sondern nimmt Schaden.
In Bezug auf das Christentum erscheint es Frau Buchholz auch klar und deutlich, so weißt sie in ihrer Erklärung völlig zu Recht auf den unsäglichen Zustand von Kruzifixen im Gerichtssaal hin -auch Vereidigen auf Bibel und Konsorten ist aus meiner Sicht ein Stoß gegen den Neutralitätsgedanken- aber mal ehrlich, die Konsequenz kann doch dann eben nicht lauten deswegen mehr religiöse Symbole(gerne auch aufgeladene politische, wie das -außer bei dem reaktionärsten Teil der Vertreter der muslimischen Religion eben nicht vorgeschriebene-Kopftuch) in die neutralen Institutionen des Staates vorzulassen.

Unter dem vermeintlich richtigen Kampf für Frauenrechte und Meinungsfreiheit wird einmal mehr den patriarchalischen Strukturen eines politischen Islams der Bart nach Strich und Faden gekämmt, und dabei gerade jene Frauen, die versuchen sich von der Doktrin des Kopftuchs und der Unterdrückung zu lösen, mal wieder schändlich im Stich gelassen. Eigentlich eine klassische SPD Volte.

So schreibt man zwar wohlfeil:DIE LINKE steht für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen jeden Zwang – das Kopftuch zu tragen oder es abzulehnen.“, ignoriert und vernachlässigt aber die -sonst gerne bei der rassistischen Mehrheitsgesellschaft eingeforderten- strukturellen Herrschaftsverhältnisse, die es eben nicht zu einer individuellen Entscheidung werden lassen.
Solange diese jedoch bestehen, ist es eben keine freie Entscheidung von Kindern, Mädchen und Frauen, sondern Ausdruck von männlichen Herrschaftsverhältnissen die religiös instrumentalisiert werden und legitimiert werden.

Dies erkennen auch die meisten der ‚alten‘ Feministinnen, bspw. Alice Schwarzer, die neuen identitätsfixierten Dritte-Welle-Feministinnen sehen das Problem aber wohl einzig beim alten und weißen, denn beim braunen Mann, denn dieser ist der Lesart nach scheinbar nur als Opfer der Gesellschaft anzusehen.
Also Schuldsuche nicht bei jenem, der seine Frau zur Verhüllung zwingt und ihr elementare Menschenrechte religiös legitimiert abspricht, sondern bei denen, die sich aus Neutralitätsgründen gegen religiöse Kleidung im Gerichtssaal aussprechen.
In solch einer Sicht- und Betrachtungsweise muss dann natürlich ein solches Gerichtsurteil folgerichtig als diskriminierend angesehen werden.

Warum sich eine Partei, die sich links nennt, tatsächlich glaubt mit Religion einen ernsthaften Ansatz gefunden zu haben, der auch nur die geringste Relevanz für ein soziales Morgen oder ein friedliches Miteinander anzubieten hätte, ist mir ein völliges Rätsel; aber klarer Grund für mich, warum die Linke seit einiger Zeit meine Wahlschaf-Stimme nicht mehr bekommt, weder vor Ort, noch im Land, noch im Bund und auch nicht in Europa.

Der olle Charly hatte da schon durchaus recht:Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist. Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Wer aber wie bspw. Marx21, dem besagte Frau Buchholz scheinbar zugehörig ist, postuliert:Gerade im Kontext des zunehmenden Rassismus gegen Muslime müssen wir erkennen, dass Religionskritik als Kritik des Islams eine reaktionäre Rolle spielt. Es geht nicht darum, dass Linke ihre Kritik an jeder Religiosität einschränken oder gar zurücknehmen sollten. Es geht vielmehr darum, das Recht religiös-kultureller Minderheiten wie der Muslime oder der Juden auf freie Ausübung ihres Glaubens uneingeschränkt zu verteidigen. Marx21, der überlässt auch die Kritik an überkommenen Körper und Seele verletzenden Riten denen, die das tatsächlich für ein faschistoides Menschenbild urbar machen wollen.
Wer Kritik an Religion leider nur im Zusammenhang mit Rassismus zu deuten weiß, der muss vermutlich zu solchen Schlüssen kommen. Da nützen auch die Hinweise auf unterschiedliche Strukturen für die Menschen in Saudi-Arabien und Deutschland leider nichts, denn er besagt nur, dort ist der Islam böse, weil er böses tut, hier ist der aber ganz anders, nämlich verfolgt, unterdrückt und voll dufte. m(

Wer das Menschenrecht „Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)“ nicht im Konflikt sieht mit dem deutlich früher genannten und definitiv elementareren „Artikel 3 (Recht auf Leben und Freiheit)“ und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz (Art. 2(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit) oder der EU Charta(Art.3(1) Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit), der muss vermutlich so argumentieren, opfert dann aber eben Kinder und deren Gesundheit den religiotischen Dogmen ihrer Eltern.
Links hingegen erscheint mir anders.

Ihnen Ihr Blödbabbler, Hoffnungsfroh und Opiumlos.

Opfer-Täter Ausgleich?

Bin ich der Einzige der es befremdlich findet, wenn ein „Nationaler Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ sich konstituiert und die Vertreter der „Tätergemeinschaft Christliche Kirchen“ dort nicht nur nicht angeklagt, sondern konstituierende Mitglieder sind?
O.k. bei der UN ist es ja ähnlich, dort beraten Diktatoren und Menschenschlächter in demokratischen Formeln über Einhaltung von Menschenrechten und verurteilen dann die üblichen Verdächtigen, also Israel. m(

Ihnen Ihr Blödbabbler

Konsequent?

Eine erheiternde und repräsentative Umfrage zum Thema „Black Friday und Weihnachtsgeschäft:So shoppen die Deutschen im Netz“ gabs vom Branchenverband bitcom.

Der Tenor lautet, ich finde Umwelt voll wichtig, aber entscheide mich doch gerne fürs bewusste Zurückschicken von -zu meiner bequemen Auswahl- bestelltem Zeug, gerne Klamotten oder Latschen, bemängele aber den Verpackungsmüll.
62% denken, dass der innerstädtische Handel vom Onlinehandel gekillt wird – entscheiden aber zu 81%, dass der Preis das wichtige Kriterium ist und kaufen nicht in der Innenstadt. 😀
Klingt für mich in weiten Teilen nach einer wasch-mich-aber-mach-mir-den-Pelz-nicht-nass Dysfunktionalität.
Deswegen irritiert es mich auch nicht, dass sich Frauen dabei geringfügig vor den Männern befinden. 😛
So ähnlich wie es mich inzwischen auch nicht mehr irritiert, wenn bspw. Abiturienten nach dem Schulabschluss zwar keine Ahnung haben, was sie mal machen wollen…am besten was mit Medien!…und das Klima schützen…aber dann fast alle -Scheiß-mal-auf-Mama-Erde unbedingt zum Ausspannen nach Australien fliegen wollen… wenn das die kleine Greta wüsste!

Ich gebe einfach mal zu: Ich bin ein Fan vom Internet und seinen Möglichkeiten dort einzukaufen.
Entgegenkommt mir dabei: Ich mag die meisten Menschen nicht, Versicherungsvertreter und Verkäufertypen sind mir die veritable Hölle auf Erden…und nebenbei, wann gabs den letzten Verkäufer, der zu einem Produkt mehr zu sagen hatte, als das, was ich als mündiger Konsument schon wusste bzw. was auf der Verpackung stand?
Also zumindest in Waren-und Kaufhäuser scheint mir diese Spezies schon lange ausgestorben.
Apropos Kaufhäuser – wann hat es denn begonnen, dass man mit Kaufhäusern und deren Betreibern Mitleid zu haben hat?
Kaufhäuser haben doch den florierenden kleinen Einzelhandel in der Geschichte gekillt, eben weil sie billiger(in großen Mengen) einkaufen, verkaufen und ein breites Sortiment anbieten konnten oder sich häufig über Warengruppen quersubventionierten, was der Kleinkrämer um die Ecke eben nicht konnte – wer erinnert sich noch an die Tante Emma Läden seiner Kindheit?

Und diese Entwicklung ist ja -zumindest wenn man die (finanzielle) Existenz des Kleinkrämers ausblendet- ja eine positive.
Es gab mehr, häufig bessere Auswahl und in der Anfangszeit auch kompetente Verkäufer(eventuell der vorherige Kleinkrämer?).

Nun beschlossen die intellektuellen Größen um Baader und die Pfarrerstochter Gudrun Ensslin schon zu Ende der 60er Jahre, Kaufhäuser anzuzünden um -auch damals schon fleißiges Relativieren von Zusammenhängen in der Linken- auf brennende Menschen in Vietnam hinzuweisen.
In Analogie zum guten, alten Brecht, der einst fragte:„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“, formulierte Fritz Teufel stattdessen: Es ist immer noch besser, ein Warenhaus anzuzünden, als ein Warenhaus zu betreiben.. Tja, was war das? Antimodernes Denken, verfehlte Marxlektüre oder doch nur der Versuch statt zu arbeiten lieber ein witziges Bonmot abzusondern?
Egal, Warenhäuser waren ein wichtiger Schritt bei der konsequenten Allokation von Waren hin zu den Konsumenten.
Denn, der Kapitalismus krankt ja bekanntlich daran, dass es nahezu blindwütige Produzenten gibt, die Waren produzieren, von denen sie nicht wissen, wer sie kauft und wie viele davon über den ‚Markt‘ abzusetzen sein werden.


Deswegen die Berufsgruppe der Werber, deren Wegfall -neben obigen Versicherungsvertretern und Gebrauchtwagenhändlern- die Menschheit mit einem Schlag aus dem Reich der Dummheit ins grelle Licht des Wahrhaftigen führen könnte. 😀


Zumindest wars mal so…und wer auf seinem Weg durch die Republik mal an den Massen an unverkauften Autos einer ehemals deutschen Marke, die inzwischen in Frankreich beheimatet ist, vorbeigefahren ist, weiß vielleicht was ich meine.
Man produziert für einen ominösen Markt ohne die Anzahl der Marktteilnehmer tatsächlich zu kennen, das Los des Kapitalisten ist schon ein hartes. 😉

Auch deswegen betrachte ich den Absatz von Waren via Internet prinzipiell positiv, es erscheint mir -auch ökologisch- sinnvoller, wenn nur ein Auto Waren ausliefert, als wenn jeder seinen Privat-PKW dazu benutzt um in der großen Stadt eine Handvoll Schrauben zu kaufen.
Auch wäre ja eine Will-haben-wer-bietet-an-wer-produziert Steuerung übers Internet sicherlich denkbar.
Planwirtschaft – nur halt in funktionierend.
Läuft ja gesellschaftlich inzwischen alles drauf zu.
Die Verdichtungen beim Kapital, die Monopolisierungsprozesse global entwickeln sich ja, wie bei Marx nachzulesen; die Voraussetzungen für eine bessere Gesellschaft auf Basis einer entwickelten Wirtschaft, einer funktionellen Distribution der Waren nähert sich immer weiter an.
Man sollte sich auf jeden Fall hingegen Gedanken machen, ob es eine wirklich gute Idee ist, die Umkleidekabine nebst zu probierender Ware in die Individualhaushalte zu verlegen, ähnlich wie die Lagerteilehaltung inzwischen in weiten Teilen auch ausgelagert und mobil auf unseren Straßen in LKWs stattfindet – statt wie ehedem in Lagerhallen.

Es gab ja bis vor kurzem einen japanischen Anbieter von Kleidung der nähte -nachdem Menschen sich dort einen kostenlosen Suit bestellen konnten, mithilfe dessen sie sich vermessen konnten- Kleidung Maß genau(so die Werbung, war dann aber doch nicht ganz so…aber immerhin). Das Konzept ging nicht auf, aber die Idee dahinter finde ich klasse.
Nachdem jeder Vollhonk inzwischen meint, eine Selbstoptimierung betreiben zu müssen – fängt beim Fitnesstrackerband an, geht dann über Analbleaching direkt zur chirurgischen Schamlippenkorrektur über- wäre es doch nett seine Maße direkt zu haben und dann nur den gewünschten und passenden Artikel zu bestellen, statt zwanzig unterschiedlich großer Derivate von Größe 38, in der Hoffnung eins davon falle aus wie eine 54 damit es dann passt.

Ich bestelle gerne im Internet, weil es den kleinen und gut sortierten Laden mit Computergeraffel um die Ecke schon lange nicht mehr gibt, der Türke meines Vertrauens im Heimatort macht nur noch Enterprise Netzwerktechnik, also Firmen, nicht Raumschiffe – und der Kulttürke in Frankfurt -die Insider wissen, wen ich meine- hat auch in den 90er Jahren die Flügel gestreckt – Internet ist da genau mein Ort.
Katzentreppen, Whisky, Männerklamotten und Erwachsenenspielzeug…alles mit einem Klick zu haben…in unseren Innenstädten regiert hingegen die Ketteneinheitsöde, ich könnte jetzt die üblichen Verdächtigen nennen, aber jeder weiß sicherlich wen und was ich meine -Billigklamotten, Billigschuhe, vegane Nahrung für die gesundheitsbewusste Ökofrau und mindestens ein großer Ankersupermarkt runden das Bild ab, Baumarkt und Bettenlager inklusive.
Dort einzukaufen macht es sicherlich nicht besser, als bei einem Händler des Vertrauens im Internet einzukaufen – sintemalen die Klamotten eh‘ alle von den gleichen drei Kindsfrauen in Bangladesh zusammengeklöppelt werden.

Black Friday statt Black Summer!
Ihnen Ihr Blödbabbler

Wenn die bunten Fahnen wehen…

…geht die Fahrt wohl übers Meer, sangen die Altvorderen einst…heute steht in Kürze stattdessen vermutlich nur ein Schulbesuch an – zumindest wenn es nach den Geistesgrößen der CDU geht.
Man sagt einigen Politikern ja gerne einen gehobenen Hang zur Fahne nach – also manchen sogar schon zur Mittagszeit… und siehe, gar manche Jobs erhöhen scheinbar das Risiko zum unkontrollierten Alkoholkonsum um Langeweile und die eigene Bedeutungslosigkeit zu verdrängen. Schlimm!

Leider klingen manche Vorschläge dann aber auch so, als wenn sie von dauerbesoffenen oder bereits dementen Trinkern erdacht wurden.

Man will nun also mal wieder die mufflige Fahne in den Wind hängen und proklamiert im Brustton der Überzeugungstäter, Zitat: In den Schulen geht es nicht nur um Lesen, Schreiben, Rechnen. Es geht auch darum, den Kindern und Jugendlichen unsere Werte zu vermitteln – Werte, die aus unserem Grundgesetz folgen., was ja inhaltlich nicht komplett falsch ist. Falsch wird es spätestens dann, wenn man die Fahne nun als starkes Symbol für die Vermittlung eben diese Werte sieht, oder netter formuliert: es eine kindische Annahme.

Die fühlbare Angst, die AfD könnte sich die schwarz-rot-güldene Flagge aneignen, obwohl denen mit großer Wahrscheinlichkeit die schwarz-weiß-rote deutlich lieber ist(manchen davon die vom ollen Willy Zwo, manchen aber auch die, bei der noch die mit dem Kreuz drauf nebendran gehisst wurde), scheint hier dem wirren Geist voranzuwehen.

So, wie bereits das absurde Nationalhymnentheater zum Sendeschluss sicherlich keinen deutschen Demokraten geschaffen hat, die Älteren unter uns erinnern sich noch daran: es gab mal einen Sendeschluss im TV und davor noch einen sogenannten Kulenkampff…danach wurde dann -Hand aufs Herz und strammgestanden- die Hymne der Deutschen gespielt…danach gabs dann nur noch Rauschen…kennen die noch älteren deutschen Bürger auch noch…erst kommt der Hang zur Fahne und zur Hymne…danach kommt der Schnee und alles ist kaputt.

Jetzt also zur ‚Vermittlung‘ von demokratischen Werten Dauerbeflaggung vor den Schulen des Landes, und so ein klein wenig im Hinterkopf sicherlich auch die geile Hoffnung später noch einen Fahnenapell dranzuhängen -natürlich mit Gottesbezug-und alles wird wieder gut im Land. m(

Ich sach‘ ma‘ so: „Steckt euch eure Fahne und eure feuchten Träume von Patriotismus dahin, wo die Sonne nicht scheint und macht lieber Geld frei für ausreichend Lehrer, Schulmaterialien(die nicht von den Lobbygruppen zusammengeschustert wurden) und passende Infrastruktur. Bestückt Universitäten und gebt reichlich Geld für Grundlagenforschung und bitte, bitte, hört endlich auf damit Kinder in der Schulpflicht mit Seiteneinsteigervolkssturmlehrerderivaten und Internet abzuspeisen. Und ganz wichtig: Fangt gar nicht erst an sie sinnfrei an der deutschen Fahne genesen lassen zu wollen, ihr Hohlbratzen!

Ihnen Ihr Blödbabbler

Zuckerkugeln für die Gesundheit?!

Überraschendes Ergebnis in Bayern bezüglich des grotesken Antrags der CSU , FDP, SPD und AfD auf der Seite der Vernunft gegen CSU, Freie Wähler und natürlich die Grünen.
(via SPD)

Man erwägt also ernsthaft eine Studie anzuwerfen, die klären soll, ob nicht Homöopathie anstelle von Antibiotika ein sinnvoller Weg sein kann um mögliche Antibiotikaresistenzen zu verringern. 😀
Studien wären ja ganz hilfreich um einen Sachverhalt zu erhärten und mit Fakten zu untermauern…einzig, zum Thema „Homöopathie“ ist eigentlich bereits alles gesagt, „wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus“, fasst die Studienlage zu der über 200 Jahre existenten Scharlatanerie recht treffend zusammen. Kann man sich eigentlich 300-400.000 € sparen und dafür vielleicht lieber was Sinnvolles mit machen,etwas, bei dem die Nutzlosigkeit und die Lobbyarbeit nicht durch jede Ritze trieft.

Was ist denn aus dem guten alten Beten geworden, dem Blutopfer oder dem Bösen Blick, so frage ich mich angesichts dieses Antrags.
Diese alten Methoden helfen auch gut dabei, Resistenzbildungen durch exzessive Antibiotikagabe zu vermeiden, keine Antibiose, keine Resistenzen – und die alten, natürlichen Zeiten, bei denen man einfach am Wundbrand oder einer Sepsis starb, waren doch super, irgendwie, oder?
O.k. der Patient starb vielleicht oder litt deutlich länger als nötig, bzw. erkrankte chronisch daran sobald man diese -erwiesener Maßen unnützen- Mittel zur ‚Heilung‘ des Erkrankten einsetzte, aber hey, dafür kostet es (manchmal) auch weniger wenn der nette Scharlatan von nebenan Onkel Doktor spielt und Zuckerkügelchen verteilt.
Aber-ganz wichtig- diese Form der Therapie schafft keine multiresistenten Keime höchstens einen Diabetes Typ 2. m(

Trotzdem erfreut es mich auch zu sehen, dass offensichtlicher Aberglaube und der Hang zur Esoterik nicht nur bei den sattsam dafür bekannten Grünen und deren Unterstützern zu finden ist, sondern auch die gottesgläubige Schar der Freien und CSU’ler offenbar fest im Griff hat.
Esoterischer Heilglauben kennt -wie weiland Adolf Hitler- keine Grenzen mehr – und hierbei wären geschlossene Grenzen wirklich mal was Gutes. 😉

Wer sich hingegen aus Wissenschaft und Religion nur das raussucht, was die eigene Agenda füttert und nährt, der ist ein bigotter Arsch oder wenigstens ein Idiot – beides gehört nicht in einen Landtag,
findet Ihnen Ihr Blödbabbler

Kurzer Hinweis

Da es scheinbar nur eine Spaßpartei für Nötig hält, aktiv etwas gegen den Irren vom Bosporus zu tun, verlinke ich mal zur Spendenseite von „DIE PARTEI“: „Kurden helfen – Groko Haram ärgern!
Den Satz darin: „Das Verhalten von EU, NATO und Bundesregierung kann man als Beihilfe werten, insgeheim verhindern CDU & SPD selbst ein EU-weites Waffenembargo gegen die Türkei.“, unterschreibe ich vorbehaltslos.

Ihnen Ihr Blödbabbler